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Kolumne der Redaktion

07.02.2024

Filmpremière im «Bourbaki»: Dokfilmer Beat Bieri begleitete ukrainische MusikerInnen in ihrem Kampf gegen Putins Krieg

Musik als eine Form des Widerstands gegen den russischen Aggressor – so verstehen junge ukranischen MusikerInnen ihr Wirken im Sinfonieorchester Nadiia aus Charkiw und im ukrainischen Chor Prostir aus Littau. «Charkiw» – der neuste Film des Luzerner Filmemachers Beat Bieri – feiert am nächsten Sonntag (11. Februar) in einer Matinee um 11 Uhr im Luzerner Kino Bourbaki Première.


Der Flyer zum Film von Beat Bieri. Siehe auch unter «Dateien».

Charkiw, zweitgrösste Stadt der Ukraine, gelegen im Osten des Landes, nahe an der Grenze zu Russland, geriet gleich zu Kriegsbeginn am 24. Februar 2022 in einen furchtbaren Bombenhagel. Über 1000 Gebäude wurden zerstört, hunderte Menschen getötet, ein Drittel der Bevölkerung floh.

Es ist ein erklärtes Kriegsziel Russlands, die ukrainische Identität auszulöschen. Deshalb attackieren die Aggressoren ebenso die zahlreichen Universitäten, Akademien und Schulen. Charkiw ist auch eine Musikstadt. Und so wurde Musik zu einer Kraft des Widerstands.

Auch im polnischen Kattowitz, wo das Jugend-Orchester Nadiia aus Charkiw Zuflucht gefunden hat: «Charkiw ist die kulturelle Hauptstadt der Ukraine, deshalb haben wir eine grosse Verantwortung», sagt die Violinistin Sasha Shepelska, «das ist unsere musikalische Front.» Vom Exil aus will das Orchester die Heimatstadt unterstützen und, wie die Violinistin sagt, «der Welt unsere reiche Kultur präsentieren». In Luzern verfolgt der Musikstudent Oleksii Yatsiuk aus Charkiw das gleiche Ziel mit seinem ukrainischen Chor Prostir.

Singen in Kriegszeiten? «Natürlich ist das schwer. Bei Auftritten ruft das oft Tränen hervor», so Oleksii Yatsiuk. Im Oktober 2023 traf sich das Orchester mit dem Chor zu einem gemeinsamen Konzert im Luzerner KKL; Musik als eine Manifestation der Identität – und des Überlebens.

Der Dokumentarfilm «Charkiw» (64 Minuten, deutsch mit englischen Untertiteln) entstand im letzten halben Jahr auf Anregung des Luzerner Unternehmers und Ukraine-Unterstützers Urban Frye, der auch das Konzert im KKL organisiert hat.

Der Film wird in einer gekürzten TV-Fassung im Februar von SRF in «Sternstunden Musik» und von 3sat ausgestrahlt; die genauen Termine sind noch nicht bekannt.

(Dies ist eine Medienmitteilung der Lindenfilm GmbH des Luzerner Dokufilmers Beat Bieri)


Dateien:
pdf Der Flyer zum Film 5.4 M
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Über Herbert Fischer:

Herbert Fischer (1951) arbeitet seit 1969 als Journalist und Pressefotograf. Er war unter anderem Redaktor der «LNN», der «Berner Zeitung» und Chefredaktor der «Zuger Presse». Seine Kernthemen sind Medien (Medienwirkung, Medienethik, Medienpolitik), direkte Demokratie, Sicherheitspolitik, soziale Fragen und gesellschaftliche Entwicklungen. Heute berät und unterstützt er Firmen, Organisationen und Persönlichkeiten in der Öffentlichkeitsarbeit. Fischer war von 1971 bis 1981 Mitglied der SP der Stadt Luzern, seither ist er parteilos. Er ist in Sursee geboren und Bürger von Triengen und Luzern, wo er seit 1953 lebt. Herbert Fischer ist Gründer und Redaktor von lu-wahlen.ch.


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1. Dezember 2021: Hanns Fuchs schreibt über Herbert Fischer:
http://www.luzern60plus.ch/aktuell/artikel/ein-strurbock-im-medienzirkus

Interview von Radio 3fach am 27. August 2012 mit Herbert Fischer:
www.3fach.ch/main-story/lu-wahlen/