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Kolumne der Redaktion

15.06.2022

Während 24 Stunden: Aktion vor dem Musikpavillon gedenkt der Opfer der «Festung Europa»

Die Aktion «Beim Namen nennen» gedenkt seit 2019 den Menschen, die auf dem Weg nach Europa gestorben sind und protestiert gegen ihren Tod. Am Wochenende des Internationalen Flüchtlingstages vom 18. und 19. Juni lesen wir 24 Stunden rund um die Uhr von 12h bis 12h Uhr ihre Namen vor und schreiben sie auf weisse Stoffstreifen.


Dieses Mal findet die Aktion in der Öffentlichkeit beim Pavillon am Nationalquai statt. Eine Ausstellung zeigt die Schwierigkeit der Fluchtrouten auf, es gibt weitere Informationen zur sogenannten «Listofdeath» der kleinen NGO United against refugee death (siehe unter «Links»).

Das Projekt wächst von Jahr zu Jahr und findet schweizweit in Basel, Bern, Chur, Genf, Lausanne, Luzern, Neuchâtel, St.Gallen, Thun und Zürich statt. Dieses Jahr kommen die deutschen Städte Berlin, Braunschweig, Dortmund, Essen, Frankfurt, Kehl und Lörrach dazu.

In allen 17 Städten haben sich Kirchen, zivile Organisationen und engagierte Gruppen zusammengeschlossen, weil sie mit der europäischen Migrationspolitik nicht einverstanden sind.

Die aktuelle Politik fordert zu viele Menschenleben und verteilt die Lasten der Ankunftsstaaten unbefriedigend. Politik, Kirchen, Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Akademie, Kunst und internationale Organisationen sind herausgefordert dringend Lösungen zu präsentieren.  

In Luzern und in allen 17 Städten rufen die Organisationen die Bevölkerung zur Beteiligung auf. Wer möchte, kann Namen lesen oder schreiben oder einen künstlerischen Beitrag leisten. Auf der gemeinsamen Plattform www.beimnamennennen.ch finden sich alle Optionen der Beteiligung mit entsprechenden Schichtplänen (siehe unter «Links»).

Nicola Neider Ammann, Leiterin Bereich Migration&Integration, Katholische Kirche Stadt Luzern


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Über Herbert Fischer:

Herbert Fischer (1951) arbeitet seit 1969 als Journalist und Pressefotograf. Er war unter anderem Redaktor der «LNN», der «Berner Zeitung» und Chefredaktor der «Zuger Presse». Seine Kernthemen sind Medien (Medienwirkung, Medienethik, Medienpolitik), direkte Demokratie, Sicherheitspolitik, soziale Fragen und gesellschaftliche Entwicklungen. Heute berät und unterstützt er Firmen, Organisationen und Persönlichkeiten in der Öffentlichkeitsarbeit. Fischer war von 1971 bis 1981 Mitglied der SP der Stadt Luzern, seither ist er parteilos. Er ist in Sursee geboren und Bürger von Triengen und Luzern, wo er seit 1953 lebt. Herbert Fischer ist Gründer und Redaktor von lu-wahlen.ch

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Interview von Radio 3fach am 27. August 2012 mit Herbert Fischer:

www.3fach.ch/main-story/lu-wahlen/