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Kolumne der Redaktion

25.05.2022

Zentralschweizer Kulturgut-Portal ist online

Die Zentral- und Hochschulbibliothek (ZHB) Luzern lanciert ein Portal für Zentralschweizer Kulturgut. Die Plattform ist ein Schaufenster für digitales Kulturgut aus der gesamten Region Zentralschweiz und steht interessierten Gedächtnis- und Kulturinstitutionen zur Digitalisierung und Veröffentlichung ihrer Bestände offen.


Solche historischen Dokumente erschliesst das Zentralschweizer Kulturgut-Portal (siehe auch unter «Links»). Die Bildlegenden werden so wiedergegeben, wie sie die ZHB heute Mittwoch (25. Mai 2022) geliefert hat und wie sie am raschsten dem Finden der gesuchten Dokumente in den jeweiligen Archiven dienen.

«Schwingfest in Schwyz. N.p., 1941. Print.» (Schweizerisches Nationalmuseum SNM: keine weiteren Angaben).

«Panorama oder Zirkel-Aussicht vom Rigi Berg. Auf dem Kulm gezeichnet von Ludwig Pfyffer von Wyher; radirt [sic!] v. A. Schmid; [Eckvignetten:] Nach der Natur gez. v. Hauser, 1818. Umrissradierung mit Aquatinta.» (ZHB Luzern Sondersammlung: RIc. 1.4.5).

«"[Hausermatte]". N.p., [nach 1932]. Print.» (ZHB Luzern Sondersammlung: LSa8.9.1).)

«Ansicht "Bürgenstock. Der Lift mit Ballon".» (ZHB Luzern Sondersammlung: P NWa.3.6.55).

«Abächerli, Josef. “Giswil, Gasthaus Bahnhof, Automobil, Welches Von Einem Pferd Gezogen Wird.” N.p., approx. 1910. Print.» (Staatsarchiv Obwalden: P.0136.59.05 - 05).

«Weiss, Katharina. "Drei Dromedare Bei Der St. Oswaldsgasse". N.p., 1865. Print.» (Bibliothek Zug Glasplattensammlung).

«Die Luftseilbahn auf den Rigi. Leipzig 1859, Nr. 13, S. 181). Urheber unbekannt, 1859. Xylografie. (ZHB Luzern Sondersammlung: Rlb.2.4.10).

“Gruss Aus Luzern.” Gebr. Metz, Kunstverlags-Anstalt, [um 1899]. Print.» (ZHB Luzern Sondersammlung: LSa.8.11.3).

«Blick vom Gütsch auf die Stadt Luzern mit See und Berge (der Titel bezieht sich nur auf das Bild). Gebr. Eglin, ca. 1850. Print.» (ZHB Luzern Sondersammlung: LSa.3.1.17).

«Buschbaum, Albrecht. “Luzern Mit Pilatus.“, ca. 1930. Print. Blick vom Kurplatz Richtung Stadt, mit Zurgilgenhaus, Bahnhof und Pilatus im Hintergrund.» (ZHB Luzern Sondersammlung: LSa.8.1.32).

So wird das Kulturgut der Zentralschweiz für alle online frei zugänglich und ermöglicht eine strukturierte Recherche. Darüber hinaus kann die Öffentlichkeit ganz konkret beim Auf- und Ausbau des digitalen Kulturguts mithelfen. Die erste Mitwirkungskampagne aus der Sondersammlung der ZHB ist bereits online.

Der Anteil digitalisierter Bestände in Bibliotheken, Archiven sowie Museen wächst und das Kulturerbe von morgen entsteht bereits vorwiegend digital.

Um das Kulturgut der Region Zentralschweiz weiter zu digitalisieren, zusammenzuführen und einem breiten Publikum jederzeit frei zugänglich zu machen, lanciert die ZHB Luzern ein Portal für Zentralschweizer
Kulturgut. Gut zwei Jahre dauerte die Entwicklungsphase. Jetzt ist «ZentralGut» online.

ZentralGut ist eine vielfältige regionale Kulturgut-Plattform, die – wie unser Kulturerbe selbst – sich stetig erweitert und aktualisiert. Texte, Bild-, Ton- und Videodokumente sowie auch dreidimensionale Objekte können recherchiert und in der bestmöglichen Qualität angesehen werden.

Das Portal steht interessierten Gedächtnis- und Kulturinstitutionen aus der Region offen, um ihre Bestände zu digitalisieren und zu veröffentlichen. Die gewählte Softwarelösung erleichtert dabei Institutionen die Herstellung von Digitalisaten. Alle damit verbundenen Arbeitsschritte wie Scannen, Erschliessen, Volltexterkennung und Qualitätsprüfung werden in einem einzigen Tool zusammengefasst und lassen sich an die Bedürfnisse der jeweiligen Einrichtung individuell anpassen. Dies gilt auch für die Präsentation der digitalen Objekte.

Aber nicht nur Institutionen, sondern auch Privatpersonen sind eingeladen, ihr Wissen über die Region zu teilen: Sie können bestehende Objekte im Portal kommentieren, korrigieren und mit anderen Personen teilen sowie zu persönlichen Sammlungen hinzufügen. Eine Uploadfunktion bietet die Möglichkeit, eigene Schätze aus dem Fotoalbum oder vom Estrich
zum Zentralschweizer Kulturgut beizusteuern.

Mit sogenannten Crowdsourcing-Aktionen wird das Wissen der breiten Öffentlichkeit genutzt. Eine erste Kampagne aus der Sondersammlung der ZHB ist bereits lanciert unter https://zentralgut.ch/Kampagnen/: Gesucht sind die Ortsangaben der auf Grafiken abgebildeten Sujets. Alle, die sich registriert haben, können beim Verorten helfen.

Mit ZentralGut stellen wir nicht nur die von der ZHB Luzern bewahrten Luzerner Kulturgüter einer breiten Öffentlichkeit frei zur Verfügung, sondern möchten auch andere Kultur- und Gedächtnisinstitutionen der Zentralschweiz dabei unterstützen, ihre Schätze im digitalen Raum zu präsentieren. Das Publikum bekommt so jederzeit Zugang zum vorher oft in Tresoren und Archiven verborgenem Kulturgut und kann aktiv dabei mithelfen, es zu bewahren, zu erweitern und noch besser zu erschliessen», freut sich ZHB-Direktor Benjamin Flämig über die Lancierung von ZentralGut.

Die Idee für ein gemeinsames Portal und das Ziel des Aufbaus einer solchen Plattform formulierte 2017 der Verein Kunstbibliothek, dem neben der ZHB Luzern auch das Kunstmuseum Luzern und die Hochschule Luzern – Design & Kunst angehören. Aktuell beteiligen sich das Schweizerische Nationalmuseum, das Historische Museum Luzern, die Bibliothek Zug, das Staatsarchiv Obwalden, der Verein Memoriav sowie mehrere Luzerner Quartiervereine an ZentralGut. Die Teilnahme von weiteren, interessierten Kultur- und Gedächtnisinstitutionen aus der Zentralschweiz ist jederzeit möglich.

(Dies ist eine Medienmitteilung der Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern ZHB)


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Über Herbert Fischer:

Herbert Fischer (1951) arbeitet seit 1969 als Journalist und Pressefotograf. Er war unter anderem Redaktor der «LNN», der «Berner Zeitung» und Chefredaktor der «Zuger Presse». Seine Kernthemen sind Medien (Medienwirkung, Medienethik, Medienpolitik), direkte Demokratie, Sicherheitspolitik, soziale Fragen und gesellschaftliche Entwicklungen. Heute berät und unterstützt er Firmen, Organisationen und Persönlichkeiten in der Öffentlichkeitsarbeit. Fischer war von 1971 bis 1981 Mitglied der SP der Stadt Luzern, seither ist er parteilos. Er ist in Sursee geboren und Bürger von Triengen und Luzern, wo er seit 1953 lebt. Herbert Fischer ist Gründer und Redaktor von lu-wahlen.ch

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Interview von Radio 3fach am 27. August 2012 mit Herbert Fischer:

www.3fach.ch/main-story/lu-wahlen/