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Kolumne der Redaktion

06.05.2021

«Fair, ökologisch, zukunftsweisend»: Komitee unterstützt Parkplatzreglement des Grossen Stadtrates

Am 13. Juni entscheidet die Bevölkerung über die zukünftige Parkplatzpolitik der Stadt Luzern. Ein breit aufgestelltes Komitee ist überzeugt: Die Vorlagen des Grossen Stadtrates sind zukunftsweisend für die Leuchtenstadt. Die Änderungen des Parlaments bringen wichtige Impulse, um das Umsteigen vom Auto auf platzsparende und ökologischere Mobilitätsformen zu erleichtern.


Sie werben für ein Ja zum Parkplatzreglement des Grossen Stadtrates, über das am 13. Juni abgestimmt wird (von links): Fabian Rieder, Jörg Häfliger, Michael Töngi und Markus Schulthess.

Flyer des Komitees (siehe auch unter «Dateien»).

Vertreter des Komitees eröffneten heute Donnerstag (6. Mai) mit vier Statements die Kampagne. Das Komitee, dem sich Wohneigentümer*innen, Umwelt- und Verkehrsverbände, der Quartierverein Hirschmatt-Neustadt, die IG Stadtentwicklung, SP, Grüne, JUSO und Junge Grüne angeschlossen haben, ist sich einig: Die Änderungen des Parlaments für das Parkplatz-Reglement weisen den Weg hin zu einer ökologischeren Verkehrspolitik. Langfristig wird es weniger Autoverkehr geben und damit mehr Raum für Fussgänger*innen, mehr Velowege und mehr Busspuren. Diese Änderungen bringen mehr Lebensraum und mehr Aufenthaltsqualität für die Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt Luzern.

Für Markus Schulthess, Co-Präsident des Quartiervereins Hirschmatt-Neustadt, sind die Vorschläge auch im Interesse des lokalen Gewerbes: «Die Bestrebungen, mit dem neuen Parkplatzreglement weniger Dauerparkierende auf den Strassenparkplätzen zu haben, gibt mehr Kurzzeit-Parkplätze frei, was den Läden und den Restaurants im Quartier zugute kommt.»

Unterstützt werden die Varianten des Grossen Stadtrates auch von casafair Zentralschweiz, dem Verband für umweltbewusste und faire Wohneigentümer*innen: «Wir finden es richtig, dass in zentrumsnahen Wohngebieten weniger Parkplätze pro Wohn-Einheit gebaut werden müssen. So braucht es etwas weniger Beton für den Bau von Einstellhallen. Mit dem erfreulichen Nebeneffekt, dass Wohnraum günstiger angeboten werden kann», sagt Vorstandsmitglied Jörg Häfliger.

Für Fabian Rieder von der IG Stadtentwicklung ermöglicht der Parlamentsvorschlag einen Schritt zu mehr Lebensraumqualität in der Stadt Luzern: «Der öffentliche Lebensraum soll den Menschen in den Mittelpunkt stellen und nicht platzintensive Verkehrsmittel, welche die Menschen gefährden und die Umwelt belasten. Die Vorlage des Grossen Stadtrats entspricht einer zukunftsträchtigen Mobilität und ist ein wichtiger Schritt der Stadt Luzern auf dem Weg zu einer urbanen Mobilität.»

Michael Töngi - Nationalrat (Grüne) und Präsident des VCS Luzern - betont, die städtische Bevölkerung wie auch Parlament und Stadtrat hätten in den letzten Jahren konstant eine umweltfreundliche, nachhaltige Mobilität unterstützt. Doch es gebe immer noch zu viele Parkplätze: «Seit 2012 ist die Zahl der Parkplätze in der Stadt um 5.2 Prozent angestiegen, die Bevölkerung gleichzeitig aber nur um 3.5 Prozent gewachsen. Wir haben heute auf eine Einwohnerzahl von gut 82 000 Personen insgesamt über 67 000 Parkplätze. Der Trend geht also in die falsche Richtung.» Und Töngi weiter: «Die vorliegende Regelung ermöglicht, dass die Parkplatzzahlen nicht weiter ansteigen und effektiver begrenzt werden. Dies liegt voll im Trend: immer weniger Haushalte in der Stadt Luzern haben ein Auto; bereits fast die Hälfte der Haushalte kommt ohne aus.»

(Dies ist eine Medienmitteilung des «Komitees für eine moderne und ökologische Parkplatzpolitik»)


Dateien:
pdf Flyer des Komitees 267 K
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Über Herbert Fischer:

Herbert Fischer (1951) arbeitet seit 1969 als Journalist und Pressefotograf. Er war unter anderem Redaktor der «LNN», der «Berner Zeitung» und Chefredaktor der «Zuger Presse». Seine Kernthemen sind Medien (Medienwirkung, Medienethik, Medienpolitik), direkte Demokratie, Sicherheitspolitik, soziale Fragen und gesellschaftliche Entwicklungen. Heute berät und unterstützt er Firmen, Organisationen und Persönlichkeiten in der Öffentlichkeitsarbeit. Fischer war von 1971 bis 1981 Mitglied der SP der Stadt Luzern, seither ist er parteilos. Er ist in Sursee geboren und Bürger von Triengen und Luzern, wo er seit 1953 lebt. Herbert Fischer ist Gründer und Redaktor von lu-wahlen.ch

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Interview von Radio 3fach am 27. August 2012 mit Herbert Fischer:

www.3fach.ch/main-story/lu-wahlen/