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Kolumne der Redaktion

20.11.2020

Kulturlandschaft lässt sich mit Geld nicht aufwiegen

Am 29. November gelangen die beiden Initiativen zur Luzerner Kulturlandschaft zur Abstimmung. Die bisherige Diskussion zeigt, dass vor allem die etablierten Politikkreise diese Initiativen vehement bekämpfen. Die Erfahrung aus der Unterschriftensammlung war eine andere: Vielen Leuten geht der fast grenzenlose Landverbrauch zu weit.


Der Agronom Josef Blum (Sempach) ist einer der Initianten der beiden Kulturland-Initiativen, über die der Kanton Luzern am 29. November abstimmt.

Bild: Herbert Fischer

Machen wir ein Gedankenexperiment und versetzen wir uns ins Jahr 2050. Die Welt wird dann eine andere sein. Die Schweiz hat zehn Millionen Einwohner. Gemäss Prognosen der Wissenschaftler herrscht im Schweizer Mittelland ein viel trockeneres Klima als heute.

Die Bevölkerung ernährt sich vermehrt pflanzlich, da der Umweg über das Tier zu viele CO2-Emissionen verursacht. Das Grasland in den Hügelgebieten erweist sich als idealer CO2-Speicher und ermöglich die Produktion von Milch und Fleisch mit einheimischen Ressourcen.

Das Ackerland wird zunehmend für die menschliche Ernährung eingesetzt. Zum Glück hat die Wissenschaft die Fakten auf den Tisch gelegt und die Politik hat reagiert. Jeder Quadratmeter Ackerfläche und Wiesland wird für die Lebensmittelproduktion und den ökologischen Ausgleich gebraucht.

Wir sind zwar immer noch auf den Import von Lebensmitteln angewiesen. Landschaft und Systemdienstleistungen wie sauberes Wasser, Artenvielfalt, Landschaft als Erholungsraum lassen sich aber auch mit gutem Geld nicht importieren.

Wollen Sie Teil eines zukunftsfähigen Kantons Luzern sein, dann unterstützen Sie unsere Initiative mit zweimal Ja.

Josef Blum, Sempach


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Über Herbert Fischer:

Herbert Fischer (1951) arbeitet seit 1969 als Journalist und Pressefotograf. Er war unter anderem Redaktor der «LNN», der «Berner Zeitung» und Chefredaktor der «Zuger Presse». Seine Kernthemen sind Medien (Medienwirkung, Medienethik, Medienpolitik), direkte Demokratie, Sicherheitspolitik, soziale Fragen und gesellschaftliche Entwicklungen. Heute berät und unterstützt er Firmen, Organisationen und Persönlichkeiten in der Öffentlichkeitsarbeit. Fischer war von 1971 bis 1981 Mitglied der SP der Stadt Luzern, seither ist er parteilos. Er ist in Sursee geboren und Bürger von Triengen und Luzern, wo er seit 1953 lebt. Herbert Fischer ist Gründer und Redaktor von lu-wahlen.ch

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Interview von Radio 3fach am 27. August 2012 mit Herbert Fischer:

www.3fach.ch/main-story/lu-wahlen/