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Kolumne der Redaktion

13.07.2020

Luzerner Komitee setzt sich für neue Kampfflugzeuge ein

Am 27. September stimmt die Schweiz über den Ersatz der seit 1978 und 1996 im Einsatz stehenden Kampfflugzeuge ab. Auch für den Kanton Luzern ist die Vorlage von grosser Bedeutung. Ein breites Luzerner Komitee von Vertreterinnen und Vertretern aus CVP, GLP, FDP, SVP und weiteren Organisationen setzt sich in den nächsten Wochen mit aller Kraft für die Beschaffung neuer Kampfflugzeuge ein.


Bundesrat und Parlament wollen unsere Luftverteidigung erneuern. Für maximal 6 Milliarden Franken sollen unsere alten Kampfflugzeuge durch neue ersetzt werden. Während die 1996 beschafften «F/A-18 Hornets» im Jahr 2030 das Ende ihrer Lebensdauer erreichen, werden die seit 1978 im Einsatz stehenden «F-5E Tiger» nur noch für Trainingsflüge eingesetzt. Als neutrales Land sind wir verpflichtet, unseren Luftraum eigenständig zu überwachen und im Ernstfall zu verteidigen.

Unsere Luftwaffe muss in Zeiten erhöhter Spannungen fähig sein, die Lufthoheit zu wahren, um die unbefugte Benützung des Schweizer Luftraums zu verhindern. Diese Aufgabe und damit der Schutz der Bevölkerung ist nur mit dem Ersatz durch neue Kampfflugzeuge möglich. Es gibt weder eine günstigere noch eine wirkungsvollere Alternative.

Luftwaffe ist Teil einer Sicherheits-Kette

Sicherheit ist für uns alle ein Grundpfeiler für Stabilität und wirtschaftliche Prosperität der Schweiz. Unsere Sicherheit wird durch einen ganzen Verbund gewährleistet: Ambulanz, Polizei, Feuerwehr, Zivilschutz, Cybereinheiten und auch die Armee als letzte Sicherheitsreserve auf dem Boden und in der Luft. Alle Bestandteile dieser Kette brauchen die notwendigen Fähigkeiten und Mittel, um ihre Aufgabe meistern zu können. Einen Bestandteil dieser Kette zu entfernen, würde den gesamten Sicherheitsverbund schwächen. Die «Corona-Krise» lehrt uns, auf die vielfältigsten Gefahren vorbereitet zu sein und nicht erst an die Bekämpfung von Krisen zu denken, wenn sie schon da sind. In jeder Situation braucht es den richtigen Schutz.

Kanton Luzern direkt betroffen

Die Vorlage ist auch für den Kanton Luzern bedeutend. Von der Beschaffung hängt der Erhalt von wirtschaftlich wichtigen Arbeitsplätzen im Bereich Aviatik und der Weiterbestand des militärisch genutzten Flugplatzes Emmen massgeblich ab. Regierungsrat und Sicherheitsdirektor Paul Winiker dazu: «Für den Kanton Luzern ist die Beschaffung neuer Kampfflugzeuge ein wichtiges Geschäft. Es schafft eine Win-win-Situation. Zum einen garantieren uns neue Kampfflugzeuge die Sicherheit in der Luft, zum anderen sichern sie hunderte wichtiger Arbeitsplätze im Kanton.»

Breite Luzerner Allianz spricht sich für die Beschaffung aus

Regierungsrat und Sicherheitsdirektor Paul Winiker, beide Luzerner Ständeräte und die Luzerner Nationalrätinnen und Nationalräte von CVP, FDP, GLP und SVP sowie der Präsident der Offiziersgesellschaft bilden das Co-Präsidium des Luzerner Komitees Sicherheit Ja Luzern. Sie rufen die Luzerner Bevölkerung auf, sich für die Sicherheit unseres Landes und sich damit für ein Ja am 27. September einzusetzen.

Das Co-Präsidium von «Sicherheit Ja Luzern» bilden:
Paul Winiker, Regierungsrat und Sicherheitsdirektor (SVP)
Andrea Gmür, Ständerätin CVP;
Damian Müller, Ständerat FDP;
Yvette Estermann, Nationalrätin SVP;
Roland Fischer, Nationalrat GLP;
Ida Glanzmann, Nationalrätin CVP;
Franz Grüter, Nationalrat SVP;
Leo Müller, Nationalrat CVP;
Priska Wismer-Felder, Nationalrätin CVP:
Alexander Krethlow, Präsident Offiziersgesellschaft.

(Dies ist eine Medienmitteilung)


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Über Herbert Fischer:

Herbert Fischer (1951) arbeitet seit 1969 als Journalist und Pressefotograf. Er war unter anderem Redaktor der «LNN», der «Berner Zeitung» und Chefredaktor der «Zuger Presse». Seine Kernthemen sind Medien (Medienwirkung, Medienethik, Medienpolitik), direkte Demokratie, Sicherheitspolitik, soziale Fragen und gesellschaftliche Entwicklungen. Heute berät und unterstützt er Firmen, Organisationen und Persönlichkeiten in der Öffentlichkeitsarbeit. Fischer war von 1971 bis 1981 Mitglied der SP der Stadt Luzern, seither ist er parteilos. Er ist in Sursee geboren und Bürger von Triengen und Luzern, wo er seit 1953 lebt. Herbert Fischer ist Gründer und Redaktor von lu-wahlen.ch

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Interview von Radio 3fach am 27. August 2012 mit Herbert Fischer:

www.3fach.ch/main-story/lu-wahlen/