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Kolumne der Redaktion

01.07.2020

Im Vorstand des Gemeindeverbandes wirken jetzt drei Frauen mit

An der GV des Verbandes Luzerner Gemeinden (VLG) in Sempach standen gestern Dienstag (30. Juni) Ersatzwahlwahlen in den Vorstand im Mittelpunkt. Die Delegierten wählten die Horwer Sozialvorsteherin Claudia Röösli als Leiterin des Bereiches Gesundheit und Soziales und bestätigten die Wikoner Gemeindeschreiberin Martina Winiger als Vertretung des Gemeindeschreiberverbandes.


Claudia Röösli (Horw)...

... und Martina Winiger (Wikon) sind an der GV in Sempach in den Vorstand des VLG gewählt worden.

Verbandspräsidentin Sibylle Boos-Braun wies in ihrem Begrüssungsvotum auf wichtige Baustellen des Verbandes hin; so auf den guten Kompromiss bei der Neuregelung der EL-Taxgrenze für Heime. Sie dankte Kanton und Stadt für ihren finanziellen Beitrag für das Jahr 2020. Weiter wies sie auf den Wirkungsbericht AFR-18 hin, der in zwei bis drei Jahren vorliegen soll. Die VLG-Präsidentin forderte, dass dann das Kostengleichgewicht zwischen Kanton und Gemeinden genau angeschaut werden müsse, da die Gemeinden in kurzer Zeit gleich durch zwei Gerichtsurteile (Individuelle Prämienverbilligung und EL-Taxgrenze) mit massiven Mehrkosten belastet worden seien.  

Mit Claudia Röösli und Martina Winiger wurden gleich zwei Frauen neu in den Vorstand gewählt. Die 56-jährige Horwer Sozialvorsteherin Claudia Röösli tritt die Nachfolge des zurückgetretenen Oskar Mathis an, der während sechs Jahren den Bereich Gesundheit und Soziales geleitet hat.

Als statutarische Vertretung des Gemeindeschreiberverbandes bestätigen die Delegierten die 37-jährige Wikoner Gemeindeschreiberin Martina Winiger. Sie wird im VLG gleichzeitig den Bereich Prozesse und Informatik leiten und löst den Hergiswiler Gemeindeschreiber Matthias Kunz ab, der Präsident des Gemeindeschreiberverbandes wurde. Zusammen mit der Leiterin des Bereiches Bildung, Ursi Burkart-Merz, sitzen nun drei Frauen im achtköpfigen Vorstand des VLG.

Regierungspräsident Paul Winiker überbrachte die Grüsse des Luzerner Regierungsrates und unterstrich die wichtige Zusammenarbeit zwischen Kanton und Gemeinden. Die Kompromissregelung der neuen EL-Taxgrenze für Heime stehe als gutes Beispiel dafür.

Kantonsratspräsident Josef Wyss strich die Bedeutung des VLG im Kanton hervor und danke ihm für seinen Einsatz für die Gemeinden.

Der Luzerner Stadtpräsident Beat Züsli brachte den Willen des Stadtrates zum Ausdruck, wieder in den Verband einzutreten. Man habe mit dem VLG gute Gespräche gehabt und der Stadtrat müsse feststellen, dass der Austritt der Stadt, weder ihr noch dem VLG unter dem Strich etwas gebracht habe.

(Dies ist eine Medienmitteilung des Verbandes der Luzerner Gemeinden, VLG)


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Über Herbert Fischer:

Herbert Fischer (1951) arbeitet seit 1969 als Journalist und Pressefotograf. Er war unter anderem Redaktor der «LNN», der «Berner Zeitung» und Chefredaktor der «Zuger Presse». Seine Kernthemen sind Medien (Medienwirkung, Medienethik, Medienpolitik), direkte Demokratie, Sicherheitspolitik, soziale Fragen und gesellschaftliche Entwicklungen. Heute berät und unterstützt er Firmen, Organisationen und Persönlichkeiten in der Öffentlichkeitsarbeit. Fischer war von 1971 bis 1981 Mitglied der SP der Stadt Luzern, seither ist er parteilos. Er ist in Sursee geboren und Bürger von Triengen und Luzern, wo er seit 1953 lebt. Herbert Fischer ist Gründer und Redaktor von lu-wahlen.ch

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Interview von Radio 3fach am 27. August 2012 mit Herbert Fischer:

www.3fach.ch/main-story/lu-wahlen/