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Kolumne der Redaktion

20.12.2017

Neues Buch stellt Geschichte des Kantons zwischen 1875 und 1914 dar

Von den 1870-er-Jahren bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs (1914) vollzog der Kanton Luzern einen stillen, aber heilsamen Wandel vom traumatisierten Sonderbundkanton zum etablierten Teil des Bundesstaates.


Abbildung 45: Karikatur zur eidgenössischen Volksabstimmung vom 20. Februar 1898 über den Rückkauf der Eisenbahnen. Volksblatt 1898 Nr. 22 (19. Febr.), Beilage. Die antisemitische Schlagseite ist symptomatisch dafür, dass im Abstimmungskampf Gegner und Befürworter der Vorlage mit antijüdischen Klischees operierten.

Abbildung 20: «Papst verlässt Rom. Er komme nach Luzern! Willkommen!» Der Nebelspalter 1888 Nr. 31 (28. Juli). Die Karikatur zeigt, wie sehr Luzern in Teilen der freisinnigen Öffentlichkeit als Inbegriff des ultramontanen Katholizismus galt – dies zu einer Zeit als im Kanton klerikale Kräfte klagten, die konservative

Abbildung 11: «Ein Kreuzzug.» Seiten 2 und 3 einer liberalen Flugschrift zum Abstimmungskampf um die Verfassungsrevision 1905. Auf der Titelseite: «Herrn Regierungsrat Walther dem genialen Autor des ‹Zitputzer› und ‹Föhn› ist dieses Heldengedicht in aufrichtiger Ehrfurcht und Dankbarkeit gewidmet.»

Der soeben erschienene dritte Band zur Luzerner Kantonsgeschichte des 19. Jahrhunderts erzählt von politischen Grabenkämpfen zwischen den Konservativen und den Liberalen, von den wirtschaftlichen Entwicklungen und davon, wie sich dies auf den Alltag der Luzernerinnen und Luzerner auswirkte.

Heute Mittwoch stellten Regierungsrat Paul Winiker, Buchautorin Heidi Bossard-Borner und Staatsarchivar Jürg Schmutz diese Publikation den Medien vor. Dies teilt die Staatskanzlei mit.

Siehe unter «Dateien». 


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Über Herbert Fischer:

Herbert Fischer (1951) arbeitet seit 1969 als Journalist und Pressefotograf. Er war unter anderem Redaktor der «LNN», der «Berner Zeitung» und Chefredaktor der «Zuger Presse». Seine Kernthemen sind Medien (Medienwirkung, Medienethik, Medienpolitik), direkte Demokratie, Sicherheitspolitik, soziale Fragen und gesellschaftliche Entwicklungen. Heute berät und unterstützt er Firmen, Organisationen und Persönlichkeiten in der Öffentlichkeitsarbeit. Fischer war von 1971 bis 1981 Mitglied der SP der Stadt Luzern, seither ist er parteilos. Er ist in Sursee geboren und Bürger von Triengen und Luzern, wo er seit 1953 lebt. Herbert Fischer ist Gründer und Redaktor von lu-wahlen.ch

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Interview von Radio 3fach am 27. August 2012 mit Herbert Fischer:

www.3fach.ch/main-story/lu-wahlen/