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Kolumne der Redaktion

19.08.2017

Reges Interesse am Tag der Offenen Türen im Landgut Unterlöchli – die Reden, die Bilder (2)

Heute Samstag (19. August) kann das Alters- und Pflegeheim Unterlöchli im Luzerner Wesemlinquartier besichtigt werden. Es ist in den letzten 21 Monaten für 20 Millionen Franken total renoviert worden. lu-wahlen.ch ist dabei und zeigt hier eine erste Bilderserie; siehe auch unter «In Verbindung stehende Artikel»: zweite Bilderserie.


Bilder: Herbert Fischer

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Weitere Bilderserie vom Tag der offenen Türen; siehe unter «In Verbindung stehende Artikel».

Baukommissionspräsident Hans ustenberger.

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Urs W. Studer begrüsst zwei Nachbarn des Landguts: Altregierungsrat und Altständerat Robert Bühler und Gemahlin Marta Bühler.

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Wenn er nicht gerade Bier ausschenkte, war Urs W. Studer ein gefragter Gesprächspartner.

Claire Benz, Witwe des berühmten Blasmusikkomponisten und -dirigenten Albert Benz (verstorben 1988), wohnt ebenfalls in der Nähe und besucht hier ab und zu Bekannte.

Weitere Bilderserien von der Eröffnungsfeier und vom Tag der offenen Türen: siehe unter «In Verbindung stehende Artikel».

Gestern Freitagabend feierten geladene Gäste diesen Markstein in der Geschichte der 106 jährigen Institution, die seit 1930 in Betrieb ist. An dieser offiziellen Eröffnung sprach auch der Luzerner Sozialdirektor, Stadtrat Martin Merki (FDP.Die Liberalen). Er sagte:

Die heutige Wiedereröffnung des «Unterlöchli» – das ist ein erster Linie ein Anlass zur Freude und zum Feiern. 

Ich gratuliere Ihnen im Namen des Stadtrates zum neuen noch schöneren «Unterlöchli». Der Stadtrat freut sich mit Ihnen, dass alles termingerecht und ohne negative Überraschungen über die Bühne gegangen ist. 

Auch für die Bewohnerinnen und Bewohner stimmt das Resultat. Ein grosser Teil von ihnen kann wieder ins gleiche Zimmer oder mindestens auf den gleichen Stock zurückkehren.

Der heutige freudige Anlass bietet auch Gelegenheit zu einem kleinen Zwischenhalt, zu schauen, wo die Institution Unterlöchli steht und wie es weiter geht.

Ein früherer Heimleiter eines städtischen Heims hat einmal gesagt, dass er sein Heim zu einem Hotel machen will.

Das «Unterlöchli» ist wie ein Hotel geworden.

Die neuen Zimmer sind wie Hotelzimmer. In allen Zimmern sind Nasszellen integriert, wie es den heutigen Anforderungen entspricht.

Die Zimmer lassen sich wie in einem Hotel mit einem Badge öffnen und schliessen.

Am Boden hat es Eichenparkett.

Temperatur und Sonnenschutz lassen sich zentral steuern. 

Im Unterschied zu einem Hotel kann man eigene Bilder an die Wände machen. Es soll sogar so sein, dass man die eigene Matratze mitnehmen kann. Ich hätte mir in den letzten Ferien auch gewünscht, ich hätte die eigene Matratze dabei.

Das neue Haus entspricht dem heutigen Standard, den heutigen Anforderungen an Lebensqualität für die Bewohnerinnen und Bewohner.

Kann sich die Gesellschaft all dies leisten? Sie kann sich das leisten, sie muss sich das können leisten. 

Der Markt ist in Bewegung, das Angebot ist grösser geworden, die Leute wollen länger zu Hause bleiben und es werden höhere Ansprüche gestellt. In den letzten zwei, drei Jahren ist der Anteil an freien, leeren Betten im Kanton wieder gestiegen. Das zeigt, dass es einen Markt gibt oder mindestens Wahlmöglichkeiten.

Das «Unterlöchli» ist eine gute Anschlusslösung für Menschen, die aus Gründen der Pflegebedürftigkeit von daheim in eine stationäre Institution wechseln müssen. 

Das «Unterlöchli» ist im Durchschnitt nicht teurer als Viva Luzern, als die städtischen Heimen. Ich werde keine Spionage machen. Aber ich werde diesen Punkt künftig mit Interesse verfolgen. 

Die Erneuerung eines Pflegheims ist nicht nur eine Generationenaufgabe, sondern eine Aufgabe für Generationen. Es geht darum, ein Haus wieder so zu erneuern, dass es für nächsten Generationen tauglich und à jour ist – zu den nächsten Generationen gehöre ich als später Babyboomer auch dazu. 

Etwas Besonderes ist der neue grosse Fitnessraum mit modernsten Geräten. Jetzt kann man bald ein Sturzpräventionsprogramm machen, eine Mischung aus leichtem Krafttraining und kognitivem Training. Damit lassen sich bis ins höchste Alter nicht nur Fähigkeiten erhalten, sondern sogar verbessern. Das gibt es in Luzern in dieser ausgefeilten Form noch nicht.

Der Fitnessraum soll in Zukunft irgendeinmal auch den Quartierbewohnerinnen und -bewohnern offenstehen. Auch mit der neuen grösseren Küche ist eine Öffnung Richtung Quartier geplant. Mahlzeiten können dann ins Quartier geliefert werden. Mit der neuen modernen Lingerie könnten auch hauswirtschaftliche Leistungen für Leute aus dem Quartier erbracht werden. Mit dieser Vernetzung ins Quartier würde das Heim ein Quartierzentrum werden. Das ist eine spannende Zukunftsvision, eine Zukunft, die nicht mehr weit weg ist.

Im Moment stehen aber andere Sachen im Vordergrund. Vor allem zuerst eine grosse Zügelübung. Pietro Donzelli, der dies macht, hat eine Riesenerfahrung. Er hat die gleiche Übung bei der Stadt schon ein paar Mal gemacht, zum Beispiel im «Dreilinden» und im «Staffelnhof». 

Also: Freuen Sie sich am Erreichten. Nutzen Sie die kurze Zeit zum «Döreschnuufe». Es geht bald wieder voll los! Ich wünsche Ihnen weiterhin einen schönen Abend.   

Stadtrat und Sozialdirektor Martin Merki (FDP.Die Liberalen).


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Über Herbert Fischer:

Herbert Fischer (1951) arbeitet seit 1969 als Journalist und Pressefotograf. Er war unter anderem Redaktor der «LNN», der «Berner Zeitung» und Chefredaktor der «Zuger Presse». Seine Kernthemen sind Medien (Medienwirkung, Medienethik, Medienpolitik), direkte Demokratie, Sicherheitspolitik, soziale Fragen und gesellschaftliche Entwicklungen. Heute berät und unterstützt er Firmen, Organisationen und Persönlichkeiten in der Öffentlichkeitsarbeit. Fischer war von 1971 bis 1981 Mitglied der SP der Stadt Luzern, seither ist er parteilos. Er ist in Sursee geboren und Bürger von Triengen und Luzern, wo er seit 1953 lebt. Herbert Fischer ist Gründer und Redaktor von lu-wahlen.ch

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Interview von Radio 3fach am 27. August 2012 mit Herbert Fischer:

www.3fach.ch/main-story/lu-wahlen/