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Kolumne der Redaktion

08.05.2017

Bei Jungwacht und Blauring soll die sexuelle Orientierung keine Rolle spielen

Am Samstag (6. Mai) fanden sich über 100 Delegierte von Jungwacht Blauring Schweiz in Luzern zusammen. Ganz im Zeichen von «Altes wahren und Neues wagen» berieten sie verbandsinterne Themen und stellten gemeinsam Weichen für die Zukunft.


Sie sind die neue Verbandsleitung von Jubla (von links): Cinzia Saurenmann (Zug), Urban Grütter (Luzern), Alice Stierli (Klingnau), Silvio Foscan (Wattwil), Jennifer Näpfli (Glis) und Matthias Hafner (Basel). Auf dem Bild fehlt Anastas Odermatt.

Mitbestimmen wird bei Jungwacht Blauring gross geschrieben.

Mehr als 100 Delegierte berieten gemeinsam ihre Haltung gegenüber «anderen» sexuellen Orientierungen und liessen die Basis darüber entscheiden.

Bilder: Jubla Schweiz

Anliegen wie die explizite Nennung der Offenheit gegenüber verschiedenen sexuellen Orientierungen und die Partizipation der Basis zeigen: Jungwacht Blauring reagiert offen auf gesellschaftliche Veränderungen und bewegt die Jugend von Heute und Morgen.

«Ich wünsche mir, dass sich die Jubla explizit für die Toleranz gegenüber Homosexuellen einsetzt und sie sich in der Jubla wohl und akzeptiert fühlen»: Hunderte von Jubla-Stimmen setzten am Jubla-Grossanlass «Jublaversum» am Samstag in der Hochschule am Inseliquai in Luzern ihre Unterschrift unter diesen Satz. Damit wurde klar: Jungwacht Blauring geht offen mit diese Thema um und fördert die Toleranz und Gleichberechtigung verschiedener sexueller Orientierungen innerhalb des Verbands. Der erste Schritt dafür liegt in der Überarbeitung des Haltungspapiers Öffnung und Integration, der die Bundesversammlung 1/17 am Samstag zustimmte.

Starke Zukunftsplanung dank Partizipation der Basis

Das Partizipationsprojekt jubla.bewegt (2012 - 2015) hat einmal mehr aufgezeigt: Die Partizipation der Basis ist wichtig und richtig. Nur wer seine Mitglieder zu Wort kommen lässt, schafft eine Zukunftsplanung, die auf allen Ebenen getragen wird. Mit der Zukunftskonferenz bietet der Verband Jubla-Mitgliedern eine weitere Möglichkeit, ihre Anliegen einzubringen. Die nächste Zukunftskonferenz findet im Jahr 2019 statt. Sie nimmt sich zum Ziel, gemeinsam mit der Basis die Zukunftsgestaltung von Jungwacht Blauring anzugehen – ganz gemäss dem Jubla-Grundsatz «mitbestimmen».

Zwei neue Mitglieder im Vorstand 

Die Bundesversammlung wählte mit Jennifer Näpfli und Matthias Hafner zwei neue Mitglieder in den Vorstand von Jungwacht Blauring Schweiz. 15 Jahre lang war die Walliserin Jennifer Näpfli als Kind und Leiterin Mitglied im Blauring Glis. Später engagierte sie sich auf kantonaler Ebene und war Mitglied im OK des Grossanlasses Jublaversum. Im Vorstand übernimmt sie das Ressort Mitglieder. Auch Matthias Hafner ist langjähriges Mitglied von Jungwacht Blauring. Seit bald 22 Jahren engagiert er sich für die Jubla. Ob als Kind, Leitungsperson, in der Kursleitung oder kantonales Vorstandsmitglied – für den Basler gilt: «Die Jubla ist die beste Lebensschule!» Matthias Hafner übernimmt im Vorstand den Bereich Finanzen und Controlling.

Andrea Pfäffli, Jungwacht und Blauring Schweiz (Kommunikation), Luzern 


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Über Herbert Fischer:

Herbert Fischer (1951) arbeitet seit 1969 als Journalist und Pressefotograf. Er war unter anderem Redaktor der «LNN», der «Berner Zeitung» und Chefredaktor der «Zuger Presse». Seine Kernthemen sind Medien (Medienwirkung, Medienethik, Medienpolitik), direkte Demokratie, Sicherheitspolitik, soziale Fragen und gesellschaftliche Entwicklungen. Heute berät und unterstützt er Firmen, Organisationen und Persönlichkeiten in der Öffentlichkeitsarbeit. Fischer war von 1971 bis 1981 Mitglied der SP der Stadt Luzern, seither ist er parteilos. Er ist in Sursee geboren und Bürger von Triengen und Luzern, wo er seit 1953 lebt. Herbert Fischer ist Gründer und Redaktor von lu-wahlen.ch

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Interview von Radio 3fach am 27. August 2012 mit Herbert Fischer:

www.3fach.ch/main-story/lu-wahlen/