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Kolumne der Redaktion

24.01.2017

Spange Nord: FDP.Die Liberalen vom Stadtrat enttäuscht

Mit Enttäuschung nimmt die FDP.Die Liberalen Luzern die stadträtliche Stellungnahme zur Spange Nord zur Kenntnis. Sie und das Gesamtsystem Bypass Luzern sind für den gesamten Kanton von absoluter Notwendigkeit. Nur mit diesen Projekten ist eine Verbesserung der Verkehrssituation in der Stadt Luzern und der Agglomeration möglich. Dies heisst es in einer Medienmitteilung der FDP Kanton Luzern.


Die vom Kanton geplante Spange Nord bezeichnet die geplante Verkehrsachse vom Luzerner Schlossberg bis zur Fluhmühle und ist Teil des Gesamtsystems Bypass Luzern. Durch die Spange Nord wird der nördliche Teil der Stadt Luzern ans Nationalstrassennetz angebunden. Das Stadtzentrum wird vom motorisierten Individualverkehr entlastet, womit mehr Raum für den öffentlichen Verkehr entsteht. Davon profitieren alle Verkehrsteilnehmer.

Enttäuschung über Haltung des Stadtrates

Mit Unverständnis und Enttäuschung nehmen wir die heute vom Luzerner Stadtrat veröffentlichte ablehnende Stellungnahme zur Spange Nord zur Kenntnis. Mit seinen unverhältnismässigen Forderungen stellt sich der Stadtrat klar gegen die Spange Nord und gefährdet damit das Gesamtprojekt Bypass massiv. Das Thema Mobilität steht immer wieder an erster Stelle auf den Sorgenlisten der Luzerner Bevölkerung (LUSTAT). 

Eine zuverlässige Erreichbarkeit ist für die nachhaltige Sicherung von Arbeitsplätzen in der Stadt aber auch für die Arbeitnehmenden aus der Stadt von entscheidender Bedeutung. Luzern ist nicht nur Wohnstadt, sondern in ihr wird auch gelebt und gearbeitet. 

Spange Nord und Bypass sind wichtig für den gesamten Kanton

Das Gesamtsystem Bypass ist aber nicht nur für die Stadt Luzern notwendig, sondern auch für den restlichen Kanton. Dank den geplanten Projekten wird der Zugang zur Stadt Luzern verbessert. Luzern ist das gewollte Wirtschaftszentrum und Kantonshauptort und hat damit auch eine entsprechende Gesamtverantwortung wahrzunehmen. Daneben profitieren die Bewohner der Agglomeration und die Landbevölkerung von der verbesserten Anbindung des Kantonsspitals ans Verkehrsnetz. Die Spange Nord und der Bypass sind für den gesamten Kanton wichtig.

Kann die Spange Nord nicht realisiert werden, werden alle Verbesserungen im Gesamtverkehrssystem mit der Entlastung des Stadtzentrums und der Förderung des öffentlichen Verkehrs verhindert. Zudem hat der Bund bisher die Spange Nord zur Voraussetzung für die Finanzierung des Bypass-Systems gemacht. Entsprechend würde auch diese Verkehrsentlastung wegfallen. Die Verkehrsentwicklung des Kantons Luzern würde um Jahre zurückgeworfen.

Die FDP.Die Liberalen Luzern setzt sich weiterhin vehement für die Realisierung des Projektes Bypass und Spange Nord ein.

(Dies ist eine Medienmitteilung der FDP.Die Liberalen des Kantons Luzern)

Auch die FDP der Stadt Luzern nimmt Stellung. Ihre Medienmitteilung im Wortlaut:

Heute publizierte der Stadtrat seine ablehnende Haltung zur geplanten Spange Nord. Die FDP.Die Liberalen Stadt Luzern kann die Kehrtwende in dieser wichtigen Verkehrsfrage nicht nachvollziehen. Sie erachtet diesen Teil des Projekts Bypass als wichtiges Element, um die Innenstadt vom Verkehr zu entlasten und deren Erreichbarkeit zu gewährleisten.

Das Stadtzentrum vom Verkehr zu entlasten, ist eine der wichtigsten Verkehrsmassnahmen, die in den nächsten Jahren realisiert werden muss. Mit der Spange Nord als geplanter Hauptverkehrsachse vom Schlossberg bis zur Fluhmühle und dem Anschluss Lochhof ans Nationalstrassennetz würde diesem wichtigen Ziel Rechnung getragen. Zudem würde sie Raum schaffen für den öffentlichen und den Langsamverkehr.

Heute hat der Stadtrat zum optimierten Vorprojekt Stellung genommen und lehnt das Vorhaben ab. Für uns ist diese Haltung nicht nachvollziehbar, deuteten doch frühere Signale der Stadtregierung in eine positivere Richtung. Die Forderung, das Projekt Bypass ohne die Spange Nord zu planen, ist ein weiterer Beweis für die geänderten Mehrheitsverhältnisse, die nicht nur im Parlament, sondern auch im Stadtrat seit Beginn der neuen Legislatur immer offenkundiger werden.

Einmal mehr wird ein weitreichendes, zukunftsweisendes Projekt durch engherziges Denken in Frage gestellt. Alternative Lösungen für die zunehmend akuter werdenden Verkehrsprobleme liegen jedoch keine vor.

Als liberale Stadtpartei sind wir bestrebt, Projekte zu unterstützen, die alle Verkehrsteilnehmenden berücksichtigen. Diesem Anspruch käme die Spange Nord entgegen. Wir wollen zudem sicherstellen, dass die Erreichbarkeit der Stadt gewährleistet bleibt. Dies ist ein wichtiges Argument für Unternehmen und Gewerbetreibende, ihren Sitz und damit ihre Arbeitsplätze in der Stadt zu halten. Zudem muss das Luzerner Kantonsspital als bedeutender Gesundheitsversorger der ganzen Region optimal ans Verkehrsnetz angebunden sein, was durch die Spange Nord ebenfalls gegeben wäre. 

Für uns von der FDP.Die Liberalen Stadt Luzern ist klar: wir sind nach wie vor überzeugt vom Projekt Bypass sowie der Spange Nord und setzen uns dafür ein, diese zu realisieren.

(Dies ist eine Medienmitteilung der FDP.Die Liberalen Stadt Luzern) 


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Über Herbert Fischer:

Herbert Fischer (1951) arbeitet seit 1969 als Journalist und Pressefotograf. Er war unter anderem Redaktor der «LNN», der «Berner Zeitung» und Chefredaktor der «Zuger Presse». Seine Kernthemen sind Medien (Medienwirkung, Medienethik, Medienpolitik), direkte Demokratie, Sicherheitspolitik, soziale Fragen und gesellschaftliche Entwicklungen. Heute berät und unterstützt er Firmen, Organisationen und Persönlichkeiten in der Öffentlichkeitsarbeit. Fischer war von 1971 bis 1981 Mitglied der SP der Stadt Luzern, seither ist er parteilos. Er ist in Sursee geboren und Bürger von Triengen und Luzern, wo er seit 1953 lebt. Herbert Fischer ist Gründer und Redaktor von lu-wahlen.ch

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Interview von Radio 3fach am 27. August 2012 mit Herbert Fischer:

www.3fach.ch/main-story/lu-wahlen/