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Kolumne der Redaktion

21.10.2016

VCS widerspricht Leuthard und pocht auf den Durchgangsbahnhof

Die Sektion Luzern des Verkehrsclubs der Schweiz (VCS) nimmt Stellung zu einem Interview, welches die «LZ» mit Bundesrätin und Verkehrsministerin Doris Leuthard (CVP) heute veröffentlicht hat.


In zwei Jahren wird sich das eidgenössische Parlament entschieden haben, ob der Durchgangsbahnhof im nächsten Ausbauschritt für die Bahninfrastruktur berücksichtigt ist. In einem Interview mit der «LZ» macht Bundesrätin Leuthard klar, dass dafür das Kosten-Nutzen Verhältnis stimmen, Beitrag zur Bewältigung des Verkehrs und der Nutzen für das Gesamtnetz eine Rolle spielen werden. Und: Luzern müsse die Projekte Bypass und Durchgangsbahnhof aufeinander abstimmen.  

Der Wink ist mehr als klar: der Bund wird nicht beide Projekte im gleichen Zeitraum finanzieren.

Es ist allgemein bekannt und vom Bund auch immer wieder ausgeführt, dass der «Bypass» ein schlechtes Kosten-Nutzen Verhältnis hat. Er kann das Verkehrsproblem in Luzern nicht lösen, sind doch gut 80 Prozent Ziel- und Quellverkehr. Der Verkehr rollt also weiterhin durch die Strassen im Stadtzentrum.

Für den VCS Luzern ist nun klar, dass der Kanton Luzern voll auf den Durchgangsbahnhof setzen muss. Auf ein Projekt, das es von der Kapazität her erlaubt, die zukünftige Mobilitätssteigerung platzsparend und energieeffizient aufzufangen. Nur so kann in Verbindung mit einem guten Regionalverkehr mit Bussen und S-Bahnlinien ein attraktiver Lebens- und Arbeitsort erhalten bleiben.

Der Regierungsrat muss aufhören damit, das Doppelspiel «Bypass und Durchgangsbahnhof gleichzeitig» in Bern zu propagieren. Sonst droht Luzern, verkehrspolitisch auf Jahrzehnte abgehängt zu werden.

(Dies ist eine Medienmitteilung der VCS-Sektion Luzern)

Unter «Dateien»: das LZ-Interview mit Bundesrätin Doris Leuthard.


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Über Herbert Fischer:

Herbert Fischer (1951) arbeitet seit 1969 als Journalist und Pressefotograf. Er war unter anderem Redaktor der «LNN», der «Berner Zeitung» und Chefredaktor der «Zuger Presse». Seine Kernthemen sind Medien (Medienwirkung, Medienethik, Medienpolitik), direkte Demokratie, Sicherheitspolitik, soziale Fragen und gesellschaftliche Entwicklungen. Heute berät und unterstützt er Firmen, Organisationen und Persönlichkeiten in der Öffentlichkeitsarbeit. Fischer war von 1971 bis 1981 Mitglied der SP der Stadt Luzern, seither ist er parteilos. Er ist in Sursee geboren und Bürger von Triengen und Luzern, wo er seit 1953 lebt. Herbert Fischer ist Gründer und Redaktor von lu-wahlen.ch

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Interview von Radio 3fach am 27. August 2012 mit Herbert Fischer:

www.3fach.ch/main-story/lu-wahlen/