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Kolumne der Redaktion

22.06.2016

Wie der Kanton und Sursee den höchsten Luzerner feierten: die Reden, die Bilder (2)

Auch beim Bankett in der Stadthalle Sursee hielt der neue Kantonsratspräsident Andreas Hofer eine Rede. Auch sie ist hier zu lesen.


Vor der Kirche St. Georg hielt der neue Kantonsratspräsident Andreas Hofer (Grüne) die zweite seiner drei Reden dieses Tages. Links von ihm: Sursees CVP-Stadtpräsident Beat Leu, rechts der abtretende CVP-Regierungspräsident Reto Wyss.

Knuspriges Brot und würzigen Sbrinz gabs für alle, ebenso weissen und roten Wein.

Irene Keller (FDP / Vitznau, links) präsidierte den Kantonsrat 2014, Heidy Lang (FDP / Ermensee) 2007.

Der frühere CVP-Nationalrat Theo Fischer (Sursee, links). Rechts: Rainer Jacquemai (CVP / Sursee), Präsident des Quartiervereins Altstadt.

Sursees CVP-Stadtpräsident Beat Leu und die alt CVP-Grossratspräsidenten Erwin Bachmann (Emmen, ganz rechts) und Anton F. Steffen (Luzern).

Vom Festakt vor der Kirche St. Georg begab sich die Festgemeinde zu Speis und Trank in die Stadthalle, angeführt von (von links nach rechts): Marcel Schwerzmann, Regierungspräsident 2016 / 2017, dem abtretenden Regierungspräsidenten Reto Wyss, Standesweibelin Anita Imfeld, dem Kantonsratspräsidenten 2016 / 2017, Andreas Hofer, und dem abtretenden Kantonsratspräsidenten Franz Wüest (2015 / 2016).

Die FDP-Kantonsräte Charly Freitag (Beromünster, links) und Georg Dubach (Triengen).

Traditionsgemäss waren auch heuer alle früheren Präsidenten des einstigen Grossen Rates und des heutigen Kantonsrates zur Feier für den neuen Präsidenten eingeladen. So auch Yvonne Schärli (SP / Ebikon, vorne links), die von 2003 bis 2015 in der Regierung sass.

Bilder: Herbert Fischer

Herr Kantonsratspräsident, Herr Regierungspräsident, Herr Kantonsgrechtspräsident, Herre Regierungsräte, Nationalrätinne ond Nationalröt, gschätzti Kantonsrötinne ond Kantonsröt, Herr Staatsschriber, Metgleder vo de Grecht, Stadtrötinne ond Stadtröt vo Sorsi, gschätzti Gäscht

De Kantonsrot häd mech höt för eis Johr zo ehrem Präsident gwählt. Die Wahl esch relativ eifach gse, sie händ sech nämlech ned wie d`Öschtricher be de Bundespräsidentewahle mösse zwöscheme Grüene ond em Hofer entscheide, nei sie händ höt s`Füfi ond s`Weggli chöne wähle, nämlech eh grüene Hofer.

Gschätzti Kolleginne ond Kollege usem Kantonsrot, ech be ene för das grossi Vertroue wo sie mer schänkid sehr dankbar. Es macht mech stouz öises Parlament chöne 1 Johr zleite ond de Kantonsrot be vöune Aläss zverträte.

Ech mues ehne aber ehrlech säge, wo ech serscht mou met de Frog konfrontiert worde be, öb ech das Ehreamt wätti öbernäh, ha ech mer das ned chönne vorstöue. De höchschti Lözärner --- nei das esch 3 Schuhnommere zgross för mech. 

I vöune Gschpröch met mim Läbespartner, met mim Brüeder ond Schwöschtere, met mine Fraktionsgschpänli, Fröndinne ond Kolleg, ha ech de Muet öbercho, die Nomination vo minere Fraktion aznäh. 

Ou s`Gschpröch met mim politische Vorböud, metem Adrian Borgula, wo säuber ou einisch Grossrotspräsident gseh esch, häd mech bestärcht, dass ech die Nomination wot anäh. Ähr häd nämlech gseid, dass no nie eine as Kantonsrotspräsident ufd Wält cho esch ond das jede mues i sones Amt inewachse. 

Inewachse muse ech i das Amt bestemmt ond ech hoffe, dass mine brueflech ond persönlech Wärdegang mer dodebi höufrich esch. Vor auem vom Bruef Sozialpädagog werd ech chöne i de Parlamentsarbet profitiere. 13 Johr ha ech met verhautensuffällige Jugendleche gschaffed. Ned das ech öpe weti säge, dass mini 119 Gschpänli verhautensuffällig send, Nei -  aber vöu send ou ned grad onuffällig. 

Aus Bruefsfescher bruchsch wahnsennig vöu Gedoud ond wenn’s einisch ned so vöu Fesch zom fo ged, denn bruchsch Zueversecht ond Hoffnig, dass es ou weder einisch besser chond. 

Gedoud ond Zueversecht, dass send scho fascht Grondbedengige, wennd aus Grüne imene Parlament setzisch.

Ou d`Rueh womer aus Fescher brucht, esch i de Usüebig vo mim Amt secher ou sehr höufrich.

Inewachse i das Amt das mues ond wird ech ond ech hoffe, dass au die Fettnäpfli, wo ech ine trampe, met zunähmender Amtsdur emmer weniger wärdid. 

Eis cha ech ehne aber versechere, mine Humor wird ech ned verlüre und am schönschte esches doch emmer no, wemmer so rechtig härzhaft öber sech säuber cha lache. 

Ech fröiie mech uf die grossi Herusforderig, uf au das wo ech werde dörfe i dem Johr erläbe, uf die völle Begägnige met Mönsche ond die entressante Gschpröch uf d`Parlamentsarbet und uf ne gueti Zämearbet met minere Vizepräsidentin Vroni Thalmann.

Mer esches es grosses Alege Danke zsäge: 

Danke möchte ech mine Metkandidatinne ond Kandidate wo met mer zäme uf de Grüene Lischte im Wahlchreis Sorsi im letzschte Johr för de Kantonsrot kandidiert händ. Oni sie wär ech höt velecht gar nömme im Kantonsrot ond sie somet ou ned a de hötige Wahlfiir.

Eh Dank ou ah die Grüen Fraktion, wo mech nominiert häd ond mer so öberhoupt d`Möglechkeit gäh häd das Amt uszführe. 

Eh grosse Danke öich Kantonsrätinne ond Kantonsröt för öiches grossi Vertroue.

Danke ou i der Franz. Aus Vizepräsident ha ech der chöne 1 Johr öber Tschoutere luege ond ha vöu vo der chöne lehre. Du häsch met dinere sympatische, humorvolle, bescheidne ond onkomplizierte Art för mech Mässlatte sehr höch leid. Wenn mech den mou öpert sätti met de Usag konfrontiere: „das häd de Franz aber vöu besser gmacht“ , cha ech denn nor entgägne: „Jo, dä häd aber ou anderthaub mou so vöu Zit gha zom üebe“. 

Dass ech eh sones Amt öberhoupt cha usüebe esch nor möglech, wöu ech vo mim persönleche Omfäud onderstötzt werde. Es härzleches Dankeschön mim Läbespartner Pascal, mim Brüeder Thomas ond sinere Frou Angela, mine Schwöschtere Judith ond Rebecca met ehrem Ma Bruno, de Ursi Habermacher ond vöune meh. 

Ond zlescht bett ech sie om eh chreftige Applaus för aui die Häufer ond Häuferinne, wo onder de Leitig vo de OK-Präsidentin Karin Fescher das hötigi Fäscht erscht möglech gmacht händ. 

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Siehe auch unter «In Verbindung stehende Artikel» und unter «Dateien».


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Über Herbert Fischer:

Herbert Fischer (1951) arbeitet seit 1969 als Journalist und Pressefotograf. Er war unter anderem Redaktor der «LNN», der «Berner Zeitung» und Chefredaktor der «Zuger Presse». Seine Kernthemen sind Medien (Medienwirkung, Medienethik, Medienpolitik), direkte Demokratie, Sicherheitspolitik, soziale Fragen und gesellschaftliche Entwicklungen. Heute berät und unterstützt er Firmen, Organisationen und Persönlichkeiten in der Öffentlichkeitsarbeit. Fischer war von 1971 bis 1981 Mitglied der SP der Stadt Luzern, seither ist er parteilos. Er ist in Sursee geboren und Bürger von Triengen und Luzern, wo er seit 1953 lebt. Herbert Fischer ist Gründer und Redaktor von lu-wahlen.ch

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Interview von Radio 3fach am 27. August 2012 mit Herbert Fischer:

www.3fach.ch/main-story/lu-wahlen/