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Kolumne der Redaktion

21.06.2016

Wie der Kanton und Sursee den höchsten Luzerner feierten: die Reden, die Bilder (1)

In Sursee hat heute Dienstag (21.Juni) zu Ehren des neuen Kantonsratspräsidenten Andreas Hofer eine offizielle Feier stattgefunden. lu-wahlen.ch war dabei und zeigt Bilder. Und stellt die Rede online, die der (neue) höchste Luzerner nach seiner Wahl im Kantonsrat hielt.


Schwungvoll und schneidig geleitete die Stadtmusik Sursee unter der Stabführung von Mario Schubiger die noch amtierenden und die bald amtierenden obersten Repräsentanten des Kantons Luzern taktfest mit schmissiger Marschmusik vor die Treppe der Kirche St. Georg.

Der abtretende Kantonsratspräsident Franz Wüest (CVP / Ettiswil) - Zweiter von links - und sein Nachfolger Andreas Hofer (Grüne / Sursee), zu dessen Ehren dieses Fest stieg; und bestens gelang.

Zum Empfang des neuen Kantonsratspräsidenten war auch die Bevölkerung eingeladen.

Die SVP-Kantonsräte Thomas Schärli (Luzern, links) und Guido Müller (Ebikon).

Links: Alt Ständerat Franz Wicki (CVP / Grosswangen, links) im Gespräch mit SP-Kantonsrat Andy Schneider (Rothenburg).

SP-Fraktionschefin Ylfete Fanay (Luzern, links), die in Sursee aufgewachsen ist, und Rita Überschlag, alt Grossrätin der Grünen (Luzern, vormals Beromünster).

Der Luzerner Noch-Kantonsrat und Bald-Stapi Beat Züsli.

Nationalrat Leo Müller (links), zugleich CVP-Gemeindepräsident von Ruswil und 2011 Kantonsratspräsident. Rechts: Anton F. Steffen (CVP / Luzern), Grossratspräsident des Jahres 1994.

Von links: Der Fraktionschef der CVP im Kantonsrat, der Willisauer Ludwig Peyer, Guido Roos (CVP / Wolhusen) und Daniel Gsponer, Vizepräsident des Kantonsgerichts (CVP / Luzern).

Bilder: Herbert Fischer

Nach seiner Wahl als Kantonsratspräsident hielt Andreas Hofer am Dienstagvormittag (21. Juni) vor dem Parlament eine Rede. Er hat lu-wahlen.ch das Manuskript zur Verfügung gestellt.

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Herr Kantonsratspräsident, Herr Regierungspräsident, Herren Regierungsräte, geschätzte Kolleginnen und Kollegen, Herr Staatsschreiber, Herr Stadtpräsident, Frou Stadtrötin, Frou Stadtschriberstöuverträterin, Frau Standesweibelin, Frau Protokollführerin, geschätzti Medieschaffendi, Familie ond Gäscht uf de Triböni 

Etz esches auso so. Abem 1. Juli wird ech dörfe das Parlament för eis Johr leite ond vöu repräsentativi Verpflechtige för de Kanton Lozärn ond sini Bevölkerig wohrnäh.

För Öiches Vertroue wo Ehr mer entgägebrengid, möchte ech mech ganz herzlech bedanke. Es dued gut gspöre, dass eh grosse Röckhaut do esch ond das erliechtered die ehrevoui Ufgab sehr.

För eis Johr be ech i dem Rotssaal Herr über die Mikrofone ond werde ned devor zrogschrecke, sie met mim persönleche Glöggli dra zerennere, dass 3 Minute äbe 180 Sekonde send ond keini meh.

Ou minere Fraktion – de Grüene – cha ech diesbezöglech leider kei Ökobonus zugesto.

Min Bruef, d`Politik, s`Präsidium ond mis Privatläbe onder ei Huet zbrenge, werd eh grossi Herusforderig. Das aues zmeischtere esch nor möglech, wenn mech ganz vöu Mönsche uf dem Wäg onderstötzid. Ech weiss, dass ech uf sie cha zöue.

Aune vora esch das min Läbespartner ond mini Gschwöschteti wo mer de heime ond im Gschäft de Rögge freibhautid.

Eh riesigi Onderstötzig esch mer aber ou vo de Staatskanzlei uf secher. Onder de Leitig vom Staatsschriber Lukas Gresch möchid die Metarbeiterinne ond Metarbeiter eh hervorragende Job ond das no uf ne sympatischi, höufsbereiti ond onkomplizierti Art.

Ned z`lescht ond ganz wechtig be ech aber ou uf Öichi Onderstötzig, gschätzti Kolleginne ond Kollege, agwese. Ech bette sie etz scho om Nochsecht, set ech sie einisch uf de Rednerlischte vergässe, Regierigsbank zöbergo oder de Kommissionspräsident zignoriere.

Au dene Mönsche wo mech i dem Johr wärdid begleite, onderstötze, kritisiere, ermontere ond velecht ou einisch lobe, au dene es härzlechs Dankeschön.

Höt Obig semmer jo aui vo de Stadt Sorsi härzlech zo minere Wahlfir iglade. Das esch för mech ned sälbstverständlech ond ech be im Stadtrot vo Sorsi, onder de Leitig vom Stadtpräsident Beat Leu, sehr dankbar. 

Mer wärdid eh schöne Obig chönne erläbe, do be ech mer  ganz secher ond das Dank de hervorragende Organisation vo der OK-Präsidentin Karin Fescher. 

Karin, ou der es grosses Dankeschön.

Danke möchte ech ou „üs Drü“ (auso ned im Franz, im Lukas ond mer ) sondern de Band wo so heisst, för die schöni musikalischi Onderhautig. Mer wärdid  „üs Drü“ ou höt Obig no einisch dörfe erläbe ond do fröie mer üs sehr.

Ech chome zom Schloss ond wies aue so schön heisst, wemmer Redezit öberschrette häd: Nor no ei Satz……

Gschätzti Kantonsrötinne und Kantonsröt ech bedanke mech ganz fescht för Öiches Vertroue, wönsche etz Aune eh Guete ond fröie mech, wenn ech sie höt Obig in sorsi weder gesehne.

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Über Herbert Fischer:

Herbert Fischer (1951) arbeitet seit 1969 als Journalist und Pressefotograf. Er war unter anderem Redaktor der «LNN», der «Berner Zeitung» und Chefredaktor der «Zuger Presse». Seine Kernthemen sind Medien (Medienwirkung, Medienethik, Medienpolitik), direkte Demokratie, Sicherheitspolitik, soziale Fragen und gesellschaftliche Entwicklungen. Heute berät und unterstützt er Firmen, Organisationen und Persönlichkeiten in der Öffentlichkeitsarbeit. Fischer war von 1971 bis 1981 Mitglied der SP der Stadt Luzern, seither ist er parteilos. Er ist in Sursee geboren und Bürger von Triengen und Luzern, wo er seit 1953 lebt. Herbert Fischer ist Gründer und Redaktor von lu-wahlen.ch

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Interview von Radio 3fach am 27. August 2012 mit Herbert Fischer:

www.3fach.ch/main-story/lu-wahlen/