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Kolumne der Redaktion

21.08.2015

Grossaufmarsch beim Auftritt Simonetta Sommarugas mit Prisca Birrer-Heimo

Etwa 180 Personen haben gestern Freitagabend (21. August) den Wahlkampfauftakt von Prisca Birrer-Heimo in der «Kornschütte» des Luzerner Rathauses besucht. Kunststück: Der Luzerner SP-Ständeratskandidatin machte Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga ihre Aufwartung.


Ein Herz und eine Seele: SP-Bundesrätin Simonetta Sommaruga und ihre Nachfolgerin als Konsumentenschützerin, die Luzerner SP-Nationalrätin Prisca Birrer-Heimo, die am 18. Oktober Ständerätin werden will. Das Bild entstand vor dem Beginn des gestrigen Events vor dem Luzerner Rathaus.

Herzlich begrüsste Kantonsrat David Roth als SP-Kantonalpräsident den prominenten Gast.

Reto Wyss (CVP) hiess die Justizministerin als Regierungspräsident und damit als Vertreter des Kantons offiziell willkommen. Manche Stimme höhnte, es sei wohl besser, dass heuer nicht Guido Graf (ebenfalls CVP) dieses hohe Amt bekleide...

Die «Kornschütte» war gestern Abend gut besetzt.

Neben vielen bekannten SP-Gesichtern war auch viel «gewöhnliches Volk» zu dem Event gekommen und lernte so die Bundespräsidentin persönlich kennen.

Seit Jahrzehnten bewährte SP-KämpferInnen (von rechts): die frühere Präsidentin des Grossen Stadtrates und Friedensrichterin Margaretha Reichlin, Julie Kronenberg-Gut und Bruno Kronenberg.

Friedensrichter Hanspeter Herger und die CVP-Altnationalrätin Rosmarie Dormann, die sich für eine Liste mit den Namen Konrad Graber (CVP) und Prisca Birrer-Heimo (SP) als Luzerner Ständeräte stark macht.

Wer etwas auf sich hielt, wollte mit der Bundespräsidenten fotografiert werden, so auch Ylfete Fanaj, Chefin der SP-Fraktion im Kantonsrat.

Bilder: Herbert Fischer

Der Anlass trug den Titel «Kommen Sie vorbei, diskutieren Sie mit!». Dieser Aufforderung leisteten etwa 180 Interessierte Folge. Der Begrüssung des Luzerner Regierungspräsidenten Reto Wyss folgte das Gespräch von Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga mit der Nationalrätin, Ständeratskandidatin und Konsumentenschützerin Prisca Birrer-Heimo. Ihr gelang es, der Vorsteherin des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements (EJPD) interessante Details aus ihrem Alltag zu entlocken.

Angesprochen wurden unter anderem der Konsumentenschutz, das Asylwesen und das politische System der Schweiz. Das Gespräch zeigte viele Gemeinsamkeiten der beiden SP-Politikerinnen. Sommaruga plädierte vehement für Sachlichkeit in der Politik. 

Über Parteigrenzen hinweg Allianzen schmieden, stets gut vorbereitet sein und mit Argumenten punkten, lösungsorientiert arbeiten, der direkten Demokratie Sorge tragen: Das sind Überzeugungen, die beide Frauen teilen und bereits in ihren Ämtern als Gemeinderätinnen lebten. 

Sommaruga sagte, dass sie «grössten Respekt vor der anspruchsvollen Parlamentsarbeit» habe und liess durchblicken, dass sie sich mit ihren Anliegen von Birrer-Heimo in Bundesbern gut vertreten fühle.

Die Bundespräsidentin überzeugte in Luzern neben ihrer Fachkompetenz auch mit Witz und Charme. So sagte sie, sie sei weder eine Frühaufsteherin noch eine morgendliche Joggerin, ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hätten sich daran gewöhnen müssen, dass sie nicht vor 8 Uhr im Büro sei und «die Bundesratssitzungen beginnen erst um 9 Uhr - allerdings nicht wegen mir». Zum Thema Brüssel sagte Sommaruga, dass sie es nach dem mittlerweile legendären Kuss von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker bevorzuge, mit ihm zu telefonieren, statt ihn zu treffen. Das Publikum bedachte die Aussagen der Bundespräsidentin und der Nationalrätin mit viel Applaus. 

Die BesucherInnen des Anlasses in der «Kornschütte» des Luzerner Rathauses hatten nach dem Gespräch die Möglichkeit, Fragen zu stellen und beim Apéro mit den beiden Politikerinnen zu diskutieren. Diese Gelegenheit wurde rege genutzt. Die Bundespräsidentin verliess die Kornschütte am Freitagabend erst nach mehr als zweistündiger Präsenz. 

(Dies ist eine Medienmitteilung)


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Über Herbert Fischer:

Herbert Fischer (1951) arbeitet seit 1969 als Journalist und Pressefotograf. Er war unter anderem Redaktor der «LNN», der «Berner Zeitung» und Chefredaktor der «Zuger Presse». Seine Kernthemen sind Medien (Medienwirkung, Medienethik, Medienpolitik), direkte Demokratie, Sicherheitspolitik, soziale Fragen und gesellschaftliche Entwicklungen. Heute berät und unterstützt er Firmen, Organisationen und Persönlichkeiten in der Öffentlichkeitsarbeit. Fischer war von 1971 bis 1981 Mitglied der SP der Stadt Luzern, seither ist er parteilos. Er ist in Sursee geboren und Bürger von Triengen und Luzern, wo er seit 1953 lebt. Herbert Fischer ist Gründer und Redaktor von lu-wahlen.ch

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Interview von Radio 3fach am 27. August 2012 mit Herbert Fischer:

www.3fach.ch/main-story/lu-wahlen/