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Kolumne der Redaktion

02.05.2015

Brenzlige Situation zwischen Polizei und Demonstranten in Luzern

Am Schwanenplatz und am Schweizerhofquai herrschte heute Samstagabend (2. Mai) von etwa 18 bis 19h Hochspannung. Hier folgen erste Bilder, eine Medienmitteilung der Polizei sowie die Darstellungen des Konflikts durch die Demo-Veranstalter und Radio 3Fach.


So präsentierte sich der Luzernerhof heute ...

... Samstagabend (2. Mai) zwischen ...

... etwa 18.20h und 19h.

So hatte sich kurz nach 16h der Demozug beim Kurpavillon...

... in Bewegung gesetzt.

Bilder: Herbert Fischer

So begann die Situation zu eskalieren. Erst auf der Seebrücke, ...

... dann auf dem ...

... Schwanenplatz und schliesslich ...

... am Schweizerhofquai.

Bilder: Xaver Mustaniemi

Die Medienmitteilung der Polizei hat folgenden Wortlaut:

«Am Samstagnachmittag wurde in der Stadt Luzern eine bewilligte Demonstration durchgeführt. Ca. 600 Personen haben am Fussmarsch durch die Stadt Luzern teilgenommen. Vier Personen wurden wegen Vermummung und Abfeuern von Pyrotechnik festgenommen. 

Am Samstagnachmittag (2.5.15) hat in der Stadt Luzern eine bewilligte Demonstration mit ca. 600 Personen stattgefunden. Der Anlass ist mehrheitlich friedlich verlaufen. Vier Personen wurden wegen Vermummung und Entfachen von Pyrotechnik von der Luzerner Polizei separiert und festgenommen.»

Soweit die Medienmitteilung der Luzerner Polizei.

Ein Augenzeuge berichtete gegenüber lu-wahlen.ch, am Schwanenplatz habe die Polizei vier Vermummte aus der Masse der Demonstranten herausgegriffen und festgenommen. Die Demonstranten hätten gerufen: «Ganz Luzern hasst die Polizei»

Als sich der Demozug, der sich seit etwa 16h (wie bewilligt) vom Kurpavillon aus zu einem Marsch durch die Innenstadt bewegt hatte, vom Schwanenplatz Richtung Ausgangspunkt bewegte, postierte sich die Polizei in einer Kette vor dem Gebäude des Bundesgerichts am Luzernerhof (Bilder rechts). Demonstranten skandierten erneut Parolen, die aus der Distanz nicht verständlich waren.

Eine Zeitlang sah es so aus, als würde die Situation eskalieren, weil sich einzelne Demonstranten der Polizeikette genähert hatten und den Einsatzkräften teils Blumen übergeben wollten, die sie aus der Verkehrsinsel am Luzernerhof gerissen hatten. 

Bei einem späteren Augenschein durch lu-wahlen.ch schien sich die Situation beruhigt zu haben: Die Demo hatte sich zurück vor den Kurpavillon verlagert, die Polizei schien sich zurückgezogen zu haben.

Unter Links: Wie die Demo-Veranstalter den Konflikt mit der Polizei darstellen. Auffällig daran ist, dass sie nicht erwähnen, dass es sich bei den vier Festgenommenen um Vermummte gehandelt haben soll.

Herbert Fischer, Redaktor lu-wahlen.ch, Luzern 


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Über Herbert Fischer:

Herbert Fischer (1951) arbeitet seit 1969 als Journalist und Pressefotograf. Er war unter anderem Redaktor der «LNN», der «Berner Zeitung» und Chefredaktor der «Zuger Presse». Seine Kernthemen sind Medien (Medienwirkung, Medienethik, Medienpolitik), direkte Demokratie, Sicherheitspolitik, soziale Fragen und gesellschaftliche Entwicklungen. Heute berät und unterstützt er Firmen, Organisationen und Persönlichkeiten in der Öffentlichkeitsarbeit. Fischer war von 1971 bis 1981 Mitglied der SP der Stadt Luzern, seither ist er parteilos. Er ist in Sursee geboren und Bürger von Triengen und Luzern, wo er seit 1953 lebt. Herbert Fischer ist Gründer und Redaktor von lu-wahlen.ch

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Interview von Radio 3fach am 27. August 2012 mit Herbert Fischer:

www.3fach.ch/main-story/lu-wahlen/