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Kolumne der Redaktion

08.05.2014

Ausgezeichnete Plakate vor dem Torbogen ausgestellt (1)

Bis nächsten Dienstag (12. Mai) sind beim Torbogen vor dem Luzerner Bahnhof preisgekrönte Plakate ausgestellt. Veranstalterin ist die Allgemeine Plakatgesellschaft (APG), die das Schweizer Plakatschaffen seit Jahrzehnten sehr aktiv fördert und so zu dessen international renommierten Niveau beiträgt.


Stadträtin und Baudirektorin Manuela Jost (glp) äusserte sich bei der heutigen Eröffnung über die Rolle des Plakats im öffentlichen Raum.

Blumen für die Stadträtin gabs von Bruno Niederberger, der vom APG-Hauptsitz in Bern aus auch für Luzern zuständig ist.

Zwei herausragende Plakatgestalter aus der Region, die zudem den Nachwuchs ausbilden und so den Ruf des Schweizer Plakatschaffens ehren und mehren: Melk Imboben (links) und Niklaus «Knox» Troxler.

Philipp Klemenz, Lehrer an der «Kunschti», trat selber als Litfasssäule auf und warb so für das Alpine Museum Bern.

Die Stadt liess sich unter anderem durch Grossstadtratspräsident Thomas Gmür (links) vertreten.

Bilder: Herbert Fischer

Der Eröffnung wohnten heute Mittwochmittag (8. Mai) viele Persönlichkeiten aus Kultur, Werbewirtschaft und dem öffentlichen Leben bei. Baudirektorin Manuela Jost hielt folgende Rede:

«Ich freue mich, Sie im Namen des Stadtrates von Luzern hier zur Eröffnung der Ausstellung «Schweizer Plakate des Jahres 2013», organisiert durch die APG,  in Luzern willkommen heissen zu dürfen.

Die APG bietet mit dieser Ausstellung die Gelegenheit, uns allen das Medium Plakat näher zu bringen und uns die Attraktivität dieses Werbemittels vor Augen zu führen.

Der öffentliche Raum ist die Referenz jeder Stadt, er ist die Bühne, ja Kristallisationspunkt jeder urbanen Gesellschaft und damit Ort des gesellschaftlichen Austausches. 

Das Plakat gehört zum öffentlichen Raum wie der Fussgänger, die Radfahrerin, die Boulevard-Gastronomie oder das Stadtmobiliar.

Wie der öffentliche Raum selbst, vermittelt auch das Plakat kulturelle und gesellschaftliche Veränderungen und es vermag Diskussionen auszulösen; ich erinnere hier nur an die Benneton-Plakate.

Es ist Aufgabe der öffentlichen Hand, den öffentlichen Raum attraktiv und nutzbar zu gestalten. Plakate und Werbung müssen sich in den öffentlichen Raum integrieren und sollen diesen nicht beherrschen. Dennoch muss Werbung sichtbar sein, sonst verfehlt sie ihr eigenes Ziel. 

Diese Gratwanderung zwischen Publizität und Integration ist Aufgabe der Stadt und der Plakatfirma. Mit städtebaulich gut integrierten Plakatanschlagstellen und professionell gestalteten Werbeträgern schaffen wir es, in Zusammenarbeit mit APG/SGA,  eine stadtbildverträgliche Plakatierung umzusetzen.

Die Stadt Luzern begrüsst es, dass die APG/SGA jedes Jahr mit dem Swiss Poster Award Qualität bei der Plakat-Kunst fördert und auszuzeichnet. Gute Qualität bei der Plakat-Kunst ist ein kultureller Beitrag zum öffentlichen Raum.

Lassen Sie sich durch die Plakat-Kunst inspirieren und geniessen Sie die Ausstellung und die Möglichkeit, die besten Plakate der Schweiz hier auf dem Bahnhofplatz Luzern vereint zu sehen.» 

Stadträtin Manuela Jost, Baudirektorin, Luzern


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Über Herbert Fischer:

Herbert Fischer (1951) arbeitet seit 1969 als Journalist und Pressefotograf. Er war unter anderem Redaktor der «LNN», der «Berner Zeitung» und Chefredaktor der «Zuger Presse». Seine Kernthemen sind Medien (Medienwirkung, Medienethik, Medienpolitik), direkte Demokratie, Sicherheitspolitik, soziale Fragen und gesellschaftliche Entwicklungen. Heute berät und unterstützt er Firmen, Organisationen und Persönlichkeiten in der Öffentlichkeitsarbeit. Fischer war von 1971 bis 1981 Mitglied der SP der Stadt Luzern, seither ist er parteilos. Er ist in Sursee geboren und Bürger von Triengen und Luzern, wo er seit 1953 lebt. Herbert Fischer ist Gründer und Redaktor von lu-wahlen.ch

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Interview von Radio 3fach am 27. August 2012 mit Herbert Fischer:

www.3fach.ch/main-story/lu-wahlen/