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Kolumne der Redaktion

10.03.2014

Was Anton Schwingruber an der Demo gegen Bischof Vitus Huonder sagte

An der Demonstration am gestrigen Sonntag (9. März 2014) in St. Gallen gegen den Churer Bischof Vitus Huonder sprach auch Anton Schwingruber, der frühere Luzerner Bildungs- und Kulturdirektor. Hier sein Votum im Wortlaut.


Siehe unter «Dateien».

Siehe dazu weiter unten auch: der Kommentar von Pirmin Meier zu diesem Votum von Anton Schwingruber.


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Pirmin Meier aus Rickenbach

Montag, 10.03.2014, 17:36 · Mail

Eigentlich wundere ich mich, dass Toni Schwingruber an einer solchen Demonstration, wo es auf einen Teilnehmer mehr oder weniger nicht ankommt, teilnimmt. Sein vorzüglich kurz gehaltenes Statement ist aber ein eindrucksvolles Zeugnis der Freiheit eines gläubigen und mündigen Christenmenschen.

Es erinnert mich an den Widerstand von Klaus von Flüe gegen den Dorfpfarrer von Sachseln aus dem Jahre 1457, wobei jedoch Klaus von Flüe überzeugter Kirchensteuergegner war und sich auch durch anderslautende Urkunden, die er glücklicherweise nicht lesen konnte, von dieser Meinung nicht abhalten liess.

Auch sind die Visionsberichte von Klaus von Flüe glücklicherweise nicht in geschlechtergerechter Sprache gehalten, auf welche auch die grössten deutschsprachigen katholischen Dichterinnen aller Zeiten - Mechthild von Magdeburg, Annette von Droste-Hülshoff und zuletzt Silja Walter - nicht angewiesen waren.

Die geschlechtergerechte Sprache ist allerdings erst ein Thema, seit an unseren Schulen kaum jemand Latein, schon gar nicht Griechisch und Hebräisch hatte, was im 19. Jahrhundert im Luzerner Gymnasium noch Standard war. Sehr gute Noten in diesen drei Fächern hatte Jakob Robert Steiger, der Aufheber des Klosters St. Urban und überhaupt ein mündiger Laie, der wusste, was in der Bibel steht.

Ich bleibe ein Fan von Toni Schwingruber, einem der beherztesten Deutschschweizer Bildungsdirektoren der letzten 40 Jahre.

Pirmin Meier, Rickenbach

 
 
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Über Herbert Fischer:

Herbert Fischer (1951) arbeitet seit 1969 als Journalist und Pressefotograf. Er war unter anderem Redaktor der «LNN», der «Berner Zeitung» und Chefredaktor der «Zuger Presse». Seine Kernthemen sind Medien (Medienwirkung, Medienethik, Medienpolitik), direkte Demokratie, Sicherheitspolitik, soziale Fragen und gesellschaftliche Entwicklungen. Heute berät und unterstützt er Firmen, Organisationen und Persönlichkeiten in der Öffentlichkeitsarbeit. Fischer war von 1971 bis 1981 Mitglied der SP der Stadt Luzern, seither ist er parteilos. Er ist in Sursee geboren und Bürger von Triengen und Luzern, wo er seit 1953 lebt. Herbert Fischer ist Gründer und Redaktor von lu-wahlen.ch

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Interview von Radio 3fach am 27. August 2012 mit Herbert Fischer:

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