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Kolumne der Redaktion

31.01.2013

Die neue BZO bringt Planungssicherheit

Die neue Bau- und Zonenordnung (BZO) der Stadt Luzern ist eine wichtige und gut gelungene Planungsgrundlage für die zukünftige Stadtentwicklung und bringt die dringend notwendige Planungssicherheit für alle Bauwilligen in der Stadt Luzern. In einem intensiven Beratungsprozess in der Baukommission und in einer ganztägigen Ratsdebatte hat die CVP der neuen BZO ihren Stempel aufgedrückt und massgeblich zum Erfolg des Gesamtplanungswerks beigetragen.


Roger Sonderegger (*1977) ist in Littau aufgewachsen. Er hat Geographie, Englisch und Raumplanung studiert und über «Zweitwohnungsbau im Alpenraum» doktoriert. Sonderegger arbeitet als Projektleiter und Dozent an der Hochschule Luzern. Er ist verheiratet und Vater eines Sohnes. Seit 2012 vertritt die CVP im Grossen Stadtrat.

Sie wurde seit über sechs Jahren vorbereitet und wird mindestens 15 Jahre lang ihre Gültigkeit haben: Die Bau- und Zonenordnung der Stadt Luzern ist eines der wichtigsten langfristigen Planungsinstrumente der städtischen Politik. Die CVP-Fraktion hat deshalb ihre Verantwortung gegenüber den heutigen und den zukünftigen Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Luzern wahrgenommen und sich intensiv in die politische Debatte eingebracht. Die entsprechenden Erfolge können sich sehen lassen.

1. Innere Verdichtung: Die CVP-Fraktion begrüsst im Sinne einer konsequenten Verdichtung insbesondere die allgemeine Erhöhung der Gebäude auf 21, beziehungsweise 24 Meter und die Umsetzung der vier Hochhäuser am Pilatusplatz, am Bundesplatz, im Steghof und in der Seeburg. Die vorgeschlagenen 35 bis 45 Meter in vier Zonen sind für uns ein Minimalkompromiss. Weil die Hochhäuser aber wohl der umstrittenste Punkt der gesamten BZO sind, wollen wir, dass das Stimmvolk hier mitentscheiden kann.

2. Neue Arbeitsplätze: Dank der Intervention der CVP und der Gesprächsbereitschaft der SBB wird im Gebiet zwischen Gleisfeld und Rösslimatt (Kühlhaus Gebrüder Rölli, SBB-Bürogebäude hinter der City Bay) ein urbanes Quartier mit gemischter Nutzung entstehen. Vorgesehen ist insbesondere die Realisierung neuer Arbeitsplätze für wertschöpfungsintensive Dienstleistungen. Die CVP verlangt nach Abschluss der BZO eine zügige Entwicklung der zweiten Etappe.

3. Wohnungsbau: Neu gibt es auf Vorschlag der CVP eine um 5 Prozent höhere Ausnützung, die den Wohnbaugenossenschaften im Rahmen von Gestaltungsplänen ermöglicht wird. Die Widmung städtischer Grundstücke für den gemeinnützigen Wohnungsbau ist für uns ein wichtiges, erstes Zeichen an die Bevölkerung, dass der Willen der Stimmbevölkerung erkannt wurde. 

4. Tourismuszone: Die CVP-Fraktion hat sich nach intensiver Beschäftigung mit der Materie für die Einführung der Tourismuszone eingesetzt. Die neue Regelung bringt eine gute Balance zwischen Regulierung und der für die Unternehmer in der Hotellerie notwendigen Flexibilität. Sie stellt sicher, dass die glanzvollen Hotelbauten an bester Lage auch tatsächlich als Hotelbetriebe weitergeführt und nicht wie das Tivoli in Luxuswohnungen umgenutzt werden.  

Im Sinne einer zügigen Umsetzung der BZO hat sich die CVP mit viel Herzblut dafür eingesetzt, dass keine dritte Auflage mehr notwendig wird. Nun liegt ein gelungenes Planungswerk vor, das wir (inklusive aller Hochhausstandorte) bedingungslos zur Annahme empfehlen können. 

Die Bauwilligen in der Stadt Luzern brauchen jetzt endlich eine angemessene Planungssicherheit. 

Mit der Volksabstimmung im Juni werden sie diese aller Voraussicht nach erhalten. 

Roger Sonderegger, CVP-Grossstadtrat, Luzern


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Über Herbert Fischer:

Herbert Fischer (1951) arbeitet seit 1969 als Journalist und Pressefotograf. Er war unter anderem Redaktor der «LNN», der «Berner Zeitung» und Chefredaktor der «Zuger Presse». Seine Kernthemen sind Medien (Medienwirkung, Medienethik, Medienpolitik), direkte Demokratie, Sicherheitspolitik, soziale Fragen und gesellschaftliche Entwicklungen. Heute berät und unterstützt er Firmen, Organisationen und Persönlichkeiten in der Öffentlichkeitsarbeit. Fischer war von 1971 bis 1981 Mitglied der SP der Stadt Luzern, seither ist er parteilos. Er ist in Sursee geboren und Bürger von Triengen und Luzern, wo er seit 1953 lebt. Herbert Fischer ist Gründer und Redaktor von lu-wahlen.ch

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Interview von Radio 3fach am 27. August 2012 mit Herbert Fischer:

www.3fach.ch/main-story/lu-wahlen/