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Kolumne der Redaktion

31.08.2012

lu-wahlen.ch zu Gast bei Radio 3fach

Die Sendung krass Politik des Jugendradios 3fach hat ausführlich die Meinungsplattform www.lu-wahlen.ch vorgestellt.


Als lu-wahlen.ch-Gründer und -Redaktor durfte ich Studiogast von Jeremias Bachmann sein (siehe Direktzugang zur Sendung weiter unten auf dieser Seite unter «Links»); Jeremias ist Student an der PHZ, er überraschte und überzeugte mich durch seine gute Vorbereitung auf das Interview, seine saubere und temporeiche Anmoderation und seine straffe Gesprächsführung. Zudem kamen zwei profilierte Kolumnisten zu Wort:

. Oberstleutnant Hermann Suter (71-jährig, Greppen), Präsident der Gruppe Giardino, promovierter Historiker, früherer FDP-Grossrat, früherer Rektor des städtischen Lehrerseminars und bis zu seiner Pensionierung Leiter des kantonalen Amtes für Zivilschutz. Hermann Suter ist auch Präsident der Stiftung Wahrheit in den Medien.

. Yannick Gauch (18-jährig, Luzern), Präsident der JungsozialistInnen der Stadt Luzern, in Ausbildung zum Gestalter, Aktivist bei der Gruppe Schweiz ohne Armee (GSOA) und der Gewerkschaft UNIA.

Radio 3fach ist neben «041 - das Kulturmagazin» das bisher einzige Medium, das die Existenz, die Entstehung und die Erfolgsgeschichte von www.lu-wahlen.ch jemals thematisiert hat.

Die Monopolzeitung an der Luzerner Maihofstrasse schweigt die Existenz lu-wahlen.ch tot, warum wohl? Vielleicht darum:

Die Monopolzeitung an der Luzerner Maihofstrasse kupfert laufend Stories ab, auf die sie dank www.lu.wahlen.ch gestossen ist, weil ihre mehrheitlich verschnarchte, mehrheitlich unmotivierte und mehrheitlich vor ihrem herrschsüchtigen Hauptschriftleiter und Oberbefehlshaber Thomas Bornhauser devotestens kuschende Redaktion Themen, die irgendwelche «Lämpen» auslösen könnten, lieber verschweigt, als unerschrocken aufgreift und kompetent abhandelt und darstellt. Und vor allem «weiter zieht», was der vorbildliche «Tagesanzeiger» nicht nur konsequent praktiziert, sondern sogar zu einem Werbeslogan gemacht hat, nämlich: «Wir bleiben dran».

Die Monopolzeitung an der Luzerner Maihofstrasse kupfert nicht nur laufend Themen bei lu-wahlen.ch ab, sie verzichtet auch - nicht ganz immer, aber oft genug! - darauf, zu vermelden, wer ihre Erstquelle ist. Das verstösst klar gegen die berufsethischen Basics der Schweizer Medienbranche.

Die Monopolzeitung an der Luzerner Maihofstrasse stellt immer wieder junge Leute ein, die JournalistInnen werden wollen und die sich höchst erfreulich entwickeln; die meist aber nicht lange dort bleiben, weil andere Medien merken, was die arrogante Hauptschriftleitung nicht merkt, nämlich ihre Begabungen und Fähigkeiten, mithin ihre Entwicklungspotenziale, und die sie erfolgreich abwerben.

Die Monolpolzeitung an der Luzerner Maihofstrasse verschweigt und unterdrückt Themen nicht nur. Falls es ihr Oberfehlshaber gestattet, versucht sie sich - versucht sie sich! - als Kommentatorin. Man tue sich das mal und lese - eine Woche reicht! - den einen oder anderen «Kommentar»: Vier Fünftel von ihnen sind Mischungen aus Valium und Naturyoghurt. Das Lawinenbulletin und der Pollenbericht sind im Vergleich dazu wahre Brüller!

So, das wars mal fürs erste.

Jedenfalls für heute. Ja, es hat gut getan...

Fortsetzungen folgen - garantiert.

Herbert Fischer, Redaktor lu-wahlen.ch - das ganze meinungsspektrum 


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Beat Murer aus Luzern

Montag, 03.09.2012, 08:13 · Mail

Sehr zutreffende Analyse von Herbert Fischer.

Bezüglich Abkupfern ab lu-wahlen.ch habe ich den schweren Verdacht, dass die «NLZ» kurz nach meiner Kolumne bei lu-wahlen.ch unter dem Titel «Wieder wird eine SVP-Kandidatur ins Leere laufen» (betreffend die Stadtratskandidatur Rolf Hermetschweiler, Kolumne vom 14. Mai 12) die entsprechende Übersicht praktisch in Worten, inklusive meinen Kommentar voll übernahm.

Ebenfalls erlebte ich in jüngster Zeit verschiedentlich, dass selbst die Leserbriefredaktion der «NLZ» einen rigiden Kurs betreff Unterdrückung selbst sachlicher Leserbriefe fährt.

Beat Murer, Luzern

 
 
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Über Herbert Fischer:

Herbert Fischer (1951) arbeitet seit 1969 als Journalist und Pressefotograf. Er war unter anderem Redaktor der «LNN», der «Berner Zeitung» und Chefredaktor der «Zuger Presse». Seine Kernthemen sind Medien (Medienwirkung, Medienethik, Medienpolitik), direkte Demokratie, Sicherheitspolitik, soziale Fragen und gesellschaftliche Entwicklungen. Heute berät und unterstützt er Firmen, Organisationen und Persönlichkeiten in der Öffentlichkeitsarbeit. Fischer war von 1971 bis 1981 Mitglied der SP der Stadt Luzern, seither ist er parteilos. Er ist in Sursee geboren und Bürger von Triengen und Luzern, wo er seit 1953 lebt. Herbert Fischer ist Gründer und Redaktor von lu-wahlen.ch

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Interview von Radio 3fach am 27. August 2012 mit Herbert Fischer:

www.3fach.ch/main-story/lu-wahlen/