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Kolumne der Redaktion

06.06.2012

FDP-Fraktionsausflug nach Triengen: Die Bilder (4)

Die Vertreterinnen und Vertreter von FDP.Die Liberalen im National- und im Ständerat beehrten am Mittwoch (6. Juni 2012) mit ihrem traditionellen Fraktionsausflug dieses Jahr den Kanton Luzern, genauer Triengen, genauer das Unternehmen Trisa. www.lu-wahlen.ch - das ganze meinungsspektrum war dabei und zeigt Bilder.


Vor dem Grillabend im «Holzofehüsli» in Willihof blies die Musikgesellschaft Triengen den Freisinnigen schwung- und freudvoll gleich mehrere Märsche und heiterte wenigstens den Abend dieses Tages, der so traurig begonnen hatte, gekonnt und nachhaltig auf. Und die «Holzofehüsli»-Leckerbissen erhellten ihrerseits die bedrückten Gemüter.

Bilder. Herbert Fischer

Regierungsrat Robert Küng hat lu-wahlen.ch das Manuskript seiner Rede ausgehändigt, die er zur Beginn des Fraktionsausflugs vor der FDP-Bundeshausfraktion in der Trisa hielt:

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Ansprache Regierungsrat Robert Küng am 
FDP-Fraktionsausflug Triengen – 6. Juni 2012

Sehr geehrte Frau Fraktionspräsidentin

Sehr geehrter Herr Parteipräsident

Sehr geehrte Gastgeber der Trisa AG

Sehr geehrte Damen und Herren

 

Ich stehe wie Sie noch unter dem Eindruck der Unglücksbotschaft vom Tode unseres Nationalsrats Otto Ineichen. Ich gäbe viel dafür, wenn er unter uns wäre und ich Sie im Kanton Luzern unter andern Umständen und fröhlich gelaunt, als Gäste willkommen heissen könnte.  

 

Ihr heutiger Besuch bei der Firma Trisa AG, bei uns im Kanton Luzern, geht auf die Initiative von Otto Ineichen zurück.

 

Ich hatte ursprünglich geplant, Ihnen Luzern vorzustellen, einen innovativen, dynamischen und zukunftsgerichteten Kanton. 

 

Ich beschränke mich auf die Fests

Otto Ineichen stand für diesen Kanton! Für seine Wirtschaft, seine Gesellschaft, seine Bevölkerung mit ihren Anliegen. Er trug den unbändigen Luzerner Geist in unser Land hinaus. 
Er motivierte, initiierte, begeisterte und schuf Werke, die ihn überdauern und immer mit seinem Namen verbunden bleiben werden. 

 

Der Hinschied von Otto Ineichen ist für unseren Kanton ein herber Schlag. Es ist auch ein grosser Verlust für die FDP.Die Liberalen, die in ihm einen ausserordentlichen Sympathieträger hatten.  

 

Sie meine Damen und Herren besuchen heute hier im Kanton Luzern eine liberale, innovative Vorzeige-Unternehmung mit grosser Tradition, die Trisa AG und widmen sich dem Thema Energie.

 

Wirtschaftliche Themen und die Energiepolitik lagen Otto Ineichen am Herzen. 

 

Er ist wesentlich dafür verantwortlich, dass auch in unserem Kanton Freisinnige die Energiedebatte auf allen politischen Ebenen mitprägen. 

 

Ich schätze es als Energiedirektor des Kantons sehr, dass sich die FDP Schweiz hier und heute auch diesem Thema widmet. 

 

Nach ihrem Entscheid zum Energieumbau der Schweiz ist auch die Luzerner-Bevölkerung sehr sensibilisiert. Man ist auf die nächsten Entscheide aus Bern bezüglich des Massnahmenplans gespannt. Die Bereitschaft, neue und unkonventionelle Wege in der Energiepolitik zu gehen, ist vorhanden. 

 

Wir Luzernerinnen und Luzerner wollen unseren Teil zum Umbau beitragen. Unsere Wirtschaft wächst über dem schweizerischen Durchschnitt. Eine sichere Energieversorgung ist dazu sehr wichtig. Die Herausforderungen sind jedoch sehr gross, da wir 70% unseres Elektrizitätsverbrauchs mit Atomstrom decken und über äusserst energieintensive Industriebetriebe im Stahl- und Papiersektor verfügen.

 

Die Erhöhung der Effizienz und die wirtschaftliche Nutzung der erneuerbaren Energien stehen im Kanton Luzern im Zentrum. 

 

Dazu zählt auch, die von freisinniger Seite, insbesondere von Ständerat Georges Theiler, angestossene Geothermie.

 

Übrigens: Die FDP des Kt. Luzern hat sich in ihrem Positionspapier Energie bereits im Jahr 2007 gegen neue Atomkraftwerke ausgesprochen.


Wir Freisinnigen müssen die Themenführerschaft in der Energiepolitik übernehmen. Wir erfüllen damit auch ein grosses Anliegen unseres verstorbenen Nationalrats Otto Ineichen, der mit Herzblut die Projekte seiner Energieallianz vertreten hat.

 

Jetzt wünsche ich Ihnen einen interessanten Aufenthalt bei der Trisa im Kanton Luzern und weiterhin viel Befriedigung und Erfolg bei Ihrer politischen Tätigkeit. 


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Über Herbert Fischer:

Herbert Fischer (1951) arbeitet seit 1969 als Journalist und Pressefotograf. Er war unter anderem Redaktor der «LNN», der «Berner Zeitung» und Chefredaktor der «Zuger Presse». Seine Kernthemen sind Medien (Medienwirkung, Medienethik, Medienpolitik), direkte Demokratie, Sicherheitspolitik, soziale Fragen und gesellschaftliche Entwicklungen. Heute berät und unterstützt er Firmen, Organisationen und Persönlichkeiten in der Öffentlichkeitsarbeit. Fischer war von 1971 bis 1981 Mitglied der SP der Stadt Luzern, seither ist er parteilos. Er ist in Sursee geboren und Bürger von Triengen und Luzern, wo er seit 1953 lebt. Herbert Fischer ist Gründer und Redaktor von lu-wahlen.ch

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Interview von Radio 3fach am 27. August 2012 mit Herbert Fischer:

www.3fach.ch/main-story/lu-wahlen/