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Kolumne von Beat Züsli

04.06.2012

Die Wohnraum-Initiative ist umsetzbar und dringend nötig

Von den Gegnern der Initiative «für zahlbaren Wohnraum» in der Stadt Luzern wird angeführt, dass die Forderungen überrissen und starr seien. Die Initiative fordert den Anteil des gemeinnützigen Wohnraums innert 25 Jahren von 14% auf 16% zu erhöhen.


Diese moderate Erhöhung kann erreicht werden, wenn von den jährlich rund 300 neuen Wohnungen in der Stadt Luzern rund ein Viertel gemeinnützig ist. Dies ist nun wirklich kein übertriebenes Ziel, angesichts der grossen Probleme eine zahlbare Wohnung zu finden. Von diesem Problem sind mittlerweile nicht nur Personen mit tiefen Einkommen betroffen sondern vermehrt auch und Familien mit mittleren Einkommen. 

Wird nun aber in den nächsten Jahren deutlich weniger als die prognostizierten 300 Wohnungen pro Jahr gebaut, so wird auch das Ziel nach unten angepasst. Die Initiative regiert damit flexibel auf die Wohnbautätigkeit. 

Es stellt sich bei der Abstimmung vom 17. Juni die Grundsatzfrage: Wollen wir die Wohnpolitik der Stadt Luzern im bereits über 10 Jahre dauernden Dornröschenschlaf belassen oder endlich etwas zur Lösung eines grossen Problems der Stadtbevölkerung tun? Die Antwort kann nur ein JA an der Urne sein.

Beat Züsli, Vorstandsmitglied Deutschschweizer Mieter/innenverband, Stadtratskandidat SP, Luzern


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Über Beat Züsli:

Beat Züsli (*1963) war Architekt FH und Energie-Ingenieur. Er arbeitete selbständig in seinem Büro für Architektur und Energie in Luzern und war Vorstandsmitglied des Deutschschweizer Mieterinnen- und Mieterverbands. Von 1998 bis 2009 gehörte er für die SP dem Grossen Stadtrat an, den er 2007 / 2008 präsidierte.

Seit 1. September 2016 ist er Stadtpräsident von Luzern sowie und Bildungs- und Kulturdirektor.