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Kolumne von Mario Stübi

17.03.2012

Was spricht da noch gegen Regenbogen-Familien?

Diese Woche befand der Ständerat über die Stiefkind-Adoption für gleichgeschlechtliche Paare, welche erfreulicherweise gutgeheissen wurde. Im Vorfeld der Abstimmung verkündete CVP-Ständerat Urs Schwaller, er habe «die grösste Mühe» mit dieser Vorlage. Ich wiederum habe Mühe mit seiner Argumentation.


Gemäss Schwaller hat ein Kind ein Recht auf einen Vater und eine Mutter. Prima! Nur dumm, dass es sowas wie alleinerziehende Mütter und Väter gibt, wo sich nicht selten der andere Elternteil auf und davon gemacht hat. Können diese Kinder dann vor Gericht einen Anspruch auf die fehlende Bezugsperson geltend machen? Eben.

Was spricht da also noch gegen Regebogenfamilien? Aus sozialwissenschatlicher Sicht ist es für ein Kind irrelevant, ob seine Erziehungsberechtigten Brüste oder Bärte haben, solange es von diesen Liebe und Geborgenheit erfährt.

Mario Stübi, SP-Grossstadtratskandidat, Luzern

 


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Über Mario Stübi:

 

Mario Stübi (*1984) ist freischaffender Redaktor. Er hat Kulturwissenschaften an der Universität Luzern studiert und vertritt die SP im Grossen Stadtrat von Luzern. Mario Stübi engagiert sich aktiv im kulturellen Leben Luzerns, unter anderem im Vorstand der SRG Luzern und der IG Kultur Luzern.

http://www.mariostuebi.ch/