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Kolumne von Rolf T. Spörri

05.10.2020

ACS-Präsident Marcel Omlin hat eine eingeschränkte Sicht von Mobilität

Reaktion auf den Leserbrief von Marcel Omlin in der «LZ» vom 3. Oktober (Seite 30) unter dem Titel «Mobility Pricing ist unfair und asozial» (siehe unter «Dateien»).


Ich freue mich, wie sich SVP-Kantonsrat und Luzerner ACS-Präsident Marcel Omlin (Rothenburg) rührend für‘s soziale Wohl von «Verkäuferinnen, Handwerkern oder Pflegern»  einsetzt.

Blöd nur, dass diese Berufsgruppen, im Gegensatz zu Herrn Omlin, schon längst mit dem rascheren ÖV unterwegs sind. Zudem dürften ihre zu tiefen Löhne kaum für den MIV (Motorisierter Individual Verkehr) reichen.

Weiter schimpft Herr Omlin, dass «die mobilitätsfeindliche Haltung der Stadt Luzern viel Verkehr in die Agglomeration verlagert». Ist es nicht die «mobilitätsfeindliche Haltung» des Herrn Omlin, allein fokussiert auf den MIV, welche die Fussgänger, die Velofahrer und den ÖV, inklusive Dampfschiffsverkehr, als Mobilitätsteilnehmer völlig ausblendet?

Was für eine eingeschränkte Sicht von Mobilität!

Dass Mobility Pricing Pendlerverkehr reduziert und Raum schafft für den nötigen Verkehr, für Handwerk und ÖV, dürfte unbestritten sein. Am meisten freute ich mich aber über den Schlusssatz in seinem Leserbrief: «… so wird viel Zeit vergehen», bis das Mobility Pricing, «getestet und umgesetzt wird».

Der Luzerner ACS-Präsident glaubt also an die Umsetzung des Mobility Pricing! Ich auch.

Rolf T. Spörri, Luzern


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Über Rolf T. Spörri:

Rolf T. Spörri (* 1946) lebt in Luzern. Er ist ausgebildeter Hochbauzeichner, Primarlehrer und diplomierter Heilpädagoge. Spörri wirkte als Freiwilliger in der Entwicklungszusammenarbeit in Kathmandu (Nepal), Varanasi (Indien) und Tjachiv (Ukraine). Er ist Vater von vier erwachsenen Töchtern und eines ebenfalls erwachsenen Sohnes sowie Grossvater von sieben Enkelkindern. Bis zur Pensionierung im August 2008 war Rolf T. Spörri während vieler Jahre Kleinklassenlehrer im Luzerner Maihofschulhaus. Von 1979 bis 1985 vertrat er die SP im Grossen Stadtrat.