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Kolumne von Fabian Reinhard

09.03.2020

Städte sind Zentren der Innovation, der Kultur und des Unternehmertums

Die Welt als globales Dorf. Die zusammenrückende sich vernetzende Welt wurde in den schönsten Farben als paradiesisches Idyll gemalt. Tatsächlich ist die globalisierte Welt heute hochvernetzt. Die Mobilität von Gütern, Ideen, aber natürlich auch von Menschen ist so hoch wie noch wie nie zuvor.


Aufgrund der globalen Vernetzung breitet sich das neue Corona-Virus in Windeseile in der Welt aus. Eine Pandemie ist eine echte globale Bedrohung. Ebenso global sind Gefahren des Klimawandels. Ist das globale Dorf vom Traum zum Alptraum geworden? Nein, denn die Metapher vom globalen Dorf war im Kern schon immer unpassend. Dahinter steckt eine naive Sehnsucht und Vorstellung. In der globalisierten Welt soll nicht das globale Dorf, sondern die vielfältige und vernetzte Stadt das Zielbild sein.

Stadt heisst Vielfalt

Städte sind Zentren der Innovation, der Kultur und des Unternehmertums. Stadtluft macht bekanntlich frei, wenn Freiräume belassen und Offenheit im Innern und gegen aussen gefördert werden. Die Schweizer Städte stehen im Wettstreit mit anderen Standorten in einem globalen Wettbewerb. Eine Stadt muss sich weiterentwickeln können. Stillstand und naive Sehnsucht nach den vielbeschworenen guten alten Zeiten kann sich eine Stadt nicht leisten. Das heisst natürlich nicht, dass es nicht auch in der Stadt Platz für überraschende Geschichten haben soll.

Chancen der Digitalisierung

Eine weltoffene Stadt wie Luzern muss offen sein für die Dynamik einer globalen Vernetzung. Vollständig vernetzt ist die Welt in der digitalen Sphäre. Das „word wide web“ kennt keine territorialen Grenzen. Die digitale Transformation fordert auch uns heraus. In vorliegenden «liberal journal» versuchen wir die Chancen und Gefahren der Digitalisierung zu beleuchten. Ob all der neuen digitalen Möglichkeiten und Tools vergisst der digitale Liberale nie das eigentliche Ziel: im Zentrum steht der Mensch.

Software braucht Hardware

Unsere Schnittstelle zum «world wide web» sind kleine Geräte namens Smartphones. Die sehr handlichen Smartphones lassen uns vergessen, dass Software immer Hardware brauchen wird. Software ohne Hardware bleibt toter Buchstabe. Dies darf in der Diskussion über sogenannte intelligente Mobilitätslösungen - oder allgemeiner über die Smart City - nicht vergessen werden. Auch wenn wir die Mobilitätsströme dank neuer digitaler Werkzeuge besser werden planen und lenken können, so wird die Stadt weiterhin eine physische Mobilitätsinfrastruktur (also Hardware) brauchen; denn Mobilität ist ein tief menschliches Bedürfnis.

Unnötige Gräben zwischen Stadt und Kanton

Gerade beim Thema Mobilität beobachten wir mit Sorge, wie zwischen Stadt, Agglomeration und Kanton ideologische Gräben ausgehoben werden. Das Verhältnis zwischen Stadt und Kanton ist in mehreren Politikfeldern angespannt. Die Stadt aber kann nicht ohne den Kanton erfolgreich sein, wie es der Kanton genauso wenig kann ohne die Stadt.

Für einen vernetzten Stadtpräsidenten

Wir sind überzeugt, dass unser liberaler Stadtrat Martin Merki zu einem besseren Verständnis zwischen Stadt, Kanton und Agglomerationsgemeinden einen wesentlichen Beitrag leisten kann. Zusammen mit Partnern kann er die berechtigten städtischen Anliegen vorwärtsbringen. Die Stadt Luzern braucht einen vernetzten Stadtpräsidenten.

Problemlösung statt Problembewirtschaftung

Die Politik hat für tragfähige Lösungen zu sorgen. Dies gelingt ihr offenbar immer weniger, was zu einer zunehmenden Politikverdrossenheit der Bevölkerung führt. Als Liberale schauen wir optimistisch in die Zukunft. Dies gibt uns Schwung und Motivation, uns den gegenwärtigen und künftigen Herausforderungen zu stellen. Die grossen Herausforderungen der Gegenwart und der Zukunft werden nicht im Alleingang oder in Abschottung gelöst.

Mehr Vernetzung ist gefragt.

Weltoffen, mutig, liberal!

Fabian Reinhard, Präsident FDP.Die Liberalen der Stadt Luzern und Grossstadtrat

Dieser Beitrag ist zuerst im «liberal journal» erschienen, einem Periodikum der FDP.Die Liberalen.


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Über Fabian Reinhard:

Fabian Reinhard ist am 1. Mai 2016 als Grossstadtrat wieder gewählt worden. Er ist auch Präsident der FDP.Die Liberalen der Stadt Luzern.

http://www.fabianreinhard.ch/