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Kolumne von Beat Murer

02.04.2020

Kitas brauchen für diese Herausforderung durch «Corona» eine finanzielle Basis

Kanton und Gemeinden sind gefordert, die Finanzierung von Kindestagesstätten (Kitas) sicherzustellen.


Gemäss Information der Dienstabteilung Kinder Jugend Familie der Stadt Luzern (Stand 24. März 2020) an die Eltern wird - nebst vielen Informationen – unter anderem folgender Appell an sie gerichtet:

«Liebe Eltern, seien Sie solidarisch, betreuen Sie Ihre Kinder, wenn irgendwie möglich, selber zuhause! Vielen Dank dafür!».

Gemäss Kommunikation des Bundes gehören Kitas zur Grundversorgung in der Schweiz. Er hat aber auch kommuniziert, dass er die KMU’s wegen «Corona» unter bestimmten Voraussetzungen mit einem Überbrückungskredit unterstützen will. Die Kitas erhalten also keine Entschädigung.

Aufgrund der Möglichkeit der Einführung von Kurzarbeit sind jedoch die Löhne für Arbeitnehmende gesichert.

Im Schreiben der Stadt Luzern zur Frage, ob die Elterntarife an die Kitas bezahlt werden müssten, wenn die Kinder zu Hause betreut werden, wird die Bitte geäussert, die Rechnungen weiter zu bezahlen. Begründung: Einen Erlass der Betreuungskosten könnten die Kitas / Tagesfamilien-Organisationen nicht finanzieren!

Der Kanton und die Einwohnergemeinden sind nun dringend gefragt, diese unhaltbaren Rahmenbedingungen für Eltern, beziehungsweise Erziehungsberechtigte und Kitas mittels unbürokratischer finanzieller Sicherstellung den Fortbestand von Kitas zu sichern.

Denn es darf nicht sein, dass die Finanzierung des Fortbestandes der Kitas auf dem Buckel der Eltern, beziehungsweise der Erziehungsberechtigten geschieht.

Beat Murer, Grossvater, Luzern


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Über Beat Murer:

Beat Murer (*1949) ist in Luzern aufgewachsen, wo er nach dem Besuch der Zentralschweizerischen Verkehrsschule 23 Jahre bei den SBB diverse Funktionen - vom Betriebsdisponenten bis zum Liegenschaftsverwalter - ausübte. Als Weiterbildungen besuchte er den Verwaltungskurs für Luzernische Verwaltungsbeamte und den SVIT-Fachkurs für Immobilientreuhänder.

Bis zu seiner Pensionierung im Frühjahr 2011 leitete er 17 Jahre das Ressort  Wahlen und Abstimmungen der Stadt Luzern. Dies beinhaltete unter anderem die Organisation und Durchführung sämtlicher eidgenössischer, kantonaler und kommunaler Wahlen sowie diejenigen der katholischen und reformierten Kirchgemeinden. Zudem war er dort bis 2010 für die Prüfung von Initiativen/Referenden/Volksmotionen zuständig. 1990 bis 1992 vertrat er die SP im Grossen Stadtrat und von 1998-2006 war Beat Murer Mitglied des Grossen Kirchenrates der Katholischen Kirche Stadt Luzern.

Beat Murer kandidierte für die glp 2012 als Grossstadtrat.

Sein Motiv, bei lu-wahlen.ch als Kolumnist mitzuwirken: «Ich will so mithelfen, dass verantwortungsbewusste politische Diskurse möglich werden.»