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Kolumne von Beat Murer

03.05.2015

Was wäre die Kantonsregierung ohne Frau?

Gerne wird in gewissen Kreisen die Kandidatur von Felicitas Zopfi unter dem Schlagwort Quotenfrau abgetan. Felicitas Zopfi ist jedoch aufgrund ihrer fachlichen und menschlichen Qualitäten demokratisch für das Amt einer Regierungsrätin durch ihre Partei nominiert worden.


Für die SP sind politisch aktive Frauen schon längst keine Ausnahmeerscheinung mehr.

Es geht aber auch nicht nur um die Frage, ob eine Frau in die Regierung gehört. Es geht auch darum, dass in der Luzerner Kantonsregierung die Stadt und auch alle politischen Kräfte gebührend eingebunden sind.

Beat Murer, Luzern

P.S.: So wie die Vierwaldstättersee-Schiffsflotte ohne Dampfschiffe ein tristes Bild abgäbe, wäre auchb eine reine Männer-Kantonsregierung eine langweilige Angelegenheit.


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Über Beat Murer:

Beat Murer (*1949) ist in Luzern aufgewachsen, wo er nach dem Besuch der Zentralschweizerischen Verkehrsschule 23 Jahre bei den SBB diverse Funktionen - vom Betriebsdisponenten bis zum Liegenschaftsverwalter - ausübte. Als Weiterbildungen besuchte er den Verwaltungskurs für Luzernische Verwaltungsbeamte und den SVIT-Fachkurs für Immobilientreuhänder.

Bis zu seiner Pensionierung im Frühjahr 2011 leitete er 17 Jahre das Ressort  Wahlen und Abstimmungen der Stadt Luzern. Dies beinhaltete unter anderem die Organisation und Durchführung sämtlicher eidgenössischer, kantonaler und kommunaler Wahlen sowie diejenigen der katholischen und reformierten Kirchgemeinden. Zudem war er dort bis 2010 für die Prüfung von Initiativen/Referenden/Volksmotionen zuständig. 1990 bis 1992 vertrat er die SP im Grossen Stadtrat und von 1998-2006 war Beat Murer Mitglied des Grossen Kirchenrates der Katholischen Kirche Stadt Luzern.

Beat Murer kandidierte für die glp 2012 als Grossstadtrat.

Sein Motiv, bei lu-wahlen.ch als Kolumnist mitzuwirken: «Ich will so mithelfen, dass verantwortungsbewusste politische Diskurse möglich werden.»