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Kolumne von Beat Murer

16.04.2012

Stadt Luzern: Gefährliche Strassenverzweigung Arsenal-/Eichwaldstrasse

Die aktuellen Schwertransporte nach dem LUGA-Gelände und den Allmendbaustellen zeigen auf, wie gefährlich die Strassenverzweigung Arsenal-/Eichwaldstrasse in der Stadt Luzern ist. So müssen die ab der Arsenalstrasse von Kriens her kommenden Lastenzüge weit in die Gegenfahrbahn ausholen, um Richtung Allmend abbiegen zu können.


Geschehen ist Folgendes: Die Stadt Luzern hat unlängst die «Kulturagenda 2020» präsentiert, zu der sich nun äussern kann, wer will. So auch die hyperaktiven JungsozialistInnen, die im Grossen Stadtrat mit Nina Laky einen der 48 Sitze belegen. Die Grossstadträtin kandidiert allerdings nicht mehr, weshalb sich die JUSO entschlossen haben, zwei Ihrer Aktivisten als «Spitzenkandidaten» zu positionieren: erstens den Studenten Max Bühler, übrigens ein Enkel des früheren FDP-Regierungsrates und -Ständerats Robert Bühler; und zweitens Adelino De Sa, Montage-Elektriker und Elektroinstallateur EFZ, der zurzeit im Blindenheim Horw engagiert und hell begeistert Zivildienst leistet. Letzterer kandidiert zudem als Stadtrat, wofür seine Wahlchancen gleich null sind. Allerdings wird er dadurch einen Bekanntheitsgrad erreichen, der handkehrum seine Wahlchancn als Grossstadtrat markant erhöht.

Zweimal wird der Gegenverkehr beim Abbiegen der Lastenzüge ab der Arsenal- in die Eichwaldstrasse gefährdet.

Bild: Beat Murer

So gefährden diese u.a. auch die ab der Obergrundstrasse Richtung Motorfahrzeugkontrolle fahrenden Zweiräder und motorisierten Verkehrsteilnehmer.

Nicht von ungefähr ist die Volksmotion «Für die Verbesserung der Wohnqualität und der Verkehrssicherheit im Bereich der Arsenal- und Eichwaldstrasse» innert nur drei Wochen zustande gekommen. 

Diese durch mich lancierte Volksmotion wurde im Februar 2012 bei der Stadtkanzlei mit total 179 Unterschriften, davon 171 gültigen Unterschriften (Quorum: 100 Unterschriften) eingereicht.

Sie verlangt die Ausarbeitung eines Planungsberichtes, beziehungsweise eines Verkehrskonzeptes für die Arsenalstrasse ab der Verzweigung Arsenal-/Eichwaldstrasse bis zur Verzweigung Arsenal-/Eichwilstrasse im Einvernehmen mit der Gemeinde Kriens und dem Kanton Luzern. Dieses sollte ein Fahrverbot für den Schwerverkehr (ausgenommen Anstösser) beinhalten.  

So würden unter anderem die Verkehrssicherheit im Bereich dieses Strassenabschnittes nachhaltig verbessert und insbesondere auch das gefährliche Abbiegen durch Schwerverkehr bei der Verzweigung Arsenal-/Eichwaldstrasse  verhindert. Dies wäre auch im Hinblick auf die zukünftige Langsamverkehrsachse  nach Rückbau des Zentralbahngleises von grosser Wichtigkeit.

Beat Murer, Grossstadtratskandidat glp, Luzern


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Über Beat Murer:

Beat Murer (*1949) ist in Luzern aufgewachsen, wo er nach dem Besuch der Zentralschweizerischen Verkehrsschule 23 Jahre bei den SBB diverse Funktionen - vom Betriebsdisponenten bis zum Liegenschaftsverwalter - ausübte. Als Weiterbildungen besuchte er den Verwaltungskurs für Luzernische Verwaltungsbeamte und den SVIT-Fachkurs für Immobilientreuhänder.

Bis zu seiner Pensionierung im Frühjahr 2011 leitete er 17 Jahre das Ressort  Wahlen und Abstimmungen der Stadt Luzern. Dies beinhaltete unter anderem die Organisation und Durchführung sämtlicher eidgenössischer, kantonaler und kommunaler Wahlen sowie diejenigen der katholischen und reformierten Kirchgemeinden. Zudem war er dort bis 2010 für die Prüfung von Initiativen/Referenden/Volksmotionen zuständig. 1990 bis 1992 vertrat er die SP im Grossen Stadtrat und von 1998-2006 war Beat Murer Mitglied des Grossen Kirchenrates der Katholischen Kirche Stadt Luzern.

Beat Murer kandidierte für die glp 2012 als Grossstadtrat.

Sein Motiv, bei lu-wahlen.ch als Kolumnist mitzuwirken: «Ich will so mithelfen, dass verantwortungsbewusste politische Diskurse möglich werden.»