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Kolumne von Markus Mächler

14.01.2020

Projekt Metro hat katastrophale Schwachstellen

Eine Metro für Luzern? Das tönt nach Durchbruch für die städtische Verkehrspolitik. Doch Achtung: Die Idee ist ein Pferdefuss. Was auf den ersten Blick verlockend aussieht, offenbart beim zweiten Blick katastrophale Schwachstellen: Für das Land im Ibach hegen die Eigentümer mittel- und langfristig andere Pläne.


Mit diesem Flyer wirbt die CVP für ein Nein zur «Metro-Initiative» am 9. Februar 2020.

Siehe auch unter «Dateien».

Der Standort ist zudem fernab des öffentlichen Verkehrsnetzes. Eine Anbindung zu erzwingen würde Stadt und Kanton viel zusätzliches Steuergeld kosten – allein mit Blick auf den Investitionsbedarf und noch mehr mit Blick auf den Subventionsbedarf für Linien, die erfahrungsgemäss nicht rentabel zu betreiben sind.

Das wussten bereits die Planer, welche das Luzerner Agglomerationsprogramm entwarfen – und die Politiker, welche dieses beschlossen haben. Darum kommt dort keine Metro vor!

Die Metro wäre einfach zu kurz. Die Linienführung bis zum Schwanenplatz offenbart, dass auch die Initianten eigentlich wissen, wie unmöglich die Einbindung in das bestehende ÖV-Netz ist. Denn eine Verlängerung bis zum Bahnhof steht im Konflikt mit dem unterirdischen Durchgangsbahnhof, der verkehrsplanerische Priorität hat und mit dessen Realisierung sich notabene echte neue Perspektiven für den Nahverkehr auf der Schiene ergeben.

Kurzum, eine Metro für Luzern lockt mit einem Namen von Weltformat, steht aber völlig quer zu den gegebenen Möglichkeiten.

Nur mit einem Nein zur Metro wissen die Verantwortlichen endlich wo’s lang gehen muss. Nur so leisten Sie einen Beitrag, um in der Stadt Luzern bezüglich Carparkierung und Tourismus-Mobilität endlich tragfähige Lösungen betreffend künftigen Infrastrukturen, Tarifen, Lenkungsmassnahmen zu realisieren.

Markus Mächler, Luzern


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Über Markus Mächler:

Geboren 1953, Bürger von Luzern, wo er auch wohnt. 

Architekt HTL SIA, Raumplaner FSU. In diesen beiden Funktionen ist er heute beruflich tätig.

CVP-Grossstadtrat von 2000 bis 2006, 2002 bis 2011 Fraktionschef. Früherer Präsident der Verkehrskommission der Stadt Luzern seit 2005. Markus Mächler sagt:

«Zahlbarer Wohnraum und die Erreichbarkeit sind für mich zentrale Anliegen der Stadt für Bewohner, Arbeitsplätze und Freizeitangebote.

Als Präsident der SBL Wohnbaugenossenschaft Luzern (etwa 360 Wohnungen) interessieren mich speziell die Anliegen der Wohnbevölkerung (Quartierleben, Verkehrsverhältnisse, Stadtraumgestaltung und dergleichen). Ich unterstütze die Bemühungen der Agglomeration (und speziell der Stadt) im Bereich des zahlbaren Wohnraums.

Als ehemaliger Präsident von Borba Luzern unterstützt er «die vielfältigen Herausforderungen der Sportvereine und -verbände.»

http://www.cvp-stadtluzern.ch/home.html