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Kolumne der JungsozialistInnen

03.05.2012

Politik gehört nun mal zur Zukunft

Wir Jungen dürfen uns unsere Träume nicht nehmen lassen.


Savino Caruso (*1993) lernt Fotograf.

Savino Caruso (*1993) lernt Fotograf.

Es stimmt nicht, dass sich junge Menschen nicht für ihre Zukunft interessieren. Denn wenn das so wäre, würde niemand irgendeine Ausbildung absolvieren, viel eher würde man faulenzen und Bananen futtern. Niemand wäre bedacht darauf, irgendeinmal unabhängig von den Eltern zu sein, um selber zu wirtschaften. Die Köpfe wären leer und das Leuchten der jungen Augen längst erloschen. 

Auch wenn unsere Generation keineswegs homogen ist, sich eher mit irgendwas anderem als mit ihrer gemeinsamen Jugendlichkeit identifiziert, gibt es Gemeinsamkeiten. Wenn wir abschweifen von jeglichen Voraussetzungen, sogenannten Realitäten, und uns irgendeinem persönlichen Gedanken widmen sind wir dabei zu träumen! Die einen vom technischen Fortschritt, die anderen vom friedlichen Zusammenleben.  

Spätestens dann müsste man sich bewusst werden, dass unsere Zukunft durchaus von Interesse ist. Denn wer die Träume nicht nur zum Spass träumt, sondern in irgendeiner Form realisieren möchte, geht davon aus, dass zu gegebenem Zeitpunkt die Möglichkeit besteht. seine Gedanken Realität werden zu lassen. Dafür benötigt man Gegebenheiten, welche dies zulassen.

Somit ist klar: Jeder der Träume hat – alle – tut gut daran, sich jetzt mit den grundlegenden Themen auseinander zu setzen, um eine Grundlage zu schaffen, damit niemand von Anfang an schon seine Träume im Sand begraben muss. Wer dennoch lieber nur an sich selber denkt oder sein Gehirn nur gering beanspruchen möchte, soll sich trotzdem vergewissern, welche Interessen wo und wie vertreten werden. Ausbildungen und die damit verbrachte Zeit sollen für niemanden für die Katz sein.

Mit anderen Worten, jede und jeder beansprucht einen Teil der Zukunft und weil Politik nun mal einen grossen Teil der Zukunft bestimmt, muss daran teilgenommen werden. Indem auch Du wenigstens wählen gehst! Gern würde ich hier sagen: «Egal was, Hauptsache, auch Du bestimmst mit», aber eben würde. 

Leider haben noch nicht alle politischen Akteure begriffen, dass die Zukunft kein Spiel ist und es auch keine Tastenkombination für ein Zurück gibt. Viele stellen ihre eigenen egoistischen Bedürfnisse extrem in den Vordergrund und vergessen dabei, dass sie damit die Realisation anderer Träume gefährden. 

Nicht unbedingt aus Bosheit, vielleicht aus Übereifer, doch dies soll keine Ausrede für Traumblockaden und zukunftsschwächende Vorhaben sein. Ungerechtigkeiten, Abgrenzung und Kooperationsverweigerung waren noch nie fördernd für ein friedliches Zusammenleben.

Liebe Junge und Junggebliebene hört nicht, auf zu träumen. Von einer lebenswerten Zukunft, von Gleichheit, wovon auch immer. Hört nicht auf, zu träumen! Und weil die jungen Linken sich für eine Zukunft für alle – somit auch für deine Zukunft einsetzen – wähle die jungen Linken, bring deine Verbesserungsvorschläge mit ein und unterstütze damit die gemeinsamen Vorhaben für eine gemeinsame Zukunft.

Savino Caruso, JUSO-Kandidat für den Grossen Stadtrat, Luzern

 


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