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Die Redaktion empfiehlt

30.07.2022

«Aargauer Zeitung» - «In einer Rede zum 1. August ist etwas Populismus besser als Langweile»

Seit 45 Jahren gilt Schriftsteller Pirmin Meier als geschätzter Festredner an Bundesfeiern. Er liebt die Auftritte in der überschaubaren Provinz. Im Gespräch mit Jörg Meier für die «Aargauer Zeitung» erzählt er, warum gute 1. August-Ansprachen wichtig bleiben und was er von Roger Federer als Festredner hält.


Reden zum Nationalfeiertag müssen sich nicht zwingend in schleimigen Begrüssungen und mehr oder weniger weisen Befunden über die Befindlichkeit der Schweizerischen Eidgenossenschaft erschöpfen. Das bewies der (damalige) Luzerner Stadtpräsident und CVP-Kantonsrat Stefan Roth am 1. August 2015 in Luthern.

Siehe dazu unter «In Verbindung stehende Artikel» (Eintrag vom 1. August 2015): Die Solidarität innerhalb des Kantons müsste sich auch wieder einmal beweisen.

Wo aber ein offizieller Amtsträger auftritt gehört es sich, zwecks würdevoller Intonierung der Nationalhymne («... Wenn der Alpenfirn sich rötet...») eine allseits respektierte Blasmusikformation aus dem sozialen Nahraum zu engagieren. Dieses Bild entstand (ebenfalls am 1. August 2015) vor dem Gemeindehaus in Luthern und zeigt die örtliche Feldmusik.

Ebenfalls ein Must: Das Verteilen und Entflammen von Lampions mit Umzug, sobald sich die Nacht über das Quartier legt (Bild vom Quartierfest am 1. August 2019 im Helvetiagärtli).

Sollten auch noch Vulkane ihren Feuerzauber ausspucken, können sich die Kleinsten vor Freude kaum mehr erholen und lassen ihre Augen leuchten (Bild vom Quartierfest am 1. August 2016 im Helvetiagrärtli).

Das höchste aller Gefühle für Veranstalter von Bundesfeiern ist es, wenn ihnen eine Vertretung der Landesregierung die Aufwartung macht, ...

... wie am 31. Juli 2017 vor dem KKL die damalige CVP-Bundesrätin Doris Leuthard.

JodlerInnen und ihre Vorträge sind Garanten für die feierliche Umrahmung einer Bundesfeier, wobei inzwischen mitunter auch männliche Mähnen zu sehen sind, die an solchen Auftritten noch vor wenigen Jahren undenbkar gewesen wären. Bild vom 1. August 2016 im Helvetiagärtli.

Andächtig lauschen diese Kinder den Reden am 31. Juli 2017 vor dem KKL.

Dieser Junge hat sich am Quartierfest an der Lädelistrasse am 1. August 2013 mit der Schweizer Fahne bewehrt und huldigt so dem Geburtstagskind. Und zwar mit einer «korrekten» Ausgabe des «weissen Kreuzes im roten Feld».

Das kann man von den Flaggen dieser Jodler nicht behaupten: Die Grösse des weissen Schweizer Kreuzes stimmt nicht im Verhältnis zum gesamten roten Fahnentuch. Das ist - wen wunderts, wir sind in der Schweiz! - genau reglementiert (Bild vom 31. Juli 2017). Siehe unter «Links».

Bildkommentare und Bilder: Herbert Fischer

Siehe unter «Dateien».