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Die Redaktion empfiehlt

14.01.2022

Impf-Experte und Kinderarzt Christoph Berger zu Gast bei «Gredig direkt»

Als Präsident der Eidgenössischen Kommission für Impffragen steht Christoph Berger gerade wieder im Fokus des nationalen Pandemie-Managements. Bei «Gredig direkt» spricht der Kinderarzt über seinen Umgang mit Kritik und die Fragen, die im Zusammenhang mit der Impfung weiterhin offen sind.


Im Zuge der ansteckenden Omikron-Variante erreichen die Corona-Fallzahlen in der Schweiz fast schon schwindelerregende Höhen. Bei täglich 30 000 Ansteckungen sei ihm nicht mehr wohl, sagte Christoph Berger kürzlich. Der Präsident der Eidgenössischen Kommission für Impffragen (EKF) setzt sich seit über einem Jahr hauptsächlich mit der emotional aufgeladenen Diskussion um die Impfung auseinander.

Anfangs ging es um die Beschaffung der Impfstoffe in der Schweiz, danach um eine möglichst hohe Impfquote, dann um den Booster, den die EKIF vergleichsweise spät auch für unter 65-jährige Personen empfahl.

Nun sieht sich Berger einer doppelt angespannten Situation gegenüber. Es geht nicht nur um die Impfung, sondern um die Impfung bei Kindern, einem nicht erst seit «Corona» umstrittenen Thema.

Sind der 59-Jährige und das von ihm präsidierte Gremium deshalb so vorsichtig bei der Empfehlung für gesunde Kinder, die das Pandemiegeschehen wohl zusätzlich abbremsen könnte? Wie geht Berger, der hauptberuflich eigentlich Arzt am Kinderspital Zürich wäre, mit der ihm im Milizamt übertragenen Verantwortung um? Und wie viele Impfungen braucht es noch, bis der Spuk mit dem Virus ein Ende findet?

Christoph Berger war am 13. Januar Gast bei Urs Gredig (siehe unter «Links»).

(red)