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Die Redaktion empfiehlt

21.02.2021

«Sternstunde Philosophie» - Wer zweifelt, hat gute Karten

Eigentlich ist Skepsis eine feine Sache. Die Philosophen haben den Zweifel sogar immer wieder zur eigentlichen Tugend des Denkens erhoben. Absolut sicheres Wissen gibt es nämlich nicht. Das gilt auch - wenn nicht sogar erst echt - in Zeiten von «Corona».


«Ich weiss, dass ich nichts weiss» lautet der wohl berühmteste Satz der Philosophiegeschichte. Sokrates mahnte zur Demut: Unser Erkenntnisvermögen ist begrenzt. Doch unser Wissen nimmt jährlich zu. Könnte es also sein, dass wir dereinst alles wissen? Oder hat unser Wissenshorizont Grenzen?

Welche Geheimnisse die Weiten des Alls bergen und was die Welt im Innersten zusammenhält: Kaum etwas hält uns mehr in Atem als die Suche nach neuem Wissen. Und doch stossen wir dabei immer wieder an Grenzen. Es ist gut, diese Grenzen zu kennen, sagt Wissenschaftsphilosoph Claus Beisbart. Denn was wir nicht wissen können, darüber lohne es sich auch nicht zu streiten.

Doch werden die erbittertsten Kämpfe nicht viel mehr über Glaubens- als über Wissensfragen geführt? Und warum haftet dem Skeptizismus gegenwärtig etwas Problematisches an, wo doch Sokrates uns zur Skepsis ermahnte? Barbara Bleisch unternahm in der «Sternstunde Philosophie» mit Claus Beisbart eine Reise an die Grenzen unseres Wissenshorizonts und fragte nach dem Wert des Wissens, auch angesichts der Corona-Pandemie.

Siehe unter «Links».