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Die Redaktion empfiehlt

29.04.2017

«NZZ» - Wie sich «20 Minuten» prostituiert

Gestern Freitag (28. April) hat ein Smartphone-Produzent dem Gratisblatt «20 Minuten» seinen Stempel aufgedrückt. Um das Publikum auf die Markteinführung des neuesten Geräts aufmerksam zu machen, erschienen die Deutschschweizer und Westschweizer Ausgaben auch im redaktionellen Teil in anderer Gestaltung.


Warum das medienethisch sehr fragwürdig ist, schreibt der Medienexperte Rainer Stadler in der «NZZ» (siehe unter «Dateien»).

In diesem Kontext erwähnenswert ist die Kolumne von Kurt  W. Zimmermann in der «Weltwoche» vom 20. April. Darin schreibt er, «20 Minuten» habe letztes Jahr dem Tamedia-Konzern 40 Millionen Franken Gewinn beschert. 

Wörtlich heisst es dort: «Noch auffallender ist der einzigartige finanzielle Erfolg des Gratistitels. Jahr für Jahr ist 20 Minuten aus der Schweiz der profitabelste Gratistitel der Welt, noch vor der britischen Metro aus dem Hause der Daily Mail. Im letzten Jahr machte 20 Minuten einen Gewinn vor Abschreibungen und Steuern von rund 40 Millionen Franken. Einen Viertel davon steuert inzwischen der Onlinesektor bei.»

Siehe ebenfalls unter «Dateien».

(hrf)