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Die Redaktion empfiehlt

27.09.2015

«NZZ» - Max Frischs Fiche war voller Fehler

Am 1. August 1990, kurz vor seinem Tod, erhielt Max Frisch Einsicht in seine Fiche. Bei der Lektüre packte ihn die Wut - und er setzte sich an die Schreibmaschine, um die Einträge der Staatsschützer zu kommentieren. Das vierteljährlich erscheinende Magazin «NZZ Geschichte», das nächsten Donnerstag (1. Oktober) erscheint, veröffentlicht jetzt erstmals Auszüge aus seinem allerletzten Manuskript.


In der «NZZ» vom gestrigen Samstag (26. September) und in der heutigen «NZZ am Sonntag» ist ein «Appetizer» auf den Beitrag über Max Frischs Fichen in «NZZ Geschichte» zu lesen. Amüsant ist zwar, wie stümperhaft und voller Fehler die Staatsschützer scheinbar Wissenswertes über den grossen Schweizer, Dichter und Denker in ihren Archiven memorierten - ekelerregend jedoch, dass der Staatsschutz und seine politischen Vorgesetzten jedwelchen BürgerInnen zutiefst misstraute.

Unter «Dateien»: die Doppelseite aus der «NZZ» vom gestrigen Samstag.

Herbert Fischer, Redaktor lu-wahlen.ch, Luzern