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Kolumne der Redaktion

19.11.2019

Hohe Auszeichnung für das «Rössli hü» in Root

Das Restaurant Rössli hü in Root darf sich bereits im ersten Betriebsjahr über eine bedeutende Auszeichnung freuen. Die Jury von Icomos - dem Internationalen Rat für Denkmäler und historische Stätten mit Sitz in Paris - prämiert die gelungene Renovation des historischen Gebäudes und das Gastronomiekonzept.


Im Rahmen des wichtigsten Branchentreffens der Hotellerie und der Restauration, an der Fachmesse Igeho in Basel, sind die begehrten Auszeichnungen für den Titel «Historisches Hotel/Restaurant des Jahres 2020» verliehen worden. Die Trägerschaft des Preises sind Icomos, hotelleriesuisse, GastroSuisse und Schweiz Tourismus.

Verbindung aus Tradition und Moderne überzeugt die Fachjury

Ein traditionsreiches barockes Gasthaus, scheinbar dem Untergang geweiht, erlebt eine Renaissance: das ist die Geschichte des Gasthauses Rössli hü, «Historisches Restaurant des Jahres 2020».

Das «Rössli» entstand 1751 als stattlicher Blockbau und war damals die wichtigste Wirtschaft im luzernischen Root. 1994 schloss das Restaurant und der drohende Abbruch konnte nur knapp verhindert werden. 23 Jahre später nahm sich die Stiftung Abendrot der Renovation dieses geschichtsträchtigen Hauses an und beauftragte das Luzerner Architekturbüro Lengacher Emmenegger AG: anfangs Januar 2019 wurde das Restaurant mit seinen drei historischen Sälen, einem modernen Anbau, dem Garten, einer Vorratskammer und einem Gewölbekeller wiedereröffnet.

Das historische Restaurant trifft den kulinarischen Zeitgeist

Nicht nur baulich, auch betrieblich werden modernes und altbewährtes gekonnt miteinander in Verbindung gebracht. Das zeigt sich an den Zubereitungsarten, die der Regionalität, Saisonalität und Nachhaltigkeit verpflichtet sind. Regionale Produkte werden verarbeitet, wenn sie Saison haben, und mittels traditioneller Methoden konserviert: mit Salz, Zucker, Essig, Öl oder durch Einkochen, Dörren, Räuchern und Fermentieren. Sie erscheinen kreativ präsentiert auf der Speisekarte und prägen das Konzept, das sorgfältig auf das Haus abgestimmt ist.

Geschichte und Moderne verbunden

Jury-Mitglied und Kunsthistoriker Moritz Flury-Rova erläuterte in seiner Laudatio anlässlich der Preisverleihung an der Fachmesse Igeho in Basel die Auszeichnung so: «Das “Rössli hü“ ist die Geschichte der Rettung eines wertvollen Kulturobjektes. Es steht für eine vorbildliche, in gewissen Bereichen mutige Renovation eines geschichtsträchtigen Gasthauses, sowie für eine höchst stimmungsvolle Belebung mit einem auf das Haus abgestimmten Gastronomiekonzept. Geschichte und Moderne werden auf eine gute zeitgemässe Art und Weise verbunden.»

(Dies ist eine Medienmitteilung der Schatz AG, Luzern)


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Über Herbert Fischer:

Herbert Fischer (1951) arbeitet seit 1969 als Journalist und Pressefotograf. Er war unter anderem Redaktor der «LNN», der «Berner Zeitung» und Chefredaktor der «Zuger Presse». Seine Kernthemen sind Medien (Medienwirkung, Medienethik, Medienpolitik), direkte Demokratie, Sicherheitspolitik, soziale Fragen und gesellschaftliche Entwicklungen. Heute berät und unterstützt er Firmen, Organisationen und Persönlichkeiten in der Öffentlichkeitsarbeit. Fischer war von 1971 bis 1981 Mitglied der SP der Stadt Luzern, seither ist er parteilos. Er ist in Sursee geboren und Bürger von Triengen und Luzern, wo er seit 1953 lebt. Herbert Fischer ist Gründer und Redaktor von lu-wahlen.ch

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Interview von Radio 3fach am 27. August 2012 mit Herbert Fischer:

www.3fach.ch/main-story/lu-wahlen/