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Kolumne der Redaktion

30.01.2019

Graber-Nachfolge im Ständerat: Andrea Gmür erreichte bei den CVP-Delegierten schliesslich 264 und Yvonne Hunkeler 242 Stimmen

Grossaufmarsch der kantonalen Delegierten für die Nomination der Ständeratskandidatur: 700 Delegierte und Gäste verfolgten interessiert die spannenden Versammlung in der Stadthalle Sursee. Die Delegierten nominierten im dritten Wahlgang Nationalrätin Andrea Gmür (Luzern) als Kandidatin für den 20. Oktober 2019 und damit als Nachfolgern von Konrad Graber. Dies heisst es in einer Medienmitteilung der Partei.


Andrea Gmür (links) besiegte gestern Dienstagabend (29. Januar) in der Stadthalle Sursee Ludwig Peyer und Yvonne Hunkeler.

Und weiter: 

Nach der persönlichen Vorstellung der Kandidierenden und den Unterstützungsvoten der persönlichen «Gotte», respektive des «Götti» zeigte sich sehr schnell: Die Delegierten haben drei äusserst qualifizierte Personen zur Auswahl. Die diversen Wortmeldungen der Anwesenden zeigten weitere Seiten der Bewerber auf. Andrea Gmür, (Luzern), Yvonne Hunkeler (Grosswangen) und Ludwig Peyer (Willisau) sind alle sehr erfahrene Politikerinnen und Politiker. Schliesslich nominierten die Delegierten Andrea Gmür im dritten Wahlgang.

«Die Delegierten hatten die Qual der Wahl», sagt Christian Ineichen: «Die Ausgangslage war offen. Die Bewerbung von gleich drei politischen Schwergewichten zeigt, dass die Partei über eine hervorragende Personalbasis verfügt, sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen.» Die CVP will mit der schliesslich nominierten Andrea Gmür das Ständeratsmandat des nicht mehr zur Wahl antretenden Konrad Graber (Kriens) wieder besetzen. 

Andrea Gmür ist im Toggenburg aufgewachsen und lebt mit ihrem Mann und ihren vier Kindern seit bald 30 Jahren in der Stadt Luzern. Die ehemalige Gymnasiallehrerin (unter anderem an der «Kanti« Sursee) führt die Stiftung Josi J. Meier, welche sich um Menschen in Not kümmert. Seit 2014 präsidiert Andrea Gmür zudem die städtische CVP. Nach über 40 Jahren ohne offizielle 1. Augustfeier hat sie die Bundesfeier 2017 auf dem Europaplatz in der Stadt Luzern initiiert. Im Nationalrat ist Andrea Gmür Mitglied der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK) und der Rechtskommission (RK). Als profilierte Politikerin und Universitätsrätin, der die Jugend, deren Bildung und Zukunft besonders am Herzen liegen, setzt sie sich auch für eine soziale Marktwirtschaft ein. Seit 2015 im Nationalrat hat sie sich rasch eingelebt, gilt als dossierfest und ausgesprochen gut vernetzt. Ihr «Götti», alt Regierungsrat Dr. Markus Dürr (Malters) zeigte in seinem engagierten Votum die grosse Vernetzung der Kandidatin auf: «Die richtige Person zum richtigen Moment für das richtige Amt», so Markus Dürr. 

Kantonsrätin Yvonne Hunkeler ist in Oberkirch aufgewachsen und hat sich nach der Kanti mit Matura in Sursee in Luzern an der höheren Wirtschafts- und Verwaltungsschule zur Betriebsökonomin aus-, und später berufsbegleitend zur Wirtschaftsprüferin weitergebildet. Die 51-jährige ist Vizepräsidentin der CVP des Kantons Luzern, seit 2011 Kantonsrätin und heute Präsidentin der Aufsichts- und Kontrollkommission (AKK) des Kantonsrates. Yvonne Hunkeler ist eine ausgewiesene Fachfrau in Finanz- und Steuerfragen und eine fundierte Kennerin der Verkehrspolitik. Seit 2013 ist sie selbständige Unternehmerin und unterstützt Gemeinden und Firmen erfolgreich, ihre Herausforderungen zu meistern. Sie ist unter anderem Verwaltungsratspräsidentin der Verkehrsbetriebe Luzern (VBL) und Stiftungsrätin der St. Anna Stiftung. Sie lebt mit ihrem Partner in Grosswangen. Pirmin Jung (Eschenbach, ehemals Präsident CVP Kanton Luzern) hob als «Götti» der Kandidatin Hunkeler ihre grosse politische Erfahrung und ihr breites Netzwerk hervor. Sie werde auch im Ständerat «schnell Fuss fassen», so Jung. 

Der 54-jährige Jurist Ludwig Peyer lebt in Willisau und führt in Luzern ein Dienstleistungsunternehmen für Non Profit Organisationen mit 16 Mitarbeitenden. In diesem Rahmen ist er auch Geschäftsführer des Verbandes Luzerner Gemeinden (VLG). Seit 2012 präsidiert er die CVP-Fraktion im Kantonsrat. Durch seine breiten Erfahrungen in den Fachkommissionen Gesundheit, Bildung und Justiz bezeichnet sich Peyer selber als «Generalist». Ausserberuflich präsidiert Peyer die Personalkorporation Willisau und engagiert sich in verschiedenen Organisationen des öffentlichen Lebens. Silvia Bolliger (Horw) zeigte als «Gotte» von Ludwig Peyer das grosse politische Handwerk des Kandidaten auf. Er sei kein Blender, sondern ein Macher, der es immer wieder versteht, mit anderen Parteien einen Konsens zu schmieden. Dies erfordere hohes Engagement und auch das nötige Vertrauen, so Bolliger. 

Die Delegierten äusserten sich bei den Wortmeldungen zu allen Kandidatinnen und Kandidaten und zeigten zusätzliche spezifische Vorzüge der Kandidierenden auf. Nach einem rundum erfolgreichen Nominationsabend mit 700 Anwesenden wurde schliesslich um 22:30 Uhr im dritten Wahlgang Nationalrätin Andrea Gmür für den Ständerat nominiert. Und zwar im dritten Wahlgang, in dem Andrea Gmür 264 Stimmen und Yvonne Hunkeler 242 Stimmen erreichten.

(Dies ist eine Medienmitteilung von Rico De Bona, Sekretär der CVP Kanton Luzern, Luzern)


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Über Herbert Fischer:

Herbert Fischer (1951) arbeitet seit 1969 als Journalist und Pressefotograf. Er war unter anderem Redaktor der «LNN», der «Berner Zeitung» und Chefredaktor der «Zuger Presse». Seine Kernthemen sind Medien (Medienwirkung, Medienethik, Medienpolitik), direkte Demokratie, Sicherheitspolitik, soziale Fragen und gesellschaftliche Entwicklungen. Heute berät und unterstützt er Firmen, Organisationen und Persönlichkeiten in der Öffentlichkeitsarbeit. Fischer war von 1971 bis 1981 Mitglied der SP der Stadt Luzern, seither ist er parteilos. Er ist in Sursee geboren und Bürger von Triengen und Luzern, wo er seit 1953 lebt. Herbert Fischer ist Gründer und Redaktor von lu-wahlen.ch

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Interview von Radio 3fach am 27. August 2012 mit Herbert Fischer:

www.3fach.ch/main-story/lu-wahlen/