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Kolumne der Redaktion

28.06.2018

Neu gewählte Gremien der KatholikInnen in ihre Ämter eingesetzt

Das Parlament der Katholischen Kirchgemeinde Luzern hat in der konstituierenden Sitzung der Amtsperiode 2018 bis 2022 die höchsten Ämter neu besetzt.


Markus Trüeb präsidiert die nächsten zwei Jahre den Grossen Kirchenrat.

Bild: Urban Schwegler

Mitsprache und Demokratie gehören in der Katholischen Kirche Stadt Luzern wesentlich zur Kultur. Gelebt werden sie unter anderem im Grossen Kirchenrat, dem Kirchgemeindeparlament (30 Mitglieder), sowie im Kirchenrat, der Exekutive der Kirchgemeinde (5 Mitglieder). Beide Gremien sind in den Gesamterneuerungswahlen im Frühjahr neu bestellt worden. Nun trat der Grosse Kirchenrat ein erstes Mal zusammen, um sich für die Amtsperiode 2018 bis 2022 zu organisieren. Die konstituierende Sitzung vom gestrigen Mittwoch (27. Juni) im Pfarreisaal von St. Leodegar stand deshalb ganz im Zeichen der Wahlen in Ämter und Kommissionen.

Prekäre Personalsituation in der Seelsorge

Die Kirchenparlamentarierinnen und -parlamentarier wählten Thomas Trüeb für die Dauer von zwei Jahren zum Präsidenten des Grossen Kirchenrates. Zur Vizepräsidentin des Grossen Kirchenrates wurde Sandra Felder gewählt. Sie ist der Öffentlichkeit auch als Grossstadträtin der FDP.Die Liberalen bekannt.

In seiner Antrittsrede erwähnte Ratspräsident Markus Trüeb verschiedene Aufgaben, die in der begonnenen Legislatur anstehen. Nebst der Wiedereröffnung der Peterskapelle als Zentrum der Citypastoral Ende Jahr und den geplanten Bauprojekten Quartierzentrum Wesemlin und Wohnüberbauung Ausserschachen erwähnte er als besondere Herausforderung die prekäre Personalsituation in der Seelsorge. Nicht nur Priester, sondern auch Laientheologinnen und -theologen seien zunehmend schwieriger zu finden. Vor diesem Hintergrund rief Trüeb dazu auf, offen zu bleiben für Neues: «Wir pflegen nicht nur das kirchliche Erbe, wir bewegen uns vorwärts.»

Als Kirchenratspräsidentin gewählt und damit im Amt bestätigt wurde Susanna Bertschmann; ebenso Kirchmeierin Sibylle Lehmann und Ratssekretär Peter Bischof, Geschäftsführer der Kirchgemeinde.

Weiter wurden Andreas Föhn und Jaël Omlin als Stimmenzähler sowie Daniela Jambé und Moritz Stirnimann als Ersatzstimmenzähler gewählt. Die Controlling-Kommission wurde wie folgt besetzt: Daniel Fischlin (Präsident), Williams Kalume, Kathrin Lochbühler, Judith Lischer und Lukas Berger.

Mit der Kraft des Kämpfers für das Gute 

Vor der Ratssitzung wurden die Grosskirchenrätinnen und -räte in der Michaelskapelle der Hofkirche durch Synodalratsverwalter Edi Wigger vereidigt. Zum Einstieg gestalteten die Ratsmitglieder aus der Pfarrei St. Leodegar zusammen mit Pfarrer Ruedi Beck eine kurze Feier. Passend zur Kapelle, die dem Erzengel Michael geweiht ist, äusserte Grosskirchenrätin Andrea Emanuele den Wunsch, die Kraft und die Energie Michaels, der als Kämpfer für das Gute gilt, solle die Rätinnen und Räte während der bevorstehenden Legislatur begleiten und ihnen helfen, die Geschäfte voller Elan anzupacken und zielstrebig zu Ende führen.

Urban Schwegler, Medienbeauftragter der Katholischen Kirche Stadt Luzern


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Über Herbert Fischer:

Herbert Fischer (1951) arbeitet seit 1969 als Journalist und Pressefotograf. Er war unter anderem Redaktor der «LNN», der «Berner Zeitung» und Chefredaktor der «Zuger Presse». Seine Kernthemen sind Medien (Medienwirkung, Medienethik, Medienpolitik), direkte Demokratie, Sicherheitspolitik, soziale Fragen und gesellschaftliche Entwicklungen. Heute berät und unterstützt er Firmen, Organisationen und Persönlichkeiten in der Öffentlichkeitsarbeit. Fischer war von 1971 bis 1981 Mitglied der SP der Stadt Luzern, seither ist er parteilos. Er ist in Sursee geboren und Bürger von Triengen und Luzern, wo er seit 1953 lebt. Herbert Fischer ist Gründer und Redaktor von lu-wahlen.ch

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Interview von Radio 3fach am 27. August 2012 mit Herbert Fischer:

www.3fach.ch/main-story/lu-wahlen/