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Kolumne der Redaktion

05.02.2018

Luzerner Komitee NEIN zum Sendeschluss vereint mehr als 550 Persönlichkeiten

Der Widerstand gegen die Initiative «No Billag» wächst auch im Kanton Luzern. Dies zeigt eine Medienmitteilung, welche das Luzerner Komitee NEIN zum Sendeschluss soeben veröffentlicht hat.


Diese Medienmitteilung hat folgenden Wortlaut:

Die Front, die sich im Kanton Luzern gegen die Initiative zur Abschaffung der Billag-Gebühren aufbaut, erstarkt weiter und umfasst mehr als 555 Namen von Persönlichkeiten aus allen politischen Lagern und gesellschaftlichen Kreisen.

Beobachterinnen und Beobachter des politischen Lebens im Kanton Luzern sind sich einig: Zu einer Sachabstimmung hat sich mindestens in den letzten zehn Jahren kein Komitee in dieser Breite formiert. Dem Luzerner Komitee «Nein zum Sendeschluss» gehören acht der insgesamt zwölf eidgenössischen Parlamentarierinnen und Parlamentarier aus dem Kanton Luzern an, acht ehemalige Regierungsrätinnen und Regierungsräte, alle amtierenden Stadträtinnen und Stadträte von Luzern, drei frühere Luzerner Stadtpräsidenten sowie unzählige Kantonsrätinnen und Kantonsräte, Grosstadträtinnen und Grossstadträte und Gemeinderätinnen und Gemeinderäte.

Persönlichkeiten aus allen Bereichen sagen Nein zu «No Billag» 

Widerstand erwächst der Initiative nicht allein aus der Politik, sondern aus der Gesellschaft überhaupt. 

Ein kleiner Auszug aus der Namensliste des Komitees:

Wirtschaft /Tourismus: Christa Augsburger, Hanspeter Balmer, René Kamer, Beat Schürmann, Samuel Vörös, Josef Wyss, Martin Wyss und Ferdinand Zehnder
Sport: Ueli Bachmann, Kilian Blum, Andreas Bucher, Mario Gyr, Ariella Kaeslin und Reto Schorno. 
Musik/Film/Kunst: Edwin Beeler, Caroline Chevin, Peter Fischer, Frölein Da Capo, Matteo Gariglio, Stefan Gubser, Michael Haefliger, Heidi Happy, Lukas Hobi, Marco Kunz, Delia Mayer, Kathleen McNurney, Wolfgang Sieber, Max Tschopp sowie Niccel und Emil Steinberger.  
Medien/Journalismus: Gabriela Amgarten, Karl Bühlmann, Sylvia Egli von Matt, Marco Meier, Hans Moos und Diego Yanez.
Bildung/Wissenschaft: Andreas Balthasar, Gabriela Christen, Christoph Hauser, Paul Rosenkranz, Jürg Stadelmann und Hans Widmer.
Sicherheit: Adi Achermann, Pietro Donzelli, Beat Fischer, Beat Hensler und Theo Honermann.  

Internationale Top-Events gegen «No Billag»

Die No-Billag-Initiative ist für die Kultur und den Sport so gefährlich, dass sich die zwei international renommierten Veranstaltungen Lucerne Festival und LUCERNE REGATTA dem Luzerner Nein-Komitee angeschlossen haben. Für Regatta-Präsident Andreas Bucher ist klar: «Eine Annahme der No-Billag-Initiative würde die künftige Fernsehproduktion gefährden und damit weitere Durchführungen der LUCERNE REGATTA ab 2020 insgesamt in Frage stellen». Und Michael Haefliger als Intendant des Lucerne Festivals ergänzt: «Würde die SRG verschwinden, verschwände auch der ganze Reichtum kulturellen Schaffens auf allen Ebenen und in allen Schattierungen aus der breiten Öffentlichkeit». 

Wirtschaftsverbände und Gewerkschaften vereint dagegen

Das gibt es in der Politik selten: Wirtschaftsverbände und Gewerkschaften sind sich einig. Im Komitee sind die Arbeitsgemeinschaft Wirtschaft und Gesellschaft Kanton Luzern (AWG), die City Vereinigung Luzern, LU – Luzerner Unternehmen sowie der Luzerner Gewerkschaftsbund (LGB).  

Hinzu kommen elf Luzerner Parteien, die vor «No Billag» warnen und sich im Luzerner Komitee «Nein zum Sendeschluss» engagieren: BDP Kanton Luzern, EVP Kanton Luzern, CVP Kanton Luzern, FDP.Die Liberalen Kanton Luzern, Grüne Kanton Luzern, Grünliberale Kanton Luzern, JCVP Kanton Luzern, Junge Grüne Kanton Luzern, Junge Grünliberale Luzern, JUSO Kanton Luzern, SP Kanton Luzern. 

Und sogar die beiden sich sonst mit politischen Aussagen zurückhaltenden Landeskirchen treten öffentlich gegen «No Billag» auf. Ursula Stämmer-Horst sagt als Synodalratspräsidentin der Evangelisch-Reformierten Landeskirche des Kantons Luzern: «Zu einer starken Schweizer Medienlandschaft gehört eine starke SRG: Dafür setzen wir uns auch als Kirche ein».

Lehrpersonen, Behindertenverbände, Film- und Musikschaffende sowie Bäuerinnen und Bauern warnen ebenfalls

Auch die Palette weiterer Organisationen, die vor der No-Billag-Initiative warnen, ist breit und repräsentiert die Vielfalt der ganzen Gesellschaft. Dem Luzerner Komitee «Nein zum Sendeschluss» gehören im weiteren folgende Organisationen an: Behindertenforum Zentralschweiz, Film Zentralschweiz, IG Kultur Luzern, IG Volkskultur Schweiz und Fürstentum Liechtenstein, Luzerner Bäuerinnen- und Bauernverband, Luzerner Lehrerinnen- und Lehrerverband (LLV), orchester.ch – Verband Schweizerischer Berufsorchester, stattkino Luzern, Verband ChöreInnerSchweiz. 

Bevölkerung soll Argumente kennen

Mit diesen geballten Kräften geht das Komitee auch auf die Strasse. Am 17. Februar finden vor dem Luzerner Theater und am 24. Februar im Helvetiagärtli im Luzerner Neustadtquartier jeweils von 9 bis 12 Uhr Standaktionen statt, bei der sich die Bevölkerung über die Folgen der No-Billag-Initiative informieren kann. Hinzu kommen Verteilaktionen an verschiedenen Bahnhöfen im Kanton Luzern, um Pendlerinnen und Pendler von einem Nein zu überzeugen. 

Die Liste aller Komitee-Mitglieder finden Sie unter: www.sendeschluss-nein.ch/luzern/komitee 

(Dies ist eine Medienmitteilung des Luzerner Komitees NEIN zum Sendeschluss)


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Über Herbert Fischer:

Herbert Fischer (1951) arbeitet seit 1969 als Journalist und Pressefotograf. Er war unter anderem Redaktor der «LNN», der «Berner Zeitung» und Chefredaktor der «Zuger Presse». Seine Kernthemen sind Medien (Medienwirkung, Medienethik, Medienpolitik), direkte Demokratie, Sicherheitspolitik, soziale Fragen und gesellschaftliche Entwicklungen. Heute berät und unterstützt er Firmen, Organisationen und Persönlichkeiten in der Öffentlichkeitsarbeit. Fischer war von 1971 bis 1981 Mitglied der SP der Stadt Luzern, seither ist er parteilos. Er ist in Sursee geboren und Bürger von Triengen und Luzern, wo er seit 1953 lebt. Herbert Fischer ist Gründer und Redaktor von lu-wahlen.ch

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Interview von Radio 3fach am 27. August 2012 mit Herbert Fischer:

www.3fach.ch/main-story/lu-wahlen/