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Kolumne der Redaktion

10.01.2018

Podiumsgespräch am 17. Januar in Willisau zu «No Billag»

Am 17. Januar findet im Rathaus Willisau ein kontradiktorisches Podiumsgespräch über die «No Billag»-Initiative» statt, über die am 4. März abgestimmt wird. Dies teilt das Luzerner Komitee «Sendeschluss - nein» mit, das laut eigenem Bekunden weiter wächst.


Hier folgt die Medienmitteilung des Luzerner Komitees «Sendeschluss - nein» im Wortlaut:

Was würde die «No-Billag»-Initiative für Luzern und die Zentralschweiz bedeuten? Die Debatte über die Abschaffung unabhängiger Schweizer Medien wird in einer Woche auf die regionale Ebene runtergebrochen. Derweil haben sich weitere Persönlichkeiten dem Luzerner Komitees «Nein zum Sendeschluss» angeschlossen. 

In einer Woche kommt es in Willisau zum rhetorischen Schlagabtausch zwischen Befürwortern und Gegnern der «No-Billag-Initiative»: Am Mittwoch, 17. Januar 2018, treten um 20 Uhr im Theatersaal (im Rathaus) auf einem Podium Nationalrat Peter Keller (SVP/NW) und Betriebsökonom Christian Eiholzer (beide pro) sowie Ständerat Damian Müller (FDP/LU) und MAZ-Direktor Diego Yanez (beide kontra) gegeneinander an. Es sind alle Interessierten willkommen, der Eintritt ist frei. 

Neue Namen im Luzerner Komitee

Inzwischen wächst das Luzerner Komitees «Nein zum Sendeschluss» weiter. Es zählt schon fast 300 Mitglieder. Zum NEIN bekennen sich Jazzfestival-Gründer Niklaus Troxler (Willisau); Patrick Grinschgl als Präsident von Gastro Region Luzern (Luzern); IG-Kultur-Präsident Urs Bugmann (Rothenburg); die alt Regierungsräte Yvonne Schärli (Ebikon), Klaus Fellmann (Dagmersellen) und Heinrich Zemp (Luzern); alt Nationalrätin Rosmarie Dormann (Rothenburg); alt Bundesrichter Alois Lustenberger (Luzern); Grafiker Erich Brechbühl (Luzern), Künstler Wetz alias Werner Zihlmann (Sursee); Annamarie Bürkli als Präsidentin des Luzerner Lehrerinnen- und Lehrerverbandes (Menzberg) und viele weitere Persönlichkeiten. Die Liste der Komiteemitglieder wird unter www.sendeschluss-nein.ch/luzern/komitee laufend aktualisiert. 

Radio 3FACH mit eigener Kampagne unterwegs

Das Luzerner Jugendradio 3FACH – mit seinem nichtkommerziellen Programm ebenfalls massgeblich auf Gebührengelder angewiesen – plant seinerseits eine laute Kampagne, um für ein Nein zu «No Billag» zu werben. Hierzu organisieren die jungen Medienmacherinnen und -macher einen Aktionstag auf dem Luzerner Bahnhofplatz mit symbolischer Beerdigung des Senders (22. Januar 2018, 17.30 bis 18.30 Uhr) und einen Tag der offenen Tür in ihrem Studio an der Zürichstrasse 49 in Luzern (3. Februar 2018, 12 bis 16 Uhr). Details unter http://3fach.ch/blog/no-billag-no-3fach

(Dies ist eine Medienmitteilung des Luzerner Komitees «Sendeschluss - nein» vom 10. Januar 2018) 


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Über Herbert Fischer:

Herbert Fischer (1951) arbeitet seit 1969 als Journalist und Pressefotograf. Er war unter anderem Redaktor der «LNN», der «Berner Zeitung» und Chefredaktor der «Zuger Presse». Seine Kernthemen sind Medien (Medienwirkung, Medienethik, Medienpolitik), direkte Demokratie, Sicherheitspolitik, soziale Fragen und gesellschaftliche Entwicklungen. Heute berät und unterstützt er Firmen, Organisationen und Persönlichkeiten in der Öffentlichkeitsarbeit. Fischer war von 1971 bis 1981 Mitglied der SP der Stadt Luzern, seither ist er parteilos. Er ist in Sursee geboren und Bürger von Triengen und Luzern, wo er seit 1953 lebt. Herbert Fischer ist Gründer und Redaktor von lu-wahlen.ch

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Interview von Radio 3fach am 27. August 2012 mit Herbert Fischer:

www.3fach.ch/main-story/lu-wahlen/