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Kolumne der Redaktion

24.02.2017

Fasnachtsgruppe Domus bietet die Wahl zwischen Himmel und Hölle

Seit Donnerstag zieht die Fasnachtsgruppe Domus wieder mit ihrer mobilen Bühne durch die Gassen des fasnächtlichen Luzern. Ohne Marschroute oder festen Spielplan führt sie überall, wo es Platz und Gelegenheit erlaubt ihr alljährliches Variété auf. Dieses Jahr unter dem Motto «Himmel und Hölle».


Der «Himmel» (mit gelbem Cape) wirbt um geeignetes Personal.

Bilder: Herbert Fischer

Sie hat allerdings keine Chance auf einen Platz im Himmel, weil sie mit ihren penetranten Fitness-Anweisungen nervt.

Dieser Ministrant ist von seinem Bischof sexuell missbraucht worden. Womit der direkte Weg des Schänders in die Hölle vorgezeichnet ist., ...

... worüber jedoch nicht einmal sie wirklich erfreut ist, obschon sie doch eigentlich um Nachwuchs für die Hölle wirbt.

Dieser Erzengel wedelt unablässig mit dem Weihrauchfass, um böse Energien, die von der Hölle ausgehen, abzuwehren und zu verbannen.

Das aber lässt sich die Hölle nicht gefallen, weshalb sie postwendend mit dem Flammenschwert zum Gegenangriff übergeht.

Darauf reagiert der Himmel, indem er seine Engel Frohlockungen singen lässt, was die Vertreterin der Hölle zur Weissglut treibt.

Dabei findet sich vor dem «unabhängigen Weltgericht» allerlei tote Prominenz jüngeren oder älteren Verfallsdatums ein, um einer Ewigkeit entweder in Himmel oder Hölle zugewiesen zu werden. Mal mit mehr, mal mit weniger Zankereien zwischen den beiden Abteilungen, die sich um die angetretene Prominenz raufen.

Der grösste Teil der Aufführungen findet spontan an wechselnden Standorten statt. Wer diese Trouvaille aber auf keinen Fall verpassen will, darf sich über die wenigen «garantierten Aufführungen» freuen, die - ausser bei höherer Gewalt - wie folgt stattfinden:

MO, 27.02.2017 11.15h  Aufführung Blumen Bucher, Franziskanerplatz

18h Aufführung Bourbaki Panorama

19h Aufführung auf dem Falkenplatz

DI, 28.02.2017 17h Aufführung vor der Barbatti Bar

ca. 19h  Aufführung auf dem Sternenplatz

(red)


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Über Herbert Fischer:

Herbert Fischer (1951) arbeitet seit 1969 als Journalist und Pressefotograf. Er war unter anderem Redaktor der «LNN», der «Berner Zeitung» und Chefredaktor der «Zuger Presse». Seine Kernthemen sind Medien (Medienwirkung, Medienethik, Medienpolitik), direkte Demokratie, Sicherheitspolitik, soziale Fragen und gesellschaftliche Entwicklungen. Heute berät und unterstützt er Firmen, Organisationen und Persönlichkeiten in der Öffentlichkeitsarbeit. Fischer war von 1971 bis 1981 Mitglied der SP der Stadt Luzern, seither ist er parteilos. Er ist in Sursee geboren und Bürger von Triengen und Luzern, wo er seit 1953 lebt. Herbert Fischer ist Gründer und Redaktor von lu-wahlen.ch

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Interview von Radio 3fach am 27. August 2012 mit Herbert Fischer:

www.3fach.ch/main-story/lu-wahlen/