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Kolumne der Redaktion

18.12.2016

1400 Jugendliche hoffen auf Frieden und Gerechtigkeit

In der Nacht zum heutigen Sonntag (18. Dezember) waren über 1400 Kinder und Jugendliche gemeinsam unterwegs nach Flüeli-Ranft. Sie setzten sich mit dem Thema «pack es an» auseinander. In der Ranftschlucht hielten sie inne und reichten sich das Friedenslicht aus Bethlehem weiter. Umgeben von Licht und Wärme wurde vielen darunter bewusst: Anpacken und das Leben in die Hände nehmen, lohnt sich.


Das Ranfttreffen ist seit bald 40 Jahren das grösste alljährliche kirchliche Jugendtreffen der Schweiz. Jährlich sind Familien mit ihren Kindern sowie Jugendliche und junge Erwachsene in dieser Nacht unterwegs nach Flüeli-Ranft, um zusammen Gemeinschaft zu erleben. Das Ranfttreffen wird organisiert von Jungwacht Blauring Schweiz.

Familienweg – die Kleinen lernen spielerisch anzupacken

Am Familienprogramm vom Nachmittag lernten rund 150 Kinder mit ihren Eltern die Geschichte vom Hasen und dem Bären kennen. Zwei Freunde, die sich verstritten. Ihre Versöhnung erforderte Mut auf beiden Seiten. Wie viele andere Freundschaften wegen fehlendem Mut «anzupacken» wohl bereits in die Brüche gingen? Als Zeichen der Versöhnung gestalteten die Kinder in der Gruppe Laternen. Während der Feier erleuchteten die Lichter dieser Laternen die Ranftschlucht. Gemeinsam sprachen die Kinder ihre Hoffnung auf Frieden aus.

Erlebnisnacht – Jugendliche nehmen ihr Leben in die Hand

Nach Einbruch der Dunkelheit starteten die Jugendlichen in die Winternacht. Von Sarnen oder Sachseln brachen sie auf. Auf ihrem Weg begleiteten sie Fragen wie «Wann habe ich zuletzt etwas angepackt?», «Was würde ich zukünftig gerne anpacken?», «Für mich selbst oder für jemand anderes?». Diskussionen wurden geführt, Beziehungen gestärkt. Doch fand «anpacken» dank dem vielfältigen Atelierangebot auch praktisch statt. Die besonders Mutigen packten an und bezwangen die Kletterwand. Andere fassten den Mut, sich beim Theaterspiel komplett gehen zu lassen. Wieder andere tauchen ein in das Gespräch mit Abt Urban und tauschen sich mit ihm über packende Momente aus. Die wirklich packenden Momente aber fanden am Lagerfeuer statt: Wenn das Gefühl von Gemeinschaft greifbar wird.

Um 2.30 Uhr erlebten die Teilnehmenden in der Ranftschlucht eine besinnliche Feier. In der Hoffnung auf Friede und Gerechtigkeit gaben sich die Jugendlichen das Friedenslicht aus Bethlehem weiter. Die rund 1000 Kerzen erleuchteten die Schlucht. Ein einmaliges Erlebnis.

Jungwacht Blauring Schweiz blickt dank kalten, jedoch trockenen Wetterverhältnissen und erfahrenen Helfenden auf ein erfolgreiches Ranfttreffen 2016 zurück.

Andrea Pfäffli, Jungwacht Blauring Schweiz, Luzern


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Über Herbert Fischer:

Herbert Fischer (1951) arbeitet seit 1969 als Journalist und Pressefotograf. Er war unter anderem Redaktor der «LNN», der «Berner Zeitung» und Chefredaktor der «Zuger Presse». Seine Kernthemen sind Medien (Medienwirkung, Medienethik, Medienpolitik), direkte Demokratie, Sicherheitspolitik, soziale Fragen und gesellschaftliche Entwicklungen. Heute berät und unterstützt er Firmen, Organisationen und Persönlichkeiten in der Öffentlichkeitsarbeit. Fischer war von 1971 bis 1981 Mitglied der SP der Stadt Luzern, seither ist er parteilos. Er ist in Sursee geboren und Bürger von Triengen und Luzern, wo er seit 1953 lebt. Herbert Fischer ist Gründer und Redaktor von lu-wahlen.ch

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Interview von Radio 3fach am 27. August 2012 mit Herbert Fischer:

www.3fach.ch/main-story/lu-wahlen/