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Kolumne der Redaktion

07.11.2016

Pfeifkonzert warnt Parlament davor, mit dem Feuer zu spielen und befürchtet einen Flächenbrand

Einmal mehr sind die Luzerner KantonsrätInnen heute Montag (7. November) vor dem Regierungsgebäude mit einem Pfeifkonzert empfangen worden. Der Protest galt dem Konsolidierungsprogramm 17 (KP17) und dessen Auswirkungen. Mittels der Vorführungen einer «Feuerkünstlerin» warnten etwa 200 DemonstrantInnen vor einem Flächenbrand, den die Sparmassnahmen - vor allem in den Bereichen, Bildung, Gesundheitswesen, Sozialeinrichtungen, Verkehr und Kultur - entfachen könnten.


Die Schauspielerin und «Feuerkünstlerin» Faye Berns tat heute Montagmorgen vor dem Regierungsgebäude das, was die DemonstrantInnen Regierung und Parlament vorwerfen: sie spielt mit dem Feuer.

Bilder: Herbert Fischer

Die «Luzern Allianz für Lebensqualität» verteilte ein Flugblatt mit folgendemText:

Wer mit dem Feuer spielt...

Das «KP1» ist das grösste Spar- und Abbaupaket in der Geschichte des Kantons Luzern und es ist brandgefährlich. Denn ein Abbau bei Bildung, Sozialem, öV, Sicherheit, Kultur und beim Personal kann schnell einen Flächenbrand auslösen, unter dem der ganze Kanton und seine künftigen Bewohner zu leiden haben.

Das Personal und die Betroffenen haben genug von jährlichen Abbaumassnahmen, von Zwangsferien und dem Kampf um die Weiterexistenz von Schulen und Kulturinstitutionen. Die jährliche Sparerei lähmt den Kanton Luzern. Sie als Parlamentarier sollten unseren Kanton aber weiterentwickeln und vorwärts bringen. 

... kann sich die Finger verbrennen!

Heute geht es um die Kantonsbeiträge an Musikschulen, die Reduktion der SEG-Institutionen und Kostenüberwälzungen an die Gemeinden. In einem Monat entscheiden Sie über drastische Massnahmen gegen das Personal sowie den Bildungs- und Kulturstandort Luzern. Wir fordern Sie auf, auf diese zu verzichten oder wenigstens zu befristen. 

Sie spielen mit dem Feuer, wenn sie die Beiträge an Musikschulen kürzen, die Arbeitszeit fürs Personal erhöhen und die sozialen Einrichtungen schwächen wollen. Setzen Sie sich heute und in einem Monat für einen lebenswerten Kanton Luzern ein, damit es nicht zum Flächenbrand und unnötigen Referenden kommt!  

Luzerner Allianz für Lebensqualität


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Über Herbert Fischer:

Herbert Fischer (1951) arbeitet seit 1969 als Journalist und Pressefotograf. Er war unter anderem Redaktor der «LNN», der «Berner Zeitung» und Chefredaktor der «Zuger Presse». Seine Kernthemen sind Medien (Medienwirkung, Medienethik, Medienpolitik), direkte Demokratie, Sicherheitspolitik, soziale Fragen und gesellschaftliche Entwicklungen. Heute berät und unterstützt er Firmen, Organisationen und Persönlichkeiten in der Öffentlichkeitsarbeit. Fischer war von 1971 bis 1981 Mitglied der SP der Stadt Luzern, seither ist er parteilos. Er ist in Sursee geboren und Bürger von Triengen und Luzern, wo er seit 1953 lebt. Herbert Fischer ist Gründer und Redaktor von lu-wahlen.ch

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Interview von Radio 3fach am 27. August 2012 mit Herbert Fischer:

www.3fach.ch/main-story/lu-wahlen/