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Kolumne der Redaktion

04.05.2016

Jugendliche lernen andere Religionen kennen

1'200 Lernende des Berufsbildungszentrums Bau und Gewerbe Luzern setzen sich anfangs Mai im MaiHof während einer Woche mit den Weltreligionen auseinander. Unter dem Titel «Gemeinsamkeiten erkennen – Ängste abbauen» wird dieses Grossprojekt vom Berufsbildungszentrum, dem Zusammenschluss der Luzerner Religionsgemeinschaften und der Katholischen Kirche Stadt Luzern koordiniert.


Noch nie war unsere Gesellschaft kulturell und religiös so vielfältig wie heute. Menschen verschiedenster Herkunft und Glaubensrichtungen begegnen sich im Alltag, oft ohne viel über den Glauben der anderen zu wissen. Gleichzeitig sind Religionen und religiöse Bewegungen in den Medien allgegenwärtig. Im Zusammenhang mit kriegerischen Konflikten oder Terrorismus kommt es regelmässig zu Beurteilungen und Meinungsbildungen, ohne den Hintergrund einer Religion zu kennen. Das kann auch bei uns zu Unsicherheit, Vorurteilen und Misstrauen gegenüber Andersgläubigen führen.

Vom 9. bis 13. Mai befassen sich rund 1'200 Lernende aus 60 Klassen des Berufsbildungszentrums Bau und Gewerbe Luzern im Zentrum MaiHof mit der religiösen Vielfalt in unserer Gesellschaft. «Wir wollen ein Stück Aufklärung leisten und den Jugendlichen die verschiedenen Weltreligionen erlebbar machen», betont Bernhard Schwegler, Lehrer für Allgemeinbildung und Mitglied des dreiköpfigen «IMPULSTeams», das den Anlass seitens des Berufsbildungszentrums organisiert.

Begegnung mit Menschen aus sechs Weltreligionen

Im Zentrum stehen Begegnungen mit Menschen aus sechs Weltreligionen. Diese sind alle in Luzern beheimatet und engagieren sich aktiv in ihrer eigenen Religionsgemeinschaft. «Durch das Projekt sollen die Religionen begreifbar und verständlich gemacht werden», sagt Bernhard Schwegler. Hindus, Muslime, Buddhisten Juden, Christen und Bahai’s stellen sich in verschiedenen Ateliers vor. Die Jugendlichen lernen Unbekanntes kennen und machen sich Gedanken zu eigenen religiösen Vorstellungen und zum Glauben. Gemeinsam denken sie darüber nach, wie das Zusammenleben von Menschen mit unterschiedlichem kulturellem und religiösem Hintergrund gelingen kann.

Kulinarische Vielfalt: Was isst Religion?

Zwischen den Ateliers gibt es für die Teilnehmenden Zwischenverpflegung unter dem Motto «Was isst Religion». Die 1'200 Jugendlichen erhalten so auch einen Einblick in das Essen der unterschiedlichen Gemeinschaften. 

Kooperation verschiedener Partnerorganisationen als Organisatoren

Nebst den Lehrpersonen des Berufsbildungszentrums Bau und Gewerbe Luzern, wirken der Zusammenschluss der Luzerner Religionsgemeinschaften «Unter einem Dach» bei der Themenwoche mit sowie der Bereich Migration/Integration der Katholischen Kirche Stadt Luzern an dem Projekt mit.

«Begegnungen mit Menschen der verschiedenen Weltreligionen». Gemeinsamkeiten erkennen - Ängste abbauen, 9. bis 13. Mai 2016, Zentrum Der MaiHof, Luzern.

Urban Schwegler, Kommunikationsverantwortlicher Katholische Kirche Stadt Luzern


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Über Herbert Fischer:

Herbert Fischer (1951) arbeitet seit 1969 als Journalist und Pressefotograf. Er war unter anderem Redaktor der «LNN», der «Berner Zeitung» und Chefredaktor der «Zuger Presse». Seine Kernthemen sind Medien (Medienwirkung, Medienethik, Medienpolitik), direkte Demokratie, Sicherheitspolitik, soziale Fragen und gesellschaftliche Entwicklungen. Heute berät und unterstützt er Firmen, Organisationen und Persönlichkeiten in der Öffentlichkeitsarbeit. Fischer war von 1971 bis 1981 Mitglied der SP der Stadt Luzern, seither ist er parteilos. Er ist in Sursee geboren und Bürger von Triengen und Luzern, wo er seit 1953 lebt. Herbert Fischer ist Gründer und Redaktor von lu-wahlen.ch

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Interview von Radio 3fach am 27. August 2012 mit Herbert Fischer:

www.3fach.ch/main-story/lu-wahlen/