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Kolumne der Redaktion

21.03.2014

Wie Luzern Ruedi Bürgi zur letzten Ruhe bettete: die Reden, die Bilder (Teil 1)

In der Luzerner Hofkirche fand heute Freitagvormittag (21. März) der Trauergottesdienst für Ruedi Bürgi statt. Vor dem Hauptaltar leuchteten auf zehn Kränzen und Blumengebinden hunderte Blumen zu Ehren des am 15. März verstorbenen Floristen und populären Stadtoriginals. Die Sonne sandte weiches, helles Licht in die mächtige Kirche der Pfarrei St. Leodegar, der Bürgi mehrere Jahrzehnte angehört hatte, ehe er von der Alpenstrasse an die Kellerstrasse und damit ins Tribschenquartier zog.


Hunderte Blumen leuchteten in der Hofkir-che vor dem Hauptaltar auf zehn Kränzen und Gebinden zu Ehren des verstorbenen Floristen.

Dr. med. dent. Joseph Achermann (links), ein langjähriger Freund der Familie Bürgi, hielt eine beherzte Rede. Rechts Stiftsor-ganist Wolfgang Sieber, der seines Amtes mit der ihm eigenen Brillanz waltete. Sieber war 2014 und 2013 als Ehrengast am «Gnagi-Essen» dabei.

Hans Pfister sprach als Schatzmeister der «Gnagi-Zunft» und als Präsident der «Güüggali-Zunft».

Pfarrer Beat Jung skizzierte die Persönlich-keit feinfühlig und präzise und fand für Ruedi Bürgi in der Bibel treffende Zitate.

Ruedi Bürgis letzte Ruhestätte liegt gleich beim Kreuz, das links des Haupteingangs zur Hofkirche in den Himmel ragt.

Auch der Quartierverein Altstadt entsandte eine Fahnendelegation. Mehrmals war Ruedi Bürgi für ihn als Fähnrich «eingesprungen».

Die Weyzunft entsandte eine hochkarätige Delegation, darunter neben dem aktuellen Zunftmeister mehrere seiner Vorgänger. Ganz links: der frühere Grossstadtratsprä-sident Rolf Hilber (CVP).

Die engsten Angehörigen des Verstorbenen, in dieser schweren Stunde herzlich begleitet und behütet durch die Fahne der «Güüggali-Zunft». Ganz links (mit Stock): «der Kripo-chef», eines der wenigen anwesenden Stadt-originale.

Trauert um einen Freund und Weggefährten: Rolf Buff, stadtbekannt als Losverkäufer, seit eh und je von der «Güüggali-Zunft» treu umsorgt. Hinten links: Peter Gisler, der bei der Zunft jeweils die Rolle als «Festredner» spielt.

Als Fähnrich musste Hans Ochsenbein in den letzten Monaten immer wieder über offenen Gräbern das Wahrzeichen der «Güüggali-Zunft» senken und verstorbenen Originalen so die letzte Ehre erweisen.

Bilder: Herbert Fischer

Etwa 300 Persönlichkeiten sind gekommen. Darunter Thomas Gmür (CVP), der Präsident des Grossen Stadtrates, dessen Mitglied Ruedi Bürgi während 16 Jahren gewesen war; zuerst als CVP-, nachher als CSP-Vertreter und später für eine Liste namens «Freie Wähler» Auch Stadtpräsident Stefan Roth (CVP) war da, ebenso viele frühere GrossstadträtInnen jedwelcher Couleur und Präsidenten des Stadtparlaments. Auffällig gross war die Delegation der Weyzunft mit dem amtierenden Zunftmeister und mehreren seiner Vorgänger. Demgegenüber eher spärlich vertreten waren die Luzerner Originale, die Schützlinge der «Güggaali-Zunft», dessen bekanntestes Mitglied Ruedi Bürgi seit Jahren war. 

Herbert Fischer, Redaktor lu-wahlen.ch

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Zuerst sprach an der Trauerfeier in der Hofkirche Dr. med. dent. Joseph Achermann, ein langjähriger Freund Ruedi Bürgis und seiner Familie. Er sagte: 

Lieber Ruedi

Ich darf Dir einen kurzen Nachruf machen.

Mit unserer Geburt treten wir in Raum und Zeit ein. Raum und Zeit sind uns geschenkt. Am 15. März  - Iden des März - hat Dein höheres Ich, der Christus in uns, unsere eigentliche Existenz, Deinen Körper verlassen, ist in die Zeitlosigkeit gegangen.

Darum sagt der Prager Schriftsteller Pavel Kohout: «In dir, Wassertropf, beginnt das Meer, in dir, Mensch, die Ewigkeit.» 

Dein Körper ist dem Feuer übergeben. Deine Asche ist hier in der Urne. Machen wir uns im folgenden ein ganz, ganz kurzes Bild von Deinem irdischen Weg durch 86 Jahre Zeit.

Das Ereignis Deiner Geburt spielt in Frankreich, vor dem Tor der Schweiz, in Annemasse, Vorort von Genf. 

Das kam so: Deine Eltern, Vater und Mutter, lebten in Wohlen im Aargau. Dein Vater angesehener Fabrikbesitzer, Deine Mutter, liebenswürdige, charmante Eva, im Gastgewerbe tätig. Die zwei jungen Menschen lernten sich kennen. Sie liebten sich, und: alles weitere könnt ihr Euch denken… 

Was sie taten, war damals, vor 86 Jahren, amtlich verboten. Das wussten Deine Eltern. Wer es trotzdem tat, dem haftete etwas «Anrüchiges» an, samt Kind. Dem «Anrüchigen» wollten Deine Eltern entgehen. Niemand in Wohlen sollte etwas von ihrer verbotenen Tat wissen. Du durftest nicht existieren! Vater und Mutter übergaben Dich ihrem Hausarzt in Wohlen. Sie stellten dich sozusagen vor die Tür.

Herr und Frau Doktor schenkten Dir Liebe und Wohlwollen. Sie taten alles, um Dir gerecht zu werden. Aber «Ruedeli», später Ruedi, wollte nichts wissen von Pflegeltern / Ersatzeltern. Er wollte Nestwärme durch Mama und Papa. Er protestierte gegen die «falschen Eltern», indem er sich als «Saubub», als «schwererziehbar» benahm.

Herr und Frau Doktor waren glücklich, als Du mit 13 Jahren die Primarschule ohne Sitzenbleiben hinter Dich gebracht hattest. Sie übergaben den Schwererziehbaren zur Matura-Vorbereitung den Gottesmännern des Ordens des heiligen Benedikt im Kollegium Disentis. Und damit stellten dich auch Deine Pflegeltern vor die Tür.

Die Mönche von Disentis taten alles, um Dich zu einem wohlerzogenen, tüchtigen Jungen zu machen. Sie gaben sich alle Mühe, hatten auch Mühe, Dich aufs Gleis zu bringen. Nach vier Jahren riss ihre Geduld. Sie baten Ruedi: «Bitte verlass unsere Gemeinschaft, du passt nicht hinein!»

Vor die Tür gestellt. 

Fortsetzung Deiner Einführung ins Leben, Kollegium Sarnen. Nach einem Jahr: vor die Tür gestellt! 

Eine letzte Chance zur Matura-Vorbereitung boten Dir Deine Pflegeeltern mit der Privatschule Minerva / Atheneum in Zürich. Aber Du warst den Verlockungen der Grossstadt nicht gewachsen. Statt hinter Bücher zu sitzen, erfreutest Du Dich in der Stadt. Minerva stellte Dich vor die Tür. «Er ist verkommen, aus ihm wird nichts», sagten böse Stimmen. 

Jetzt warst Du bald 20 Jahre alt, ohne Matura, ohne Beruf. Waren die sieben Jahre vollkommen «verplempelt»? Nein, zwei Dinge blieben: etwas Latein und Griechisch, etwas akademische Bildung und die frohe Botschaft, die Du den Mönchen von Disentis verdankst. Die frohe Botschaft heisst: Das Schöpferwort Gottes «Es werde Christus in uns», indem wir Christus in uns - unsere geistige Natur - verwirklichen, geschieht Leben, Selbstverwirklichung. Wir machen uns reif für Re-ligio, Wiedervereinigung mit unserem Vater, so wie Bruder Klaus es tat.

Wie ging es weiter? Wie hattest Du deine Selbstverwirklichung aufgefasst? Triebfeder Deines Lebens war Freude schöner Götterfunke, Tochter aus Elysium.

Freude vermitteltest Du als Vater Deiner Frau und Deinen drei Töchtern durch schönes Familienleben. Um Freude Deinen Mitmenschen zu machen, wähltest Du den Beruf des Gärtners / Floristen. Du wurdest der «Blumen-Bürgi». Mit Deiner Frau führtest Du an der Zürichstrasse einen Blumenladen. Da vermitteltest Du Freude durch Blumen. «Nämed sie no es Röseli met», so verabschiedetest Du Deine Kunden. Das war Deine Marke.

Als Du das Fernseh-Unterhaltungsspiel mit Mäni Weber - «Wer gwünnt?» - durch Dein vielfältiges Wissen über Heinrich Heines Leben gewannst, wurdest Du über Nacht der bekannteste Bürger von Luzern. Politische Parteien buhlten um Deine Gunst. Die CVP nominierte Dich, den Volkstribun Ruedi Bürgi, zum Ratsherrn des Grossen Stadtrates von Luzern.

Auch im Grossen Stadtrat, dem Du 20 Jahre lang angehörtest, brachtest Du «Freude-Motionen» ein. Immer wieder. Die Zeit reicht hier nicht, um alle zu erwähnen.

Deine bekannteste «Freude-Motion» im Grossen Stadtrat war Dein Kampf um die Operette. Die Theaterverständigen, Theaterdirektoren wollten nichts von Operette wissen. Das sei entwürdigend für ein Stadttheater und recht für Dorfbühnen. Aber für Dich gab es «Freude schöner Götter-Funke» auch in der Operette und darum sollte mindestens eine Operette im Jahresprogramm enthalten sein. Auch Stadtpräsident Kurzmeyer fand, dass Operette Freude bereitet. Nicht allen Ratsherren gefielen Deine "Freude-Motionen" immer. Partei-Strategen sagten: «Der Bürgi muss weg, der gehört vor die Tür» und sie schrieben in die Tageszeitung Hetzartikel unter dem Titel «Ruedi Bürgi, der politische Scherzartikel». Das sollte das Todesurteil als Politiker sein. 

Wie hast Du reagiert? «Immer nur lächeln, immer vergnügt». Niemals zeigtest du dich traurig, knurrig, grimmig. «Immer nur lächeln, immer vergnügt.»

Mit der Vereinigung «Alt-Disentis-Innerschweiz» schenktest Du ehemaligen Studenten der Klosterschule Disentis die Möglichkeit des Wiedersehens und gemütlichen Zusammenseins. Seit bald 50 Jahren lädst Du ein, und: sie kommen! zu würdiger Adventsfeier und im Frühling zum schönen, interessanten Maibummel an historischem Ort mit vortrefflichen Beizen. Früher, als Du noch jung warst, gab es dreitägige Kulturreisen. 

Deine Freude und Bewunderung galt der Sprache Goethes, des Volkes der «Dichter und Denker», des Landes, von dem vor seiner Erschiessung Oberst Klaus Graf Schenk zu Stauffenberg ausrief: «Es lebe das heilige Deutschland». Dieser Freude gabst Du Ausdruck durch die Gründung eines «literarisch-historischen Zirkels», dem einige markante Persönlichkeiten angehören, die die Schönheit unserer Muttersprache in gepflegtem Kreis hochleben lassen.

Vom Point Zero vor 66 Jahren hast Du Dich erhoben wie der Phönix aus der Asche zum «Blumen-Bürgi», der mit seinem «Nämed sie no es Blüemli met» in schöner Erinnerung bleiben wird.

Wenn Du, Ruedi, vor die Himmelstür kommst, wird Petrus Dir entgegenkommen: «Ja, Bruder Bürgi, bist Du auch schon da! Komm, Dich lass ich nicht vor der Türe stehen. Sei umarmt!»

Joseph Achermann, Luzern

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Als Zweiter würdigte den Verstorbenen Hans Pfister, Schatzmeister der «Gnagi-Zunft» und Präsident der «Güüggali-Zunft». Er sagte:

Liebe Familie Bürgi, geschätzte Freunde und Bekannte von Ruedi, sehr geehrte Damen und Herren
 
Jede Schnitzelbank für’s Gnagi-Essen ist mir leichter gefallen, als den Text zu schreiben, den ich Ihnen heute da vorne vortragen darf.
 
Bekannt wurde Ruedi, als er in der Sendung «Wer g’wünnt?» des Schweizer Fernsehens mit Mäni Weber auftrat und sein Wissen über den Dichter Heinrich Heine vorstellte.
 
Vor etlichen Jahren lernte ich Ruedi Bürgi - damals war er noch Landschreiber der Gnagi-Zunft - kennen. Ich konnte schon damals meine mehr oder weniger lustigen Sprüche am Gnagi-Essen vortragen.
 
Schon bald versuchte Ruedi, mich in die Gnagi-Zunft aufzunehmen. Nach mehreren Versuchen habe ich seinem Bitten nachgegeben und bin in den kleinen Kreis des Gnagi-Vorstandes eingetreten, als Schatzmeister –  ein Amt, das ich heute noch habe.

Es war ein Vergnügen, mit Ruedi - jedes Jahr bis heuer - vor über 500 standfesten Mannen zu stehen, um auch einen kleinen Beitrag zu leisten! Sein Stuhl wird am nächsten Gnagi-Essen leer bleiben!
 
Es war jedes Mal ein Erlebnis, mit Ruedi mit dem Auto über’s Land zu fahren. Nicht nur jede Beiz, jedes gute Restaurant kannte er. Er wusste auch bestens Bescheid über jedes Käppeli und jede Kirche im ganzen Kanton.
Spannend waren seine Ausführungen über Geschichte und Architektur dieser unzähligen Gotteshäuser!
 
Hinter manchem dieser Gebäude haben wir dann vor dem Mittagessen unseren selber mitgebrachten Messwein kredenzt!
 
Legendär war Ruedi als Florist mit eigenem Geschäft an der Zürichstrasse. Reich wurde Ruedi dabei nicht, verkaufte er doch die Grosszahl seiner Blumen zum Ankaufspreis und gab gar mancher Dame noch gratis ein schönes Röseli dazu.
 
Auch in der Güüggali Zunft war Ruedi ein gern gesehenes Luzerner Original. An unserem Zunftbot amtete er während mehreren Jahren als Stimmenzähler – nicht leicht hatte er es bei den 12 Zunftmitgliedern, vor allem, wenn bei Wahlen dann ab und zu 14 Stimmzettel eingingen.

Seine legendäre, grosse Geschäftskasse und das kleine, grüne Leiterwägeli vor seinem Geschäft zieren noch heute unser Zunftlokal in der Stadt.
 
Jetzt hat Ruedi sein Lebenswerk erfüllt. Wir sind stolz, viele Stunden mit ihm als guten und ehrlichen Freund erlebt haben zu dürfen.
 
Lieber Ruedi, wir von der Gnagi-Zunft und von der Güüggali-Zunft danken Dir, dass wir Dich auf einem kleinen Teil unseres Lebens begleiten durften.

Hans Pfister, Schatzmeister der «Gnagi-Zunft» und Präsident der «Güüggali-Zunft», Luzern

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In seiner Kurzpredigt sagte Pfarrer Beat Jung:

«Schätze auf Erden» hat Ruedi Bürgi wahrlich nicht gesammelt! Blumen, die hatte er in seinem Laden an der Zürichstrasse. Aber Blumen hat er nicht wie Schätze gesammelt. Er hat sie zwar verkauft – aber noch viel mehr: verschenkt! Er hat sich mit den Blumen – und besonders gerne mit den Rosen – «Schätze» gewonnen! 

«Wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz»: So haben wir im Evangelium gehört. Das Herz von Ruedi war bei den Menschen. Bei der Gemeinschaft, in der Gesellschaft, da hat sein Herz geschlagen. Für diese und jene Belange hat er sich eingesetzt, ja gekämpft, ein Leben lang. Sie alle aufzuzählen vermag niemand!

Mit dem Hinweis auf die «Vögel des Himmels» und die «Lilien auf dem Felde» legt uns Jesus ans Herz, aus dem VERTRAUEN auf Gott zu leben. «Sorgt euch nicht um euer Leben»: Das hat Ruedi Bürgi oft ganz wörtlich genommen. Freunde und wohlgesinnte Mitmenschen sind ihm in mancher Hinsicht beigestanden. Denn sie haben gespürt: Er hat sein Herz am rechten Fleck. Er kämpft für Gerechtigkeit. Es geht ihm um «Gottes Reich». – So jedenfalls habe ich ihn verstanden, bei all seiner Liebe zu Operetten und Gedichten, zu grossen Gesten und feierlichen Inszenierungen. Wer von ihm je einen handgeschriebenen Brief erhalten hat, der hat schon an der schwungvollen Schrift bei der Adresse erkannt, wer der Absender ist: ein Mensch mit Herzblut, Ruedi Bürgi, de «Blueme-Bürgi». Er lebe hoch – hoch im Himmel – in Frieden!  AMEN.

Beat Jung, Pfarrer St. Leodegar, Luzern

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Siehe auch unter «In Verbindung stehende Artikel»: Der Abschied von Ruedi Bürgi (Teil 2): weitere Bilder

Siehe auch unter «In Verbindung stehende Artikel»: Der Abschied von Ruedi Bürgi: Sie nannten ihn Brutus (Teil 3 mit weiteren Bildern)


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Über Herbert Fischer:

Herbert Fischer (1951) arbeitet seit 1969 als Journalist und Pressefotograf. Er war unter anderem Redaktor der «LNN», der «Berner Zeitung» und Chefredaktor der «Zuger Presse». Seine Kernthemen sind Medien (Medienwirkung, Medienethik, Medienpolitik), direkte Demokratie, Sicherheitspolitik, soziale Fragen und gesellschaftliche Entwicklungen. Heute berät und unterstützt er Firmen, Organisationen und Persönlichkeiten in der Öffentlichkeitsarbeit. Fischer war von 1971 bis 1981 Mitglied der SP der Stadt Luzern, seither ist er parteilos. Er ist in Sursee geboren und Bürger von Triengen und Luzern, wo er seit 1953 lebt. Herbert Fischer ist Gründer und Redaktor von lu-wahlen.ch

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Interview von Radio 3fach am 27. August 2012 mit Herbert Fischer:

www.3fach.ch/main-story/lu-wahlen/