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Kolumne der Redaktion

15.05.2012

FDP-Präsident Daniel Wettstein verlässt Anstands-Grenze

Offenbar lassen einige Politiker im Laufe eines Wahlkampfs kein Mittel aus, um ihre Gegner mit unzutreffenden Eigenschaften abzustempeln und zu diffamieren. Als Beispiel möchte ich den Stadtluzerner FDP-Präsidenten Daniel Wettstein erwähnen.


Er äussert sich in seiner Kolumne vom 14. Mai 2012 auf lu-wahlen (siehe auch weiter unten auf dieser Seite unter «In Verbindung stehende Artikel» folgendermassen: «Im zweiten Wahlgang wollen wir erstens den extrem linken Stadtrats-Kandidaten Beat Züsli verhindern und zweitens eine möglichst bürgerliche Mehrheit im Stadtrat erhalten.»

Die Bezeichnung von Beat Züsli als «extrem linken» Politiker hat mich nun wirklich absolut erstaunt. Das trifft in keiner Weise zu! Ich kenne Beat Züsli als Politiker, der mehrere Jahre Präsident der SP-Grossstadtfraktion war und auch als Präsident des Stadtparlaments ausgezeichnete Arbeit geleistet hat. 

Er gilt als äusserst besonnene, fachlich versierte und sozial engagierte Persönlichkeit, die keine taktischen Spielchen treibt. Seine angenehme Art in der Zusammenarbeit, seine Fähigkeit zu vermitteln und auf andere Menschen zuzugehen, zeichnen ihn aus.

In meiner zehnjährigen Tätigkeit als Präsident der SP Rothenburg habe ich Beat Züsli als Politiker kennen gelernt, der genau beobachten, reflektieren und fundiert diskutieren kann. Seine politischen Forderungen für bezahlbaren Wohnraum in der Stadt Luzern, für effiziente Energienutzung mit Atomausstieg und für eine lebendige und vielfältige Kultur- und Sportstadt sind nun wirklich vertretbare Inhalte, hinter die sich jede Wählerin und jeder Wähler stellen können. Beat Züsli steht als selbständiger Architekt und Energieberater und als Vertreter der KMU mit beiden Füssen auf dem Boden der Realität. Seine fachlichen Leistungen bringt er auch als Dozent an der Technische Hochschule Horw  zur Geltung. 

Aufgrund meiner weniger Ausführungen kann die Behauptung von FDP-Präsident Daniel Wettstein, Beat Züsli, sei «extrem links» klar widerlegt werden. Auch im Vorfeld des zweiten Wahlgangs für den Stadtrat geht es nicht an, eine Person derart zu verunglimpfen und falsche Behauptungen in den Raum zu setzen.

Thomas Grünwald, lic.phil., Fachpsychologe für Psychotherapie, Luzern


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Über Herbert Fischer:

Herbert Fischer (1951) arbeitet seit 1969 als Journalist und Pressefotograf. Er war unter anderem Redaktor der «LNN», der «Berner Zeitung» und Chefredaktor der «Zuger Presse». Seine Kernthemen sind Medien (Medienwirkung, Medienethik, Medienpolitik), direkte Demokratie, Sicherheitspolitik, soziale Fragen und gesellschaftliche Entwicklungen. Heute berät und unterstützt er Firmen, Organisationen und Persönlichkeiten in der Öffentlichkeitsarbeit. Fischer war von 1971 bis 1981 Mitglied der SP der Stadt Luzern, seither ist er parteilos. Er ist in Sursee geboren und Bürger von Triengen und Luzern, wo er seit 1953 lebt. Herbert Fischer ist Gründer und Redaktor von lu-wahlen.ch

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Interview von Radio 3fach am 27. August 2012 mit Herbert Fischer:

www.3fach.ch/main-story/lu-wahlen/