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Kolumne der Redaktion

15.02.2012

Die Buchpreisbindung ist Service public

Wenn wir am 11. März über die Wiedereinführung der Buchpreisbindung abstimmen, geht es letztlich auch um eines der vitalsten Interessen unserer direkten Demokratie: Wie ermöglicht man der breiten Bevölkerung Zugang zu den geistigen Werkzeugen, die für ein kritisches und interessiertes Mitwirken unabdingbar sind?


Beat Portmann (*1976), lebt als Schriftsteller und Singer/Songwriter in Emmenbrücke. Im Limmat Verlag sind die Romane «Durst» (2008) und «Alles still» (2011) erschienen, die beide in der Region Luzern spielen. Er wurde mit einem Werkpreis des Kantons und der Stadt Luzern ausgezeichnet. Die Freilichtspiele Luzern führen im Jahr 2013 ein Stück von Beat Portmann auf (Regie: Volker Hesse).

Beat Portmann (*1976), lebt als Schriftsteller und Singer/Songwriter in Emmenbrücke. Im Limmat Verlag sind die Romane «Durst» (2008) und «Alles still» (2011) erschienen, die beide in der Region Luzern spielen. Er wurde mit einem Werkpreis des Kantons und der Stadt Luzern ausgezeichnet. Die Freilichtspiele Luzern führen im Jahr 2013 ein Stück von Beat Portmann auf (Regie: Volker Hesse).

Das Buch in seiner ganzen Vielfalt nahm und nimmt in diesem fortwährenden Prozess eine entscheidende Rolle ein. Soll in Zukunft weiterhin auch der Landbevölkerung kompetente Beratung und eine grosse Auswahl zu fairen (weil nicht ruinösen) Preisen zur Verfügung stehen, oder soll diese Dienstleistung, wenn überhaupt, nur noch in den grossen Zentren gewährleistet sein? 

Die Buchpreisbindung garantiert über ein ausgeklügeltes unternehmerisches System den Service public, ohne dass es den Staat einen einzigen Rappen kostet oder ihm zusätzliche Aufgaben aufbürdet. 

Das Buch als Spiegel einer vielgestaltigen Gesellschaft und die reichhaltige Schweizer Literaturlandschaft sind zu hohe Güter, um sie der blindwütigen neoliberalen Ideologie zu opfern, die sich um alle empirischen Fakten und die subtilen Bedürfnisse einer lebendigen Demokratie foutiert. Ein Ja für das Buch bedeutet ein Ja für gelebte und widerstandsfähige Demokratie.

Beat Portmann, Schriftsteller, Emmenbrücke


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Über Herbert Fischer:

Herbert Fischer (1951) arbeitet seit 1969 als Journalist und Pressefotograf. Er war unter anderem Redaktor der «LNN», der «Berner Zeitung» und Chefredaktor der «Zuger Presse». Seine Kernthemen sind Medien (Medienwirkung, Medienethik, Medienpolitik), direkte Demokratie, Sicherheitspolitik, soziale Fragen und gesellschaftliche Entwicklungen. Heute berät und unterstützt er Firmen, Organisationen und Persönlichkeiten in der Öffentlichkeitsarbeit. Fischer war von 1971 bis 1981 Mitglied der SP der Stadt Luzern, seither ist er parteilos. Er ist in Sursee geboren und Bürger von Triengen und Luzern, wo er seit 1953 lebt. Herbert Fischer ist Gründer und Redaktor von lu-wahlen.ch

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Interview von Radio 3fach am 27. August 2012 mit Herbert Fischer:

www.3fach.ch/main-story/lu-wahlen/