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Kolumne von Rolf T. Spörri

10.11.2013

Das ist eine reine Trotzreaktion bürgerlicher Verlierer

Als interessierter Bürger der Stadt und Mitbeteiligter am ersten öffentlichen Forum über die Zukunft Luzerns bin ich befremdet über den Umgang der knappen GPK-Mehrheit mit dem Planungsbericht 2014 - 2018 des Stadtrates.


Nach eingehendem Studium des ausführlichen Berichts komme ich nicht um die Feststellung herum, dass die (noch) kleine bürgerliche Mehrheit leider nicht merkt, dass sie immer mehr an der städtischen Bevölkerung und deren Bedürfnissen vorbei politisiert. 

Schon damals, im März 1980, war diese Mehrheit total überrascht über die 77 Prozent Nein-Anteile zum Musegg-Parking im Berg (siehe LNN, 03.März 1980)! Dasselbe geschah auch nach dem 22. September 2013 wieder, nachdem der Souverän die Initiative für die «autofreie Bahnhofstrasse» annahm.

Wenn die bürgerlichen Parteivertreter wieder gewählt werden möchten, täten sie gut daran, dem bald nicht mehr neuen, dafür umso innovativeren fünfköpfigen Stadtrat mehr Respekt entgegen zu bringen. 

Trotzreaktionen und «täubele» über verlorene Wähleranteile und den dritten bürgerlichen Stadtratssitz sind nicht zielführend für ein gemeinsames, in die Zukunft führendes Zusammenleben in unserer schönen Stadt. 

Nichts wurde am eingangs erwähnten Forum über die Zukunft der Stadt Luzern mehr unterstrichen, als die wunderschöne Lage, in der wir uns daheim fühlen dürfen. Tragen wir Sorge dazu! 

Rolf T. Spörri, Luzern 


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Über Rolf T. Spörri:

Rolf T. Spörri (* 1946) lebt in Luzern. Er ist ausgebildeter Hochbauzeichner, Primarlehrer und diplomierter Heilpädagoge. Spörri wirkte als Freiwilliger in der Entwicklungszusammenarbeit in Kathmandu (Nepal), Varanasi (Indien) und Tjachiv (Ukraine). Er ist Vater von vier erwachsenen Töchtern und eines ebenfalls erwachsenen Sohnes sowie Grossvater von fünf Enkeln. Bis zur Pensionierung im August 2008 war Rolf T. Spörri während vieler Jahre Kleinklassenlehrer im Luzerner Maihofschulhaus. Von 1979 bis 1985 vertrat er die SP im Grossen Stadtrat.