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Kolumne von Simon Roth

06.05.2016

Für eine starke und ausgewogene Stadtregierung

Die Mitglieder der SP haben am Mittwochabend (4. Mai) beschlossen, im zweiten Wahlgang Manuela Jost für den Stadtrat zu unterstützen und mit unserem eigenen Kandidaten – Beat Züsli – nochmals für das Stadtpräsidium anzutreten.


 

Bereits einen Tag vor der SP-Versammlung wurde das CVP/SVP-Bündnis bekannt. Sollte dieses am 5. Juni erfolgreich sein, stünde einer rechtsbürgerlichen Regierung ein Mitte-Links-Parlament gegenüber. Die Folge wären vier Jahre Stillstand – gerade in Themen wie dem gemeinnützigen Wohnungsbau oder der Verkehrspolitik. Dies kann sich Luzern nicht leisten. 

Bei den Wahlen ums Stadtpräsidium konnte Beat Züsli den Amtsinhaber Stefan Roth um knapp 200 Stimmen distanzieren. Die Argumente bleiben auch im zweiten Wahlgang auf seiner Seite: Er wird dafür sorgen, dass aus dem Stadtrat ein funktionierendes Team entsteht, welches Luzern gestalten und nicht nur verwalten will. Als wichtigster Repräsentant der Stadt kann er diese glaubwürdig und von ihrer urbanen und weltoffenen Seite gegen aussen vertreten. Mit seiner zugänglichen Art wird er ein Stapi für alle Bürgerinnen und Bürger von Luzern sein. 

Wer die Stadt Luzern nicht den rechtsbürgerlichen Wirtschaftsverbänden und Zünften überlassen will, wählt Manuela Jost in den Stadtrat und Beat Züsli als Stadtpräsident. 

Der Wahlsonntag vom 1. Mai 2016 hat die Hoffnungen der SP übertroffen: 

. Historisch bestes Resultat: Das Resultat von 2004 konnte übertroffen werden. Dies ist insofern erstaunlich, als seither die GLP auf der politischen Bühne erschienen sind und eine Fusion mit dem traditionell bürgerlich geprägten Littau stattgefunden hat.

. Beat Züsli hat auf Anhieb und mit einem für einen Neu-Kandidierenden sensationellen Resultat den Sprung in den Stadtrat geschafft. Aber nicht nur dies: er lag auch vor Stefan Roth im Kampf um das Stadtpräsidium.

Grossstadtadtrat Simon Roth, Vizepräsident SP Stadt Luzern 


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Über Simon Roth:

Simon Roth (1984) lebt seit Geburt in Luzern. Nach einer Lehre als Informations- und Dokumentationsas-sistent absolvierte er die Technische Berufsmatura und die «Passerelle». Seither studiert er an der Univer-sität Bern Geschichte und Volkswirtschaft. Daneben arbeitet er im Staatsarchiv Luzern und als Aushilfs-lehrer an der Berufsschule. Seit 1999 ist er Mitglied der Gewerkschaft VPOD. Während mehreren Jahren wirkte er im Vorstand der JungsozialistInnen der Stadt Luzern mit.  
 
Bei den Wahlen im Frühling 2012 kandidierte er auf der Liste der SP für den Grossen Stadtrat, in den er im September 2013 anstelle des zurückgetretenen Dominik Durrer nachrückte. Seine politischen Schwerpunkte sind Stadtentwicklung, Wirtschaft, Verkehr und Sicherheit. Seit 2012 ist Simon Roth Vizepräsident der SP der Stadt Luzern.