das gesamte meinungsspektrum lu-wahlen.ch - Die Internet-Plattform für Wahlen und Abstimmungen im Kanton Luzern

Spenden für Verein lu-wahlen.ch

Diese Website gefällt mir! Um weitere Beiträge darauf zu ermöglichen, unterstütze ich lu-wahlen.ch gerne mit einem Betrag ab CHF 10.-

Kolumne von Pascal Merz

31.03.2011

Vergesslicher Anian Liebrand

Der JSVP-Präsident Anian Liebrand hat offenbar Gedächtnislücken.


Dass Neonazis überhaupt mit der JSVP in Verbindung gebracht werden, ist nicht ganz zufällig, wie diese drei Links zeigen, die betreffend Anian Liebrand und Neonazis / Junge SVP im Internet zu finden sind:

http://switzerland.indymedia.org/frmix/2009/01/66766.shtml

http://www.20min.ch/news/schweiz/story/17198516

http://www.20min.ch/news/schweiz/story/11623593

Wenn sich nun vor allem Anian Liebrand, der Präsident der Jungen SVP des Kantons Luzern, derart über den anonymen Leserbrief zum Neonazi-Auftritt im «Rütli» in Luzern empört, sollte er vielleicht sein Erinnerungsvermögen aktivieren.

Die geneigten LeserInnen machen sich nach der Lektüre der drei Link-Artikel wohl ein eigenes Bild über diesen Saubermann und seine Glaubwürdigkeit. 
 


Teilen & empfehlen:
Share    
Kommentare:
Anzeige: 1 - 5 von 6.
 

Herbert Fischer aus Luzern

Sonntag, 03.04.2011, 19:49 · Mail  Website

Herr With behauptet, ich hätte mit einem Mail (30. März 2011 - 18:37h) Herrn Pascal Merz als «Brandstifter» missbraucht und legt als «Beweis» eine E-Mail vor, deren Adressat er merkwürdigerweise anonymisiert hat.

Dumm nur, dass diese Mail nicht an Herrn Pascal Merz, sondern an Herrn Simon Ineichen ging, nachdem er sich bei der Redaktion von lu-wahlen.ch über die Aufschaltung des Leserbriefs vom gleichen Tag wegen der Neonazis im «Rütli» in Luzern erkundigt hatte. Simon Ineichen ist Kolumnist bei lu-wahlen.ch, er kandidiert für die SVP im Wahlkreis Willisau. In der Logik des Herrn With habe ich also versucht, Herrn Ineichen als «Brandstifter» zu missbrauchen.

Ich veröffentliche die E-Mail an Herrn Ineichen und seine Antwort unter «Dateien» bei der Kolumne von Pascal Merz unter dem Titel «Vergesslicher Anian Liebrand»

 

Peter With aus Luzern

Sonntag, 03.04.2011, 13:11 · Mail  Website

Geschätzter Herr Merz, ich bin schon ein wenig entsetzt, dass Sie die ultralinke Plattform indymedia.org zitieren. Sie schreiben: "Wer mich kennt weiss sehr genau, dass es nicht gelingt, mich einem extremen Lager zuzuordnen." Persönlich kann ich sagen, dass dies ebenfalls auf Anian Liebrand zutrifft. Auch die Inhalte der Links sind jämmerlich. Anian Liebrand hilft Frau Nationalrätin Estermann bei einer Unterschriftensammlung, macht anschliessend ein Gruppenfoto, und sie werfen ihm nun vor, dass er nicht erst eine Gesinnungsprüfung durchgeführt hat? Auch der zweite Link mit Facebook ist äusserst schwach. Wie viele Kontakte ("Friends") in Facebook unterzieht man schon einer genauen Prüfung? Und das regelmässig? Sie selbst haben über 200 "Freunde" auf Facebook. Legen Sie für alle Ihre Hand ins Feuer? Soll ich die auch mal alle auf Linksextremismus überprüfen? Dazu noch sämtliche Fotos, die diese hochgeladen haben?

Das Schlimmste aber zum Schluss: Die Links stammen nicht von Ihnen. Sie wurden Ihnen von Herbert Fischer, Redaktor dieser Website zugemailt, unten zur Erinnerung das Mail. Schämen Sie sich nicht, als Brandstifter missbraucht zu werden, um tief unter der Gürtellinie auf einen Kantonsratskandidaten zu schiessen?

****Zitat:
Von: Herbert Fischer [herbert.fischer@lu-wahlen.ch]
Gesendet: Mittwoch, 30. März 2011 18:37
Bis: XXX
Cc: Herbert Fischer; Herbert Fischer
Betreff: Anian Liebrand

Betreffend Anian Liebrand habe ich diesen Link gefunden, der Sie vielleicht interessieren dürfte:
http://switzerland.indymedia.org/frmix/2009/01/66766.shtml

Und dazu gleich noch was:
http://www.20min.ch/news/schweiz/story/11623593

Beste Grüsse
Herbert Fischer
****Zitat Ende

 

Neva Feldmann aus Schänis

Samstag, 02.04.2011, 15:48 · Mail

Herr Merz (ich bin übrigens eine Frau), wir müssen uns nicht über «20min» unterhalten, es geht hier um «indymedia». Wer eine solche Quelle angibt, arbeitet meines Erachtens absolut unseriös. Sie versuchen, Anian in eine rechtsextreme Ecke zu drängen, indem Sie eine linksextreme Website zitieren - das ist doch sehr glaubwürdig! Ich versuche nicht, Sie einem Lager zuzuordnen aber ich finde es erschreckend, dass solche Seiten im linken Spektrum offenbar salonfähig sind.

 

Marco Willener aus Emmen

Samstag, 02.04.2011, 10:05 · Mail

Es ist dennoch fraglich, eine solche Quelle anzugeben und erst noch als erste (!) Und zur Information: Wer jetzt schon wieder «braune» Polemik zu riechen glaubt - ja, ich bin braun, von Natur aus! Und obwohl ich südamerikanischer Herkunft bin, wurde ich in den JSVP-Gruppen Bern und später auch in Luzern mit offenen Armen empfangen! Aber Herr Merz: Ich bin schon etwas überrascht, dass Sie nicht noch auf Herrn Liebrands Wahlsong anspielen. Der müsste ja perfekt in Ihr verzertes Bild vom bösen Nationallisten Anian Liebrand passen!

 

Pascal Merz aus Sursee

Freitag, 01.04.2011, 22:09 · Mail  Website

Herr Feldmann. Ich bin weder für Links- noch für Rechtsradikalismus. Warum verorten Sie nicht die beiden «20min»-Links in meiner Kolumne ? Wo steht denn aus Ihrer Sicht dieses Medium? Im Übrigen: Wer mich kennt weiss sehr genau, dass es nicht gelingt, mich einem extremen Lager zuzuordnen.

 
 
Kommentar verfassen:

Ins Gästebuch eintragen
CAPTCHA-Bild zum Spam-Schutz  

Über Pascal Merz:

Pascal Merz (SP/Sursee) kandidierte am 10. April 2011 für den Kantonsrat, ist aber nicht gewählt worden.